Der Fall wurde von der Staatsanwältin von Rom, Roberta Capponi, behandelt, die zu dem Schluss kam, dass die Behauptungen unbegründet waren. Die Klage stammte aus Kommentaren von Riccardo De Corato, Mitglied der FDI-Partei und ehemaliger Leiter der parlamentarischen Anti-Mafia-Kommission, der auf der Grundlage von Berichten in der Zeitung Repubblica die Beteiligung von Hannoun an institutionellen Veranstaltungen kritisierte. De Corato hatte Hannouns Anwesenheit bei einer Pressekonferenz, die von M5S-Abgeordneter Stefania Ascari organisiert wurde, in Frage gestellt und Bedenken über seine angeblichen Verbindungen zu Hamas geäußert. Die Staatsanwaltschaft stellte fest, dass De Coratos Äußerungen auf Open-Source-Artikeln basierten, die über die von Hannoun gegründete Vereinigung berichteten, die von israelischen Geheimdiensten für den Erhalt von Geldern im Zusammenhang mit Hamas angegriffen worden war.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert die Situation in einer Weise, die die Position von De Corato unterstützt, indem er die rechtliche Schlussfolgerung hervorhebt, dass seine Aussagen nicht diffamierend waren, und sie glaubwürdigen journalistischen Quellen zuschreibt.





