Der US-Präsident Donald Trump hat der Schriftstellerin E. Jean Carroll nach einem Zivilprozess, in dem er für sexuellen Missbrauch und Verleumdung von ihr haftbar gemacht wurde, mehr als 5 Millionen US-Dollar Schadensersatz gezahlt. Die Zahlung beinhaltet das Urteil in Höhe von 5 Millionen US-Dollar plus aufgelaufene Zinsen in Höhe von mehr als 5,62 Millionen US-Dollar. Carroll, die 82 Jahre alt ist, beschuldigte Trump, sie Mitte der 1990er Jahre in einem Kaufhaus in Manhattan angegriffen und später auf seiner Social-Media-Plattform diffamiert zu haben. Trotz Trumps Versuchen, die Zahlung durch Berufung gegen die Entscheidung zu verzögern, befahl ihm ein Richter, den Betrag zu begleichen. Trumps Rechtsteam nannte den Fall einen "Betrug" und eine "Hexenjagd" und behauptete, dass er politisch motiviert sei.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Fakten des Gerichtsverfahrens, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen. Während er Trumps Leugnung der Vorwürfe und die Charakterisierung des Falles als "Betrug" und "Hexenjagd" durch sein Anwaltsteam erwähnt, werden diese als Zitate von Trumps Vertretern präsentiert, anstatt als Redakteur.





