Die indische Regierung hat dem Obersten Gerichtshof mitgeteilt, dass sie plant, das Gesetz über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Rights of Persons with Disabilities Act, RPwD) von 2016 zu ändern, um die Definition von "Säureangriffsopfer" zu erweitern, um Personen mit inneren Verletzungen durch die Einnahme von Säure oder ähnlichen ätzenden Substanzen einzubeziehen. Diese Änderung würde rückwirkend gelten, so dass Opfer, deren Verletzungen vor dem 22. Mai 2026 aufgetreten sind, Leistungen nach dem bestehenden Gesetz in Anspruch nehmen können. Zuvor erkannte das Gesetz von 2016 nur diejenigen an, die durch Säurewerfen geschädigt wurden, ausgenommen Fälle, in denen Säure gewaltsam verabreicht wurde. Im Mai 2026 griff der Oberste Gerichtshof unter Artikel 142 der Verfassung ein, um sicherzustellen, dass Überlebende der erzwungenen Säureinnahme in die Definition von Säureangriffsopfern einbezogen wurden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält eine sachliche Darstellung der rechtlichen Entwicklungen in Bezug auf die Änderung des RPwD-Gesetzes, einschließlich der Maßnahmen der Regierung und der Intervention des Obersten Gerichtshofs.



