ON
← Zurück zum Feed
Alice Schwarzer stellt Magazin „Emma“ ein
Austria🏛️ PolitikProgressivÜbersehen von Konservativenvor 4 Std.

Alice Schwarzer stellt Magazin „Emma“ ein

Nach 50 Jahren hat Alice Schwarzer beschlossen, ihre feministische Zeitschrift "Emma" einzustellen. Die letzte Ausgabe ist für den 8. Dezember 2023 geplant. Schwarzer erklärte, dass wirtschaftliche Faktoren nicht der Hauptgrund für die Beendigung der Veröffentlichung seien, und betonte, dass das Einkommen der Zeitschrift immer noch ihre Ausgaben deckt. Stattdessen nannte sie die Erschöpfung nach Jahrzehnten der Befürwortung und Kritik verschiedener Themen unter dem Namen des Feminismus. "Emma" wurde im Januar 1977 gegründet, um als Gegengewicht zu den von Männern dominierten Medien zu dienen, und ist seit drei Generationen eine prominente Stimme im feministischen Diskurs. Schwarzer wurde wegen ihrer Haltung zum Krieg in der Ukraine kontrovers diskutiert, wo sie sich für schnelle Friedensgespräche mit Russland einsetzte, was einige Abonnenten dazu brachte, ihre Abonnements aus Protest zu kündigen. Darüber hinaus wurde sie für ihre Ansichten zu Transgender-Fragen kritisiert, was zu Protesten von Künstlern und Schriftstellern führte, die sie beschuldigten, transphobe, rassistische und frauenfeindliche Aussagen zu machen.

Alice Schwarzer hat das Ende ihrer feministischen Zeitschrift Emma nach 50 Jahren bekannt gegeben. Die letzte Ausgabe wird laut Schwarzer am 8. Dezember 2023 veröffentlicht, wie die Deutsche Presse-Agentur in Köln mitteilte. Die wirtschaftlichen Gründe waren bei der Entscheidung nicht ausschlaggebend. "Sicher, unser Umlauf nimmt ab. Aber unser Einkommen deckt immer noch unsere Ausgaben", erklärte sie in einer Erklärung. "Also, erlaubt: Jetzt sind wir erschöpft", sagte Schwarzer. Sie erklärte, dies habe sie zu dem Schluss geführt, dass Journalistinnen ihre eigene Publikation und Stimme brauchen. Die erste Ausgabe von Emma erschien am 26. Januar 1977.

Seit dem Beginn des Ukraine-Krieges im Jahr 2022 hat Schwarzer wiederholt zu schnellen Friedensverhandlungen mit Russland aufgerufen, manchmal zusammen mit Sahra Wagenknecht. Kritiker werfen ihr vor, in diesem Konflikt nicht zu erkennen, wer der Angreifer und wer das angegriffene Land ist. Im Jahr 2024 räumte sie ein, dass ihre Haltung zum Ukraine-Krieg die Abonnentenzahlen von Emma beeinflusst hatte. Während viele Leser Emmas Friedensposition im Jahr 2023 unterstützten, kündigte etwa jeder fünfte Abonnent sein Abonnement aus Protest. "Das sollte wehtun und tut es auch". fragte sie. Sie fügte jedoch hinzu, daß sie sich dadurch nicht abschrecken lassen werde. Schwarzer zog auch Proteste mit ihren Ansichten über Transgender-Personen.

Schwarzer antwortete wütend und bestritt, dass sie jemals Transgender angegriffen habe. "Was ich kritisch sehe, ist die neue Transgender-Ideologie, die das Recht verlangt, den gesetzlichen Geschlechtsstatus ab 14 Jahren zu ändern und gefährliche Hormonbehandlungen und Operationen für alle", sagte sie. Sie betonte, dass es möglich sein sollte, solche Ansichten zu vertreten, ohne aus dem öffentlichen Diskurs ausgeschlossen zu sein. Es gab wiederkehrende Fragen darüber, ob Schwarzer die Leitung der zweimonatlichen Publikation Emma an jüngere Hände übergeben sollte. Im Jahr 2008 übernahm die Journalistin Lisa Ortgies die Leitung, aber bald darauf kam es zu einem Riss, und Schwarzer übernahm die direkte Kontrolle.

In der vorletzten Ausgabe von Emma, die am 27. Oktober veröffentlicht wurde, erklärte Schwarzer, dass sie tatsächlich versucht habe, "mehr Kollegen in unserem Geist" und potenzielle Herausgeber im Laufe der Jahre zu finden. Es gab Journalisten, die die Rolle übernehmen könnten, aber diese Kollegen bevorzugten andere Medien. "Weil der Wind draußen nicht ganz so rau ist", erklärte sie. Ursprünglich befand sich die Emma-Redaktion am Kolpingplatz im Zentrum von Köln. An jedem Frauenkarnevalstag besuchte das gesamte Team gemeinsam den Alter Markt. Später zog die Redaktion in das mittelalterliche Bayenturm-Gebäude am Rheinhafen zu Köln.

Schwarzer arbeitete unter einem Porträt der französischen Philosophin und Frauenrechtsaktivistin Simone de Beauvoir, deren Einfluss sie anerkannte.

So ist dieser Bericht entstanden. Objektive Nachrichten hat diesen Bericht aus 3 Quellartikeln mit KI-gestützter Synthese nach unserer Methodik verfasst. Es ist unser eigener Text, keine Kopie eines einzelnen Mediums. Unsere Methodik lesen.

Verantwortlicher Redakteur: Matej BašaFehler entdeckt? Melden

Zu den Primärquellen (1)

Die offiziellen Quellen, auf denen die Berichterstattung beruht. Lies sie direkt, um Framing zu umgehen.

3 Berichte

Kleine Zeitung logoKleine ZeitungParteinahProgressivFaktentreue 95Objektivität 90vor 4 Std.
Alice Schwarzer stellt Magazin „Emma“ ein

Nach 50 Jahren hat Alice Schwarzer beschlossen, ihre feministische Zeitschrift "Emma" einzustellen. Die letzte Ausgabe ist für den 8. Dezember 2023 geplant. Schwarzer erklärte, dass wirtschaftliche Faktoren nicht der Hauptgrund für die Beendigung der Veröffentlichung seien, und betonte, dass das Einkommen der Zeitschrift immer noch ihre Ausgaben deckt. Stattdessen nannte sie die Erschöpfung nach Jahrzehnten der Befürwortung und Kritik verschiedener Themen unter dem Namen des Feminismus. "Emma" wurde im Januar 1977 gegründet, um als Gegengewicht zu den von Männern dominierten Medien zu dienen, und ist seit drei Generationen eine prominente Stimme im feministischen Diskurs. Schwarzer wurde wegen ihrer Haltung zum Krieg in der Ukraine kontrovers diskutiert, wo sie sich für schnelle Friedensgespräche mit Russland einsetzte, was einige Abonnenten dazu brachte, ihre Abonnements aus Protest zu kündigen. Darüber hinaus wurde sie für ihre Ansichten zu Transgender-Fragen kritisiert, was zu Protesten von Künstlern und Schriftstellern führte, die sie beschuldigten, transphobe, rassistische und frauenfeindliche Aussagen zu machen.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel behandelt die Schließung einer feministischen Zeitschrift durch eine bekannte linke Persönlichkeit, Alice Schwarzer, die umstrittene Positionen zu internationalen Konflikten (Ukrainkrieg) und sozialen Fragen (Transgenderrechte) eingenommen hat. Das Framing betont ihre ideologischen Positionen und den Einfluss ihrer Ansichten,

Warum Faktentreue (95): The article accurately reports the primary source document's claim that the December 8th issue will be the last, citing Alice Schwarzer's statement to the Deutsche Presse-Agentur. It includes correct details about the founding date (January 26, 1977) and the motivation behind creating EMMA. The arti

Warum Objektivität (90): The article maintains a largely neutral tone, presenting facts without overt bias. It includes direct quotes from Schwarzer and provides background information without editorializing. However, it briefly touches on Schwarzer's controversial stance on the Ukraine war, which could introduce a subtle b

Der Standard logoDer StandardUnabhängigProgressivFaktentreue 92Objektivität 88vor 5 Std.
Alice Schwarzer stellt feministisches Magazin "Emma" ein

Alice Schwarzer, eine prominente deutsche Feministin und Gründerin der Zeitschrift 'Emma', hat beschlossen, die Veröffentlichung nach 50 Jahren einzustellen. Die letzte Ausgabe erscheint im Dezember. Während wirtschaftliche Faktoren nicht der Hauptgrund für die Entscheidung waren, erklärte Schwarzer, dass die Zeitschrift einen Punkt erreicht habe, an dem sie glaubt, dass es Zeit sei, aufzuhören. Sie betonte, dass "Emma" seit drei Generationen konsequent gegen verschiedene Formen von Unsinn im Namen des Feminismus Stellung bezogen hat. Schwarzer, heute 83 Jahre alt, äußerte ihre Erschöpfung durch die anhaltenden Herausforderungen, denen die feministische Bewegung gegenübersteht. Die Zeitschrift wurde 1977 als Gegenkampf gegen die von Männern dominierten Medien gegründet und war eine bedeutende Stimme im feministischen Diskurs. Schwarzers umstrittene Haltung zu Themen wie dem Krieg in der Ukraine und Transgender-Rechten hat jedoch zu Kritik und Protesten geführt. Trotz dieser Herausforderungen ist sie weiterhin entschlossen, ihre Ansichten zu äußern, auch wenn sie kontrovers sind.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel behandelt die Einstellung einer feministischen Zeitschrift, die von Natur aus mit politischen und sozialen Fragen verbunden ist. Der Rahmen betont die Rolle des Magazins bei der Herausforderung traditioneller Geschlechternormen und seine Haltung zu aktuellen politischen Themen wie dem Krieg in der Ukraine und Transgender-Rechten. Das Ph

Warum Faktentreue (92): This article accurately conveys the core facts from the primary source, including the December 8th end date, the 50-year history, and Schwarzer's motivations. It correctly cites the founding date and quotes Schwarzer's statements. However, it lacks some of the more detailed historical context found

Warum Objektivität (88): The article presents the information in a mostly neutral manner, using direct quotes and avoiding overtly biased language. However, it includes a section on Schwarzer's Ukraine war stance, which may subtly influence the reader's perception, even if it's presented as a factual statement rather than a

ORF News logoORF NewsStaatlich / öffentlichProgressivFaktentreue 90Objektivität 85vor 5 Std.
Alice Schwarzer stellt „Emma“ ein

Alice Schwarzer, eine 83-jährige deutsche Frauenrechtlerin, hat angekündigt, dass sie nach 50 Jahren die Veröffentlichung ihrer feministischen Zeitschrift "Emma" einstellen wird. Die Ausgabe vom 8. Dezember wird die letzte sein, heißt es in einer Erklärung der Nachrichtenagentur dpa. Schwarzer erklärte, dass wirtschaftliche Faktoren nicht der Hauptgrund für die Beendigung der Veröffentlichung waren, sondern eher ein Gefühl der Erschöpfung und der Glaube, dass "es genug ist". Sie betonte, dass "Emma" über drei Generationen hinweg konsequent Stellung gegen verschiedene Formen von Unsinn im Namen des Feminismus eingenommen habe. Die Zeitschrift wurde von Schwarzer im Januar 1977 gegründet und als Reaktion auf die von ihr als von Männern dominierte Feindseligkeit der Medien gegenüber Feministinnen beschriebene Notwendigkeit einer unabhängigen Stimme für weibliche Journalistinnen geschaffen.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird die Schließung einer feministischen Zeitschrift diskutiert, die von Natur aus mit der Gleichstellung der Geschlechter und der Sozialpolitik verbunden ist, den Schlüsselbereichen der Politik. Der Rahmen betont die Rolle des Magazins bei der Herausforderung patriarchaler Strukturen und der Verteidigung der Rechte der Frauen, die sich an fortschrittlichen Werten orientieren. Die

Warum Faktentreue (90): The article accurately reports the key facts from the primary source, including the December 8th end date, the 50-year history, and Schwarzer's motivations. It correctly states the founding date and quotes Schwarzer's reasons for ending the publication. However, it omits several contextual details f

Warum Objektivität (85): The article remains relatively neutral but has a slightly more journalistic tone that might imply a certain perspective through phrasing. It includes Schwarzer's Ukraine war stance, which could be seen as introducing a potential bias, although it's presented as a factual statement rather than an opi

Wie jede Seite berichtete

Dasselbe Ereignis, gruppiert nach der politischen Ausrichtung der berichtenden Medien.

Wie jede Seite berichtete

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und alle weiteren Unterstützer-Funktionen frei.

Unterstützer werden

Weltweite Berichterstattung

Dasselbe Ereignis, wie es in anderen Ländern berichtet wurde.

Weltweite Berichterstattung

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und alle weiteren Unterstützer-Funktionen frei.

Unterstützer werden

Faktencheck

Zentrale faktische Aussagen und wie viele Quellen sie bestätigen bzw. bestreiten.

Faktencheck

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und alle weiteren Unterstützer-Funktionen frei.

Unterstützer werden

Halte die Nachrichten ehrlich.

ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.

Unterstützer werden

Ähnliche Themen