Der Militärgeheimdienst bestätigte, dass Géner García Molina, bekannt als "Jhon 40", sich in Venezuela versteckt, um den laufenden Operationen der kolumbianischen Regierung gegen die Zweite Marquetalia, eine Dissidentengruppe, die mit der ehemaligen FARC verbunden ist, zu entgehen. Diese Gruppe wird verdächtigt, die Ermordung des Präsidentschaftskandidaten Miguel Uribe vor über einem Jahr inszeniert zu haben. Militäre Einheiten, die in mehreren Regionen operieren, haben über die mögliche Flucht von Jhon 40 nach Venezuela berichtet. García Molina war einst ein Kommandeur der defunctiven FARC und hat nicht an dem Friedensprozess unter Präsident Santos teilgenommen. Er führt jetzt die Zweite Marquetalia zusammen mit Luciano Marín, alias Iván Márquez. Untersuchungen der Staatsanwaltschaft identifizierten Jhon 40 und José Aldineverogal, alias Sierra Sabina, als Schlüsselfiguren hinter dem Angriff auf Uribe.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Informationen aus militärischen Quellen und Untersuchungen zu einem politisch bedeutenden Ereignis, der Ermordung eines Präsidentschaftskandidaten, ohne offen eine Seite zu bevorzugen.




