Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune kündigte an, nach einer Reihe tödlicher Waldbrände, bei denen mindestens 12 Menschen ums Leben kamen, die Todesstrafe für Brandstifter wieder einzuführen. Der Präsident wies das Justizministerium an, das Strafgesetz zu ändern, um die Todesstrafe für vorsätzliche Waldbrände einzubeziehen, obwohl seit 1993 keine Hinrichtungen stattgefunden haben. In Nordostalgieren brannten kürzlich mehr als 100 Waldbrände, von denen die meisten inzwischen gelöscht wurden. Tebboune betonte die Notwendigkeit von Untersuchungen, insbesondere aufgrund der Intensität der Brände, und setzte eine Frist für Rechtsreformen. Aktuelle Gesetze verhängen bis zu 30 Jahre Gefängnis oder lebenslange Haftstrafe für vorsätzliche Waldbrände. Die Brände, die mit einer extremen Hitzewelle verbunden sind, verursachten Zerstörung, Verletzungen und erhebliche Vertreibung. Die Behörden setzen ihre Bemühungen fort, die verbleibenden Brände zu bekämpfen und betroffenen Familien zu entschätigen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über die vorgeschlagene Rechtsreform des Präsidenten ohne offensichtliche ideologische Neigung.




