Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune hat die Einführung der Todesstrafe für Brandstifter nach einer Reihe von tödlichen Waldbränden angeordnet, bei denen 12 Menschen getötet und 54 weitere in der nordöstlichen Region verletzt wurden. Die Brände, die durch eine außergewöhnliche Hitzewelle angeheizt wurden, ereigneten sich gleichzeitig in mehreren Provinzen, was den Präsidenten veranlasste, drei Tage nationale Trauer zu verkünden und Entschädigung und alternative Unterkünfte für die Opfer anzukündigen. Die vorgeschlagene gesetzliche Änderung würde die derzeitige maximale 30-jährige Haftstrafe für vorsätzliche Waldbrände durch die Todesstrafe ersetzen, obwohl die Todesstrafe seit 1993 wirksam ausgesetzt wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Entscheidung des Präsidenten, die Todesstrafe für Brandstiftung wieder einzuführen, ohne offen die Politik zu loben oder zu verurteilen.





