Serbien war Anfang August mit schweren Waldbränden konfrontiert, die mehr als 3.500 Hektar im Deliblato-Sands-Naturreservat beeinflussten. Zunächst bat Serbien um russische Feuerwehrhilfe, was das erste Mal war, dass es ausländische Hilfe von Russland statt der EU suchte. Russische Flugzeuge kamen an, bevor die EU ihre Notfallmechanismen aktivierte, indem sie Hubschrauber aus Tschechien, Rumänien und der Slowakei zusammen mit Bodenteams aus Deutschland und Rumänien einsetzte. Der serbische Premierminister Aleksandar Vucic leugnete, dass die Suche nach russischer Hilfe eine breitere Ausrichtung auf Moskau widerspiegelte und Serbiens europäische Fähigkeiten betonte. Der Vorfall ereignete sich kurz nachdem der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky Serbien besucht hatte und die gegenseitige Unterstützung für die territoriale Integrität verstärkt hatte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Blick auf die geopolitischen Entscheidungen Serbiens und hebt sowohl die Reaktionen Russlands als auch der EU hervor, ohne offen eine Seite zu begünstigen.




