Mindestens sieben Menschen sind gestorben und 23 sind noch vermisst, nachdem am Sonntag eine Passagierfähre vor der Nordküste Zyperns sank. Das Schiff hatte 267 Personen an Bord, 259 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder, als es in offenen Gewässern Schwierigkeiten hatte. Notfallteams haben bisher 244 Personen lokalisiert, wobei 237 lebend gerettet wurden. Die Fähre fuhr von Kyrenia nach Tasucu in der Türkei ab, begann jedoch während der Reise Probleme zu haben. Die Suchoperationen werden mit Unterstützung türkisch-zypriotischer Einheiten und der türkischen Seestreitkräfte fortgesetzt.
Nach Angaben des türkisch-zypriotischen Premierministers Ünal Üstel hatte das Schiff ursprünglich geplant, früher am Tag abzureisen, musste jedoch wegen des Wetters bis Sonntag warten. Als das Schiff jedoch segelte, stieß es auf die erste Welle im offenen Wasser, was den Kapitän veranlasste, die Situation zu stabilisieren. Eine zweite Welle verursachte, dass die Fähre Wasser aufnahm, was schließlich zu ihrem Umkippen führte. Die Rettungsdienste erhielten um 12:10 Uhr Ortszeit einen Notruf von der Fähre, in dem berichtet wurde, dass das Schiff in der Nähe der Küste Wasser aufnahm.
Unter den geretteten Personen befanden sich Verletzte, die in medizinische Einrichtungen im Norden der Insel gebracht wurden. Krankenhäuser in der Region wurden in Alarmbereitschaft versetzt, um diejenigen, die medizinische Hilfe benötigen, aufzunehmen. Die Suchanstrengungen wurden nach der Katastrophe intensiviert, wobei Notfallpersonal der Küstenwache, der Sicherheitskräfte, der Zivilverteidigung und der Polizei zusammen mit Marine- und Luftressourcen mobilisiert wurde.
"Unsere einzige Priorität ist im Moment das menschliche Leben", erklärte Üstel. Er bestätigte, dass alle staatlichen Institutionen, Sicherheitskräfte, Mitarbeiter des Gesundheitswesens und Such- und Rettungsteams in voller Koordination arbeiten. Alle notwendigen Ressourcen wurden eingesetzt, um die laufende Suche zu unterstützen. Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursachen des Unfalls zu ermitteln. Der Zustand der Fähre und die Umstände ihrer Abfahrt werden genauestens geprüft. Der Vorfall hat Bedenken hinsichtlich der Sicherheit auf See und der Angemessenheit der Notfallprotokolle in der Region geweckt.
Die Fähre wurde teilweise umgestürzt, wie aus den Aufnahmen des türkischen Fernsehens hervorgeht, in denen Passagiere mit Rettungswesten auf dem Rumpf auf Hilfe warten. Das Notsignal des Schiffes veranlasste die nahe gelegenen Behörden zu sofortigen Maßnahmen, obwohl die genaue Abfolge der Ereignisse, die zum Sinken führten, unklar bleibt. Die Ermittler untersuchen, ob mechanische Störungen, menschliche Fehler oder Umweltfaktoren zur Tragödie beigetragen haben.
Die Überlebenden werden wegen Verletzungen behandelt, die sie während des Evakuierungsvorgangs erlitten haben, während in den Gewässern vor der Nordküste Zyperns noch nach anderen gesucht wird. Die laufende Suche unterstreicht die Herausforderungen, mit denen Notfallhelfer in solchen Situationen konfrontiert sind, insbesondere in offenen Gewässern, in denen die Sicht beschränkt sein kann.
Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Suche nach den vermissten Personen und der Unterstützung der von der Tragödie betroffenen Personen.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden