Ein Gericht in Ägypten hat eine Fernsehmoderatorin, Sarah Chalifa, wegen Herstellung und Handel mit Drogen zum Tode verurteilt. Sie gehörte zu den elf Angeklagten, die vom Gericht verurteilt wurden, weil sie eine kriminelle Organisation zur Herstellung synthetischer Drogen und deren Verbreitung gegründet hatten. Neun andere Angeklagte erhielten lebenslängliche Haftstrafen. Chalifa bestritt die Vorwürfe und behauptete, sie habe noch nie Drogen gesehen, bevor sie während der Untersuchung fotografiert wurde. Die Anklagepunkte gegen sie beinhalten den Besitz von über 750 Kilogramm Drogen, so die Staatsanwaltschaft. Zwei Angeklagte befinden sich nach wie vor unter Reiseverbot. Das Urteil kann noch angefochten werden. Ägypten setzt strenge Drogengesetze durch, wobei der Schmuggel mit langen Haftstrafen oder der Todesstrafe bestraft wird, die durch Erhängung vollstreckt wird.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert das Gerichtsverfahren und die Ergebnisse objektiv, zitiert offizielle Quellen wie al-Ahram und bezieht sich auf die Daten von Amnesty International ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen.




