Ein ägyptisches Gericht hat die Fernsehmoderatorin Sarah Khalifa zusammen mit 11 anderen wegen der Herstellung und des Verkaufs illegaler Drogen zum Tode verurteilt. Das Urteil kam, nachdem die Behörden über 750 Kilogramm synthetische Drogen beschlagnahmt und zwei von der Gruppe genutzte Labore entdeckt hatten. Khalifa, bekannt für ihre Fernsehsendung "Mission Impossible", die sich auf Kriminalität und Sicherheit konzentriert, ist auch Besitzerin einer Ästhetik-Klinik und Veranstaltungsorganisation. Das Gericht stellte fest, dass die Gruppe an einem organisierten kriminellen Netzwerk beteiligt war, das Drogenkursoren aus dem Ausland importiert. Die Verurteilung erfolgte nach Konsultationen mit der höchsten religiösen Autorität Ägyptens, eine Voraussetzung nach ägyptischem Recht für Todesstrafen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sachliche Informationen über eine Rechtsentscheidung, ohne das Ergebnis offen zu unterstützen oder zu kritisieren.




