Die ägyptische Fernsehmoderatorin Sarah Khalifa wurde wegen der Finanzierung und Koordinierung eines synthetischen Drogennetzwerks nach einem Urteil des Gerichts in Kairo zum Tode verurteilt. Sie gehörte zu den 12 Angeklagten, die die Todesstrafe erhielten, während neun andere lebenslänglich verurteilt wurden und sieben freigesprochen wurden. Khalifas Anwalt plant, Berufung einzulegen, da der Fall noch nicht entschieden ist. Die Verurteilung folgte einer langen Untersuchung, bei der die Behörden über 750 Kilogramm synthetische Drogen beschlagnahmten, wobei Beweise auf ausländische Materialien hindeuteten, die in Kosmetika versteckt waren. Rechtsexperten stellen fest, dass die Todesstrafe eine günstige Stellungnahme des Großmuftis von Ägypten erfordert, die gesucht wurde, aber nicht bindend ist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über ein Gerichtsverfahren ohne offensichtliche ideologische Neigung.




