Lilli Tagger, eine 18-jährige österreichische Tennisspielerin aus Lienz, gelangte zum ersten Mal in ihrer Karriere in die zweite Runde der US Open, nachdem sie die deutsche Tamara Korpatsch mit 6:0, 7:6 (4) besiegt hatte.
Tagger gewann den zweiten Satz mit 7:6 gegen Amanda Anisimova, die in der zweiten Runde die zehnthäufigste US-amerikanische Spielerin war. Anisimova erreichte das Finale sowohl bei Wimbledon als auch bei der US Open des Vorjahres, was ihre potenzielle Matchup hoch erwartet machte.
"Wenn ich gegen Anisimova spielen würde, wäre das wirklich cool", sagte Tagger und drückte die Begeisterung darüber aus, der Top-10-Spielerin in ihrem Heimatland zu begegnen. In der Zwischenzeit schaffte es eine andere österreichische Spielerin, Sinja Kraus, nicht, über die erste Runde hinauszugehen. Die in Wien geborene Kraus verlor gegen Karolina Muchova, die siebte Auswahl aus der Tschechischen Republik, mit einem Ergebnis von 3: 6, 0: 6. Das Spiel endete in weniger als einer Stunde, wobei Kraus nicht in der Lage war, effektiv gegen Muchova, eine Finalistin von Wimbledon, zu konkurrieren.
Jurij Rodionov, ein weiterer österreichischer Spieler, gelangte erfolgreich in die zweite Runde, nachdem er den französischen Gegner Giovanni Mpetshi Perricard mit einem Ergebnis von 7:6 (2), 6:0, 7:6 (4) besiegt hatte. Dies war Rodionovs erster Auftritt in der Hauptziehung der US Open.
Rodionovs Aufstieg in die zweite Runde war ebenso beeindruckend, wenn man seine begrenzte Erfahrung in Grand-Slam-Turnieren bedenkt. Zuvor hatte er es nur dreimal in die Hauptrunde der French Open geschafft, wobei sein bestes Ergebnis ein Ausgang aus der ersten Runde im Jahr 2020 war.
Seine Leistung gegen Mpetshi Perricard zeigte seine Fähigkeit, Spiele mit hohem Einsatz zu bewältigen und in entscheidenden Momenten die Selbstbeherrschung zu bewahren. Die Ergebnisse des ersten Tages der US Open haben die Bühne für intensivere Spiele in den kommenden Runden geschaffen.
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