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CHCulture4 days ago

Between hype and hope Afrobeats music phenomenon: global success, local reality

The global rise of Afrobeats has influenced local music scenes around the world. The article discusses both the optimism surrounding its success and the challenges it faces. It highlights the genre's origins in Nigeria and Ghana, its influence in Western music markets, and mentions the Grammy Awards' recognition of African music with a new category in 2024. The piece also provides background information on Afrobeats, explaining its musical influences and how the term originated in London.

Der globale Afrobeats-Boom beeinflusst lokale Musikszenen. Hoffnung und Ernüchterung liegen aber nah beieinander.

17.06.2026, 15:12

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Legende:

Künstler wie der Nigerianer Burna Boy üben mit ihren Afrobeats eine grosse Strahlkraft aus – und der Zenit ist noch nicht erreicht.

Imago/Ritzau Scanpix

Kaum ein anderes Musikgenre ist in den vergangenen zehn Jahren derart schnell gewachsen wie Afrobeats. Das Genre, das seine Ursprünge in Nigeria und Ghana hat, gilt als ein globales Phänomen.

Exemplarisches Ereignis für diesen Aufstieg im westlichen Musikmarkt: 2024 erweiterten die Grammys ihren Katalog an Preisen mit der Kategorie «Best African Music Performance». Umgangssprachlich werden die Grammys auch als «Music’s Biggest Night» bezeichnet, ein entsprechend grosses Spotlight in der Musikbranche.

Afrobeats

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Afrobeats ist ein Sammelbegriff für afrikanische Popmusik, insbesondere für Musik aus Westafrika. Musikalisch nimmt das Genre seine Einflüsse unter anderem aus dem Highlife, einer ghanaischen Musikrichtung, dem R&B und der Popmusik.

Der Begriff Afrobeats entstand wohl in London, wo sich die westafrikanische Diaspora traf, um ihre Musik zu spielen. Zur Kennzeichnung schufen die Veranstalter den Sammelbegriff Afrobeats.

Das Genre hat sich in den letzten Jahren wie ein Lauffeuer verbreitet: Die Streamingzahlen auf Spotify haben sich zwischen 2017 und 2022 mehr als verfünffacht. Artists wie Burna Boy oder Wizkid geniessen Weltruhm.

Afrobeats ist ein globales Phänomen geworden. Künstlerinnen und Künstler produzieren ihre Musik in ganz Afrika und in weltweiten afrikanischen Diaspora. Popstars wie Selena Gomez oder Ed Sheeran arbeiteten mit Afrobeats-Künstlern zusammen.

Streaming als Tor zur Welt

Während die Kategorie «Best African Music Performance» zwar theoretisch Popmusik ganz Afrikas umfasst, sticht Westafrika und damit Afrobeats hervor: Über zwei Drittel aller Nominierten in dieser Kategorie stammen aus Nigeria und verorten sich stilistisch im Genre.

Die Verbreitung und Etablierung dieser Musik geht auch auf das Musikstreaming zurück. Denn Streaming kann ein Tor zur Welt sein. Und, für wenige, zu einer internationalen Karriere: In Westafrika sehen Musikerinnen und Musiker dieses Potenzial positiv. Das zeigt eine Studie des Oxford Internet Institute (OII).

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Der Nigerianer Burna Boy war neben Pop-Superstar Shakira Teil der Eröffnungszeremonie der Fussball-Weltmeisterschaft in Mexiko-Stadt.

Bildquelle: Imago/ZUMA Press Wire.

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Tags darauf hat Afrobeat-Überflieger und nigerianischer Landsmann Rema beim USA-Spiel gegen Paraguay in Los Angeles performt.

Bildquelle: Imago/NurPhoto.

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Seit Einführung der Kategorie «Best African Music Performance» im Jahr 2024 hat die südafrikanische Sängerin Tyla sie schon zweimal gewonnen. Ihren Stil beschreibt sie allerdings nicht als Afrobeat, sondern als «Amapiano» – ein südafrikanisches Genre, das elektronische House-Elemente mit jazzigen Klavierklängen und tiefen Bässen kombiniert.

Bildquelle: Imago/ZUMA Press Wire.

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Wizkid zählt zu den Veteranen des Genre und wir immer wieder als Inspirationsquelle genannt.

Bildquelle: Imago/Bestimage.

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Ayra Starr hat rund 25 Millionen monatliche Hörerinnen und Hörer auf Spotify.

Bildquelle: Imago/Gonzales Photo.

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Der aus Lagos stammende Fela Kuti (1938–1997) gilt als Begründer des Afrobeats … .

Bildquelle: Imago/BRIGANI-ART.

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… ebenso wie der nigerianische Schlagzeuger und Songschreiber Tony Allen (1940–2020): Er arbeitete zusammen mit Fela Kuti in dessen Band Africa – Allen als musikalischer Direktor und Schlagzeuger und Kuti als Bandleader und Sänger.

Bildquelle: KEYSTONE/EPA/ENNIO LEANZA.

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Das OII befragte Musikerinnen und Musiker aus fünf verschiedenen Ländern zu ihrer Haltung gegenüber dem Musikstreaming. Während in der westlichen Welt Musikerinnen und Musiker Streaming laut Studie zunehmend kritisch sehen, geben 83 Prozent der befragten nigerianischen Musiker und Musikerinnen an, ihre Karriere habe durch Streaming profitiert. Das ist doppelt so viel wie der globale Durchschnitt.

Die Studie konzentriert sich auf Nigeria. Aber auch Ghana steht in enger Verbindung zum Musikgenre Afrobeats. Und auch dort hinterlassen das Aufkommen von Streaming-Plattformen und der Aufstieg des Genres Spuren.

Der grosse Traum

Diese Entwicklungen beobachtet auch der Schweizer Beda Ehrensperger. Er ist im Jahr 2019 nach Ghana ausgewandert. In der Hauptstadt Accra arbeitet er als Musiker und Kulturvermittler.

«Viele Musikerinnen und Musiker in Ghana streben nach Erfolg und träumen von einer grossen, internationalen Karriere», erzählt er. In der ghanaischen Musikszene seien besonders Solo-Sängerinnen und -Sänger verbreitet, die sich selbst mit Afrobeats oder Hip-Hop vermarkten.

Doch wie überall auf der Welt…

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Source document: Grammy Awards

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SRF NewsState / PublicCenter4 days ago
Between hype and hope Afrobeats music phenomenon: global success, local reality

The global rise of Afrobeats has influenced local music scenes around the world. The article discusses both the optimism surrounding its success and the challenges it faces. It highlights the genre's origins in Nigeria and Ghana, its influence in Western music markets, and mentions the Grammy Awards' recognition of African music with a new category in 2024. The piece also provides background information on Afrobeats, explaining its musical influences and how the term originated in London.

Bias read (Center): The article presents a balanced overview of Afrobeats without taking a clear stance on any political or ideological issue. It focuses on cultural and musical aspects, providing historical and contextual information without biased language or selective sourcing.

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