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GermanyCulture2 days ago

Wolfgang Amadeus Mozart: Unknown manuscript found in Paris

A previously unknown manuscript attributed to Wolfgang Amadeus Mozart has been discovered in the collections of France's National Library (BnF). The manuscript, which contains composition exercises and seven pieces for flute and harp, is believed to date back to Mozart's final stay in Paris between May and July 1778. It was identified by musicologist François-Pierre Goy, who noted stylistic features consistent with Mozart's work. The attribution was later confirmed by the Mozarteum in Salzburg.

Ein anonymes und unbetiteltes Musikheft aus dem 18. Jahrhundert entpuppt sich als Sensationsfund: Frankreichs Nationalbibliothek (BnF) hat in ihren Beständen ein unbekanntes Mozart-Manuskript entdeckt. Laut dem Direktor der Bibliothek, Gilles Pécout, bewerten Fachleute den Fund als eine der bedeutendsten Entdeckungen der vergangenen Jahrzehnte.

Der auf anonyme Manuskripte spezialisierte Musikwissenschaftler François-Pierre Goy hatte die in marmoriertes Papier eingefasste Kladde untersucht, nachdem er sich andere Unterrichtsmaterialen von Mozart angesehen hatte. Ihm fielen die »rundlichen, leicht nach vorn geneigten Violinschlüssel« und die »anders als in Frankreich notierten Bassschlüssel« auf. Vergleiche mit anderen Manuskripten und das verwendete Papier sprachen ebenfalls für die Autorschaft des österreichischen Komponisten. Diese wurde später vom Mozarteum in Salzburg bestätigt.

Der Inhalt – Kompositionsübungen und sieben Stücke für Flöte und Harfe – legt nach Angaben der Einrichtung nahe, dass das Manuskript aus den Unterrichtslektionen stammt, die Wolfgang Amadeus Mozart zwischen Mai und Juli 1778 während seines letzten Paris -Aufenthalts erteilte. Seine Schülerin war Marie-Louise-Philippine de Guînes, eine talentierte Harfenistin aus einer adligen Familie.

Das Musikheft, das im Februar in den Beständen der Einrichtung – einer der größten Bibliotheken weltweit – entdeckt wurde, wirft neues Licht auf Mozarts letzten Aufenthalt in Paris. Zugleich zeigt es den jungen Lehrer Mozart in seiner täglichen Arbeit – ein bislang kaum dokumentierter Aspekt seines Schaffens.

Das Heft, in dem Handschriften von Lehrer und Schülerin nebeneinanderstehen, scheint die letzten Unterrichtsstunden zu dokumentieren. Die letzte Übung blieb unvollendet, zudem sind die letzten sechs Seiten leer – als hätte die Arbeit abrupt geendet. Tatsächlich endeten die Unterrichtsstunden mit der Hochzeit von Mademoiselle de Guînes am 26. Juli 1778. Das Manuskript war während der Französischen Revolution bei dem Herzog von Guînes beschlagnahmt worden.

Ulrich Leisinger, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung Mozarteum in Salzburg, sagte dem ORF  , dass Mozart die Kompositionen der jungen Adligen eigenhändig überarbeitet habe. Daran könne man erkennen, dass Mozarts anfängliche Begeisterung für seine Schülerin bald nachgelassen habe: »Er wollte ihr das Komponieren beibringen und hat sich eine Zeit lang in ihren Fähigkeiten getäuscht. In dem Manuskript lässt sich sehr schön erkennen, dass ihr Anteil an dem Heft immer geringer wird, weil er ihr offenbar immer weniger zutraut und von ihr kaum noch eigene Beiträge kommen. Am Ende steht tatsächlich fast nur noch Mozart auf dem Papier«, so Leisinger.

Die Stücke für Harfe und Flöte, die insgesamt etwa 20 Minuten lang sind, sollen am Sonntag beim traditionellen Musikfest am 21. Juni bei einem Konzert in der Nationalbibliothek vorgetragen werden. Es wird am Montagnachmittag um 15 Uhr beim Radiosender France Musique im Rahmen einer Sondersendung zum Thema »Mozart in Paris« ausgestrahlt.

Der weltberühmte Komponist wurde 1756 in Salzburg geboren und starb 1791 in Wien im Alter von 35 Jahren.

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Source document: Frankreichs Nationalbibliothek (BnF)

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Der SpiegelIndependentCenter2 days ago
Wolfgang Amadeus Mozart: Unknown manuscript found in Paris

A previously unknown manuscript attributed to Wolfgang Amadeus Mozart has been discovered in the collections of France's National Library (BnF). The manuscript, which contains composition exercises and seven pieces for flute and harp, is believed to date back to Mozart's final stay in Paris between May and July 1778. It was identified by musicologist François-Pierre Goy, who noted stylistic features consistent with Mozart's work. The attribution was later confirmed by the Mozarteum in Salzburg.

Bias read (Center): The article presents a discovery related to classical music history without taking a political stance or showing bias toward any ideological perspective. The content focuses on historical and cultural significance rather than political issues.

Official sources cited

  • organisation Frankreichs Nationalbibliothek (BnF)
  • organisation Mozarteum in Salzburg

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  • organisationMozarteum in Salzburg