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GermanyBusiness2 days ago

Ban on the pollutant bisphenol A Will the EU now be 'BPA-free'?

The European Union is set to ban the use of Bisphenol A (BPA) in food packaging by July 2026, following an existing ban on its use in baby bottles and thermal paper such as receipts. BPA is used in the production of hard, transparent polycarbonate plastic and epoxy resins, which are found in the lining of canned and drink containers to prevent rusting and metal leaching into food. It can also be present in plastic films, printing inks, and adhesives. According to environmental organization BUND, approximately 410,000 tons of BPA are marketed annually in Germany alone. The EU ban applies not仅限于

In Säuglingsflaschen und in Thermopapier wie Kassenzetteln ist es schon verboten, nun soll die Chemikalie Bisphenol A (BPA) auch nicht mehr über Lebensmittel in unseren Körper gelangen. Mit dem Ende der Übergangsfrist im Juli 2026 dürfen in der EU keine Lebens­mittel­verpackungen mehr verkauft werden, die mit BPA oder ähnlichen Bisphenolen hergestellt wurden.

Bisphenol A ist eine Industrie­chemikalie. Mit ihr werden der harte und trans­parente Kunststoff Poly­carbonat sowie sogenannte Epoxid-Kunst­harze hergestellt. Diese Harze findet man beispielsweise in der Innenbeschichtung von Konserven- oder Getränkedosen. Dort sollen sie verhindern, dass das Blech rostet und sich Metalle lösen, die dann die Lebens­mittel übergehen.

Auch in Plastikfolien, Druck­farben oder Klebstoffen kann BPA stecken. Laut der Umweltorganisation BUND wurden allein in Deutschland pro Jahr etwa 410.000 Tonnen BPA vermarktet.

Das EU-Verbot betrifft nicht nur Einwegverpackungen, sondern auch Gegenstände wie Trinkflaschen, Brotboxen oder Küchengeschirr aus Plastik.

Wie Bisphenole wie BPA unserer Gesundheit schaden können

Werden chemische Stoffe wie BPA in Lebensmittelbehältnissen verwendet, können geringe Mengen davon in die Lebensmittel und Getränke übergehen. Gerade Bisphenol A stellt laut Ansicht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) dabei ein Gesundheitsrisiko - und zwar für alle Altersgruppen.

Unter anderem kann BPA laut EFSA bestimmte Mechanismen des Immunsystems verändern und Asthma und Autoimmunerkrankungen auslösen. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass es das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Fettleibigkeit erhöht. Vor allem aber wirkt BPA schädlich auf den Hormonhaushalt: Es kann beispielsweise die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen schädigen, möglicherweise die Entwicklung der Pubertät stören und wird auch mit der Entstehung bestimmter Krebsarten in Verbindung gebracht.

Hormonwirkung von BPA seit fast 100 Jahren bekannt

Dass Bisphenol A ähnlich wirken kann wie das natürliche weibliche Sexualhormon Östrogen, ist keine neue Erkenntnis. BPA wurde schon in den frühen 1930er-Jahren als künstliches Östrogen getestet. Zum Einsatz kam dann aber das Östrogen-Derivat DES (Diethylstilbestrol), das eine sehr ähnliche Molekülverbindung hat wie BPA.

DES wurde bis in die 1970er-Jahre gegen Komplikationen in der Schwangerschaft eingesetzt. Doch es zeigte sich, dass es das Brustkrebsrisiko erhöhte und bei Töchtern der behandelten Frauen stieg die Gefahr für geburtsbedingte Komplikationen sowie Vaginal- und Gebärmutterhalskrebs. 1971 wurde die Verschreibung von DES als synthetisches Hormon-Derivat verboten.

Wenn Kunststoffe wie Hormone wirken

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Studien in EU und USA: So gut wie jeder hat BPA im Körper

In Studien der Europäischen Umweltbehörde  (EEA) in elf europäischen Ländern wurden bei 92 Prozent der Teilnehmenden Bisphenol A im Urin nachgewiesen. In einer nationalen US-Gesundheitsstudie aus den Jahren 2003 - 2004 hatten 93 Prozent der mehr als 2500 Teilnehmenden BPA im Urin.

In den USA gibt es kein bundesweites Verbot der Chemikalie in Lebensmittelverpackungen. Seit 2012 ist es aber in Babyflaschen und Trinklernbechern verboten und seit 2013 in Verpackungen von Säuglingsnahrung. Einige Bundesstaaten haben BPA in Thermopapier verboten und in Kalifornien müssen stark BPA-haltige Produkte mit Warnhinweisen versehen sein.

In Europa senkte die EFSA daher die tolerier­bare tägliche Aufnahme­menge (TDI) an Bisphenol A von 4 Mikrogramm auf 0,2 Nanogramm pro Kilogramm Körpergewicht - das ist die Menge, von der man annimmt, dass sie keinen Schaden anrichtet.

Zwar sind Bisphenole wie BPA oder auch die ähnlich wirkenden Stoffe BPF und BPS in vielen Produkten vorhanden, etwa auch in Material für Zahnfüllung oder in Unterwäsche aus Synthetikfasern. Auch in Luft, Staub oder Wasser findet sich BPA. Doch in unseren Körper gelangen die Chemikalien hauptsächlich über Behältnisse für Lebensmittel und Getränke. Schwangere Frauen geben sie über die Plazenta an den Fötus weiter.

Noch ist die EU nicht BPA-frei

Das jüngste BPA-Verbot für Lebensmittelbehältnisse in der EU ist zwar das strengste weltweit. Doch es gibt einige Ausnahmen und weitere Übergangsfristen.

Konservendosen für Fisch wird eine Übergangsfrist bis 2028 gewährt, bis dahin sollen BPA-freie Beschichtungen zum Schutz des Inhalts erprobt werden Bild: Heinz Leitner/Zoonar/picture alliance

So dürfen die noch in BPA-haltigen Verpackungen steckenden Lebensmittel so lange verkauft werden, bis die Bestände aufgebraucht sind - unter anderem um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.

Wo es noch keine geeigneten BPA-Alternativen gibt, gibt es Über­gangs­fristen, etwa bei Konserven­dosen mit säurehaltigen Lebensmitteln wie Fisch, Obst und Gemüse. Sie dürfen bis 2028 mit BPA beschichtet sein, denn das verhindert, dass das Blech durch die Säure angegrif…

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Source document: European Food Safety Authority (EFSA)

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Deutsche Welle (Deutsch)State / PublicCenter2 days ago
Ban on the pollutant bisphenol A Will the EU now be 'BPA-free'?

The European Union is set to ban the use of Bisphenol A (BPA) in food packaging by July 2026, following an existing ban on its use in baby bottles and thermal paper such as receipts. BPA is used in the production of hard, transparent polycarbonate plastic and epoxy resins, which are found in the lining of canned and drink containers to prevent rusting and metal leaching into food. It can also be present in plastic films, printing inks, and adhesives. According to environmental organization BUND, approximately 410,000 tons of BPA are marketed annually in Germany alone. The EU ban applies not仅限于

Bias read (Center): The article presents factual information about the EU's planned ban on Bisphenol A in food packaging without taking a clear stance or using biased language. It provides context about BPA's uses, potential health risks according to the EFSA, and mentions the volume of BPA usage in Germany. There is a

Official sources cited

  • government European Food Safety Authority (EFSA)

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  • governmentEuropean Food Safety Authority (EFSA)