Auf den Hund gekommen: Die deutsche Linke auf dem Palästina-Trip / picture alliance/dpa | Annette Riedl
Unterwerfungsgesten der Selbstgerechtigkeit
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Die Erbärmlichkeit des linken Antisemitismus
Zu den trübsten Verwirrungen deutscher Kulturschaffender gehört ihre antisemitische Disposition. Ihre Feigheit hindert sie zugleich daran, sich selbstbewusst dazu zu bekennen. Erst kürzlich wurde eine jüdische Intellektuelle von einer Veranstaltung der phil.COLOGNE ausgeladen.
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Autoreninfo
Dr. Florian Hartleb ist Professor für International Relations an der Modul-Universität Wien sowie Autor des im Herbst 2025 erschienenen Buchs „Teenager-Terroristen. Wie unsere Kinder radikalisiert werden – und wie wir sie schützen können“.
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Nichts ist einem Perversen heiliger als die eigene Verdorbenheit, die er zugleich mit allen Mitteln zu verbergen sucht. In diesem Sinne fühlen sich Repräsentanten im deutschen Kulturbetrieb immer häufiger dazu berufen, öffentlich sogenannte „Israelkritik“ zu üben, sich mit den notorisch Erniedrigten und Beleidigten zu solidarisieren und sogar das Völkerrecht (von dem sie im Regelfall keinen Schimmer haben) herabzuwürdigen, um darauf ihr dünnes Süppchen aus moralischer Hybris und historischer Ahnungslosigkeit zu kochen. Nennen wir die Sache doch einfach bei ihrem richtigen Namen: Antisemitismus von links.
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