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GermanyTechnology6 days ago

Taty Almeida is dead: Supreme Mother died

Taty Almeida, a prominent member of the Argentine human rights organization Madres de Plaza de Mayo, has died at the age of 95. She was known for her activism against the country's military dictatorship and for searching for her son, who was kidnapped in 1975. Almeida joined the Madres in 1979 and became the leader of the Línea Fundadora after the death of Nora Cortiñas in 2024. The article provides historical context about Argentina's military coup in 1976 and the subsequent regime, which led to the disappearance and murder of thousands.

Taty Almeida ist tot : Oberste Mutter gestorben

Sie kämpfte gegen die Straflosigkeit von Argentiniens brutaler Militärdiktatur – und um ihren Sohn, der 1975 entführt wurde. Nun ist Taty Almeida tot.

Taty Almeida am Internationalen Tag der Frau am 8. März in Buenos Aires, Argentinien

Natacha Pisarenko/ap/picture alliance

Taty Almeida ist tot. Die Vorsitzende der argentinischen Menschenrechtsorganisation Madres de Plaza de Mayo, den Müttern des Platzes der Mairevolution, starb am Sonntag im Alter von 95 Jahren. Almeida hatte sich auf der Suche nach ihrem verschwundenen Sohn Alejandro 1979 den Madres angeschlossen. Nach dem Tod von Nora Cortiñas 2024 führte sie die Línea Fundadora (Gründerinnenlinie) der Madres weiter.

Am 24. März 1976 hatte sich das Militär an die Macht geputscht. Es folgte eine als „Prozess der nationalen Reorganisation“ bezeichnete Herrschaft, unter der politische Geg­ne­r*in­nen gnadenlos verfolgt wurden und eine radikal neoliberale Wirtschaftspolitik eingeführt wurde. Menschenrechtsgruppen schätzen, dass bis zum Ende der Diktatur im Jahr 1983 rund 30.000 Menschen ermordet wurden oder bis heute verschwunden sind.

Lydia Estela Mercedes Miy Uranga wurde am 28. Juni 1930 geboren. Schon bald erhielt sie den Kosenamen Taty, unter dem man sie in Argentinien kannte. Taty wuchs in einer Militärfamilie auf. Ihr Vater war ein Oberstleutnant im Ruhestand, ihre Mutter Hausfrau. Ihre drei Schwestern heirateten Männer, die bei der Luftwaffe dienten. Ihr Bruder Carlos stieg bis zum Oberst auf. Nach einigen Umzügen ließ sich die Familie schließlich in Buenos Aires nieder.

Hier erwarb sie ihr Lehramtsdiplom. Mit 21 Jahren heiratete sie Jorge Almeida, der ebenfalls aus einer Militärfamilie stammte. Aus der Ehe gingen die drei Kinder Jorge, Alejandro und Fabiana hervor. 1970 ließen sich Taty und Jorge Almeida scheiden. Taty begann als Sekretärin in einer Arztpraxis zu arbeiten. Ihrem Sohn Alejandro verschaffte sie eine Stelle bei der staatlichen Nachrichtenagentur Télam. Zugleich studierte er Medizin an der Universität Buenos Aires und arbeitete nebenbei auch beim Militärgeografischen Institut.

Der Terror begann schon vor dem Putsch

Am 17. Juni 1975 wurde der 20-jährige Alejandro von der regierungsnahen paramilitärischen Terrorgruppe Triple A (Alianza Anticomunista Argentina) verschleppt und ist seither spurlos verschwunden. Dass er sich der Guerillagruppe ERP (Revolutionäre Volksarmee) angeschlossen hatte, erfuhr sie nach eigenen Angaben erst viel später. „Man muss daran erinnern, dass dieser Horror des Staatsterrorismus nicht erst 1976 begann, sondern unter einer verfassungsmäßigen Regierung, wenn auch, wie ich meine, keiner demokratischen“, sagte sie einmal.

Ihr Sohn Alejandro gehörte zu den rund 2.000 Menschen, die bereits vor Beginn der Militärdiktatur verhaftet wurden und verschwanden. Dies war für Taty Almeida der Wendepunkt. „Ich habe das Gefühl, Alejandro hat mich geboren. Er hat mich aus dieser Blase geholt, in der ich mein ganzes Leben verbracht hatte. Und ich bin so stolz darauf, dass er mich geboren hat“, sagte sie einmal in einem Interview. Aber auch: „Es ist eine Lüge, wenn man sagt, dass die Zeit alle Wunden heilt. Ich vermisse ihn jeden Tag mehr und mehr. Ich würde gern wenigstens ein kleines Knöchelchen von Alejandro haben.“ Die sterblichen Überreste ihres Sohnes wurden nie gefunden. Jürgen Vogt, Buenos Aires

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Am Donnerstag marschierten in Buenos Aires zum 2.500. Mal die Mütter derer, die während der argentinischen Militärdiktatur verschwunden sind.

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Source document: Madres de Plaza de Mayo

2 reports

Deutsche Welle (Deutsch)State / PublicCenter6 days ago
Argentina: Human rights activist Taty Almeida is dead

Taty Almeida, the president of the Argentine human rights organization 'Madres de Plaza de Mayo,' has died at the age of 95. She joined the group in 1979 while searching for her son Alejandro, who was abducted during the military dictatorship (1976–1983). The organization, known for wearing white headscarves, demanded the release of their loved ones and justice for the disappeared. Almeida advocated for including pre-dictatorship cases in the investigation of human rights violations.

Bias read (Center): The article provides factual information about Taty Almeida's death, her role with the 'Madres de Plaza de Mayo' organization, and historical context regarding Argentina's military dictatorship. It does not exhibit clear ideological framing, loaded language, or one-sided sourcing. The content is bi-

Official sources cited

  • organisation Madres de Plaza de Mayo
taz – die tageszeitungIndependentCenter6 days ago
Taty Almeida is dead: Supreme Mother died

Taty Almeida, a prominent member of the Argentine human rights organization Madres de Plaza de Mayo, has died at the age of 95. She was known for her activism against the country's military dictatorship and for searching for her son, who was kidnapped in 1975. Almeida joined the Madres in 1979 and became the leader of the Línea Fundadora after the death of Nora Cortiñas in 2024. The article provides historical context about Argentina's military coup in 1976 and the subsequent regime, which led to the disappearance and murder of thousands.

Bias read (Center): The article reports on the death of Taty Almeida, a human rights activist, with no apparent ideological framing. It includes historical context about Argentina's military dictatorship but presents facts without overt bias or subjective language. The tone remains neutral and informative.

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