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GermanySports2 days ago

Style questionnaire: When you go to my fridge, do you think: No, right?

The article discusses Christoph Kramer, a former German football player who played in the 2014 World Cup final against Argentina. It highlights his career, including his time with Borussia Mönchengladbach and the German national team, as well as his current work as a TV expert for ZDF. The article also mentions Kramer's recent book releases and touches on his personal habits, such as his breakfast choices and clothing shopping preferences.

Die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien hat den deutschen Fußballfans viele unvergessliche Momente beschert. Einen davon schuf Christoph Kramer. Im Finale gegen Argentinien rückte der gebürtige Solinger durch eine Verletzung Sami Khediras in die deutsche Startelf. Nach 17 Spielminuten zog er sich bei einem Zusammenprall eine Gehirnerschütterung zu. Wenig später fragte er den Schiedsrichter, wo er hier eigentlich genau sei, und wurde daraufhin ausgewechselt. Weltmeister wurde er trotzdem.

Kramer hat 271 Bundesligaspiele absolviert, die meisten davon für Borussia Mönchengladbach. Zwölfmal war er für die Nationalmannschaft im Einsatz. Seit 2018 arbeitet der Fünfunddreißigjährige als Fernsehexperte für das ZDF, auch die WM 2026 begleitet er für den Sender wieder mit Per Mertesacker. Im März 2025 erschien Kramers Debütroman „Das Leben fing im Sommer an“. Sein neues Buch „Wolkenberührpunkt“ folgt im Herbst.

Was essen Sie zum Frühstück?

Ich bin nach meiner Karriere richtig auf den Gesundheitstrip gekommen. Aktuell esse ich gern Avocado mit pochierten Eiern und Schwarzbrot. Aber das ändert sich immer mal wieder. Eigentlich bin ich auch eine Süßmaus, ich esse gern Bowls und ähnliches. Das Frühstück hat sich bei mir etwas nach hinten verschoben, weil ich, seit ich mit dem Fußball aufgehört habe, 16:8-Intervallfasten mache.

Wo kaufen Sie Ihre Kleidung ein?

Unterschiedlich. Im Moment am liebsten bei Uniqlo. Ich habe lange Beine und lange Arme, da ist es nicht so einfach mit Klamotten. Aber die treffen meinen Geschmack und passen mir gut.

Was ist das älteste Kleidungsstück in Ihrem Schrank?

Ich kann mich schwer von Sachen trennen. Ich probiere schon immer wieder, meine Wohnung auszumisten, weil das irgendwie befreit, und weil ich weiß, dass Besitz eher unglücklich als glücklich macht. Aber es gibt ein paar Kleidungsstücke, von denen kann ich mich nicht trennen. Wahrscheinlich sind die ältesten aus der Zeit um 2014, meine Schlafshirts.

Wann haben Sie zuletzt handschriftlich einen Brief verfasst?

Vorgestern. Ich schreibe viele Briefe handschriftlich, an viele Menschen. Ich habe auch ein Tintenfass.

Welches Buch hat Sie im Leben am meisten beeindruckt?

„Hard Land“ von Benedict Wells. Seit ein paar Jahren habe ich meine Leidenschaft für Bücher entdeckt. Ich finde es erstaunlich, dass so wenige Menschen lesen. Ich habe es früher auch nicht getan, aber Lesen ist besser als jede Serie, man muss sich nur die Zeit und die Ruhe dafür nehmen. In einer Zeit, in der wir so viel auf den Bildschirm gucken, kann ich nur zum Lesen ermutigen und animieren. Es ist wahnsinnig schön und bereichernd.

Wie informieren Sie sich über das Weltgeschehen?

Ich versuche, täglich die „Tagesthemen“ zu schauen, was ich zeitlich leider nicht immer schaffe. Die Nachrichten-Apps auf meinem Handy habe ich bewusst reduziert, weil ich für mich festgestellt habe, dass eine ständige Informationsflut mir nicht guttut und ich dann dazu neige, mir über Dinge Sorgen zu machen, auf die ich ohnehin keinen Einfluss habe.

Was ist Ihr bestes Smalltalk-Thema?

Leider Fußball. Obwohl ich mich darüber nicht gern unterhalte, weil ich eh schon so viel über Fußball rede. Da muss es beim Smalltalk nicht auch noch darum gehen. Ich rede über viele Dinge gern, ich bin da breit aufgestellt.

Bei welchem Film haben Sie zuletzt geweint?

Ich bin nah am Wasser gebaut, aber mittlerweile eher bei Büchern als bei Filmen.

Sind Sie abergläubisch?

Ja. Ich habe viele Ticks. Es ist ein bisschen besser geworden, seit ich nicht mehr spiele, aber wenn man das einmal drin hat, wie den linken Schuh zuerst anziehen, dann kriegst du das auch im Privatleben nicht mehr raus. Das sind Dinge, die sind bei mir so automatisiert im Kopf, dass sie einfach nicht anders passieren. Unter dem Strich weiß ich, dass das Quatsch ist, aber es stört mich nicht. Von daher lasse ich es unbehandelt.

Worüber können Sie lachen?

Über ganz viel. Ich lache sehr gern, über jegliche Art von Humor. Auch über Momente, bei denen man gar nicht mehr hinschauen möchte, weil sie so cringe und so peinlich sind.

Ihr Lieblingsvorname?

Habe ich keinen.

Christoph Kramer lacht gerne, auch bei peinlichen Momenten. Lucas Bäuml

Machen Sie eine Mittagspause?

Ich schlafe tagsüber eine Stunde, immer irgendwann zwischen zwölf und vier.

In welchem Land würden Sie gerne leben?

Deutschland. Ich liebe es, in Deutschland zu leben, ich liebe auch die deutsche Mentalität. Ich bin nicht so einer, der sagt: Boah, ich war jetzt wieder im Ausland, da ist alles viel cooler. Ich weiß schon, was ich an unserem Land habe. Aber ich finde auch, seit zwei Jahren hat sich der Ton in unserer Gesellschaft verändert. Es gibt oft gar keine Diskussion mehr, sondern nur noch ein Gegeneinander, was ich schade finde. Wir sprechen viel von Toleranz, aber diese Toleranz merke ich nicht mehr in unserer Gesellschaft. Ich würde mich freuen, wenn es wieder, so banal es klingt, mehr Miteinander gibt. Das Internet und die sozialen Medien haben viel dazu beigetragen,…

Read the full article at Frankfurter Allgemeine (FAZ)

4 reports

Frankfurter Allgemeine (FAZ)Independent🔒Center2 days ago
Style questionnaire: When you go to my fridge, do you think: No, right?

The article discusses Christoph Kramer, a former German football player who played in the 2014 World Cup final against Argentina. It highlights his career, including his time with Borussia Mönchengladbach and the German national team, as well as his current work as a TV expert for ZDF. The article also mentions Kramer's recent book releases and touches on his personal habits, such as his breakfast choices and clothing shopping preferences.

Bias read (Center): The article focuses on sports and personal lifestyle details of a former athlete without any political commentary or framing. There is no evidence of ideological bias in the language, sourcing, or emphasis.

Focus OnlineParty-alignedCenter6 days ago
ZDF expert Christoph Kramer is furious about the World Cup halftime interviews: 'Catastrophic!'

ZDF expert Christoph Kramer criticizes the halftime interviews during the World Cup, calling them 'catastrophic.'

Bias read (Center): The article discusses a critique of sports broadcasting content, which is generally apolitical. The criticism is focused on the quality of halftime interviews during the World Cup, without any overt political framing or bias.

Focus OnlineParty-alignedCenter7 days ago
ZDF expert Christoph Kramer rages about halftime interviews at the World Cup: 'Catastrophic!'

ZDF expert Christoph Kramer criticizes the halftime interviews during the World Cup, calling them 'catastrophic.'

Bias read (Center): The article discusses a critique of sports broadcasting style, which is not inherently politically charged. The content focuses on professional opinion regarding media presentation during an international sporting event, without taking a stance on political issues.

Focus OnlineParty-alignedCenter9 days ago
Advertising instead of the World Cup opening: ZDF resisting criticism

The German public broadcaster ZDF has defended itself against criticism over its decision to air advertisements during the World Cup opening ceremony.

Bias read (Center): The article reports on a controversy involving a public broadcaster and its programming choices during a major international event. The framing appears balanced, presenting ZDF's response to criticism without overtly favoring either side. No strong ideological language or biased sourcing is evident.