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GermanySports6 days ago

Router manufacturers demand control over imported devices

Four German and one Lithuanian router manufacturers have called for strict control over imported internet network devices in Europe, drawing inspiration from the EU's security regulations targeting Chinese products in the 5G mobile sector. They argue that routers and networking equipment must be protected by policymakers just like 5G networks. The companies cite concerns that Chinese state actors could exploit vulnerabilities in these devices for espionage or sabotage during conflicts. The current regulations under the coalition government only apply to 5G providers, excluding home network and

Vier deutsche und ein litauischer Routerhersteller fordern scharfe Kontrolle importierter Internet-Netzwerkgeräte in Europa. Vorbild sollen die gegen chinesische Erzeugnisse gerichteten Sicherheitsvorschriften der EU für den 5G-Mobilfunk sein. „Router und Netzwerkgeräte müssen von der Politik ebenso stringent geschützt werden wie 5G-Netze“, heißt es in der Mitteilung des neu gegründeten Safenet-Verbands. Beteiligt sind die deutschen Unternehmen Fritz, Devolo, Lancom und TDT sowie Teltonika aus Litauen.

Wie das 5G-Instrumentarium der EU zielen die Forderungen auf chinesische Produkte, auch wenn diese in der Mitteilung nicht ausdrücklich genannt sind. Da Telekommunikationsgeräte von außen über das Netzwerk aktualisiert und gewartet werden können, gibt es Sorgen, dass staatliche chinesische Stellen dieses Einfallstor für Spionage und gegebenenfalls sogar Sabotage nutzen könnten, um Netzwerke im Konfliktfall stillzulegen.

Die Ampel-Koalition hatte den 5G-Mobilfunkanbietern vorgeschrieben, ab 2026 keine Komponenten der beiden chinesischen Hersteller Huawei und ZTE im Kernnetzwerk mehr einzubauen.

Vorwurf: Kontrolle außereuropäischer Heimnetzwerkgeräte fehlt

Nach einer von den Firmen zitierten Studie laufen aber nur sieben Prozent des europäischen Internetverkehrs über den Mobilfunk, 93 Prozent hingegen über Router und Heimnetz-Gateways. Der Marktanteil chinesischer Hersteller in diesem Bereich beläuft sich demnach auf knapp 40 Prozent. Die fünf heimischen Unternehmen werfen der Politik vor, dass die EU-Märkte in diesem Bereich offen für außereuropäische Produkte seien, die strategische Abhängigkeiten erzeugten und Sicherheitsrisiken darstellten.

Herkunftsnachweis, europäische Technik und Sicherheitsregeln

So haben die fünf Unternehmen drei Forderungen: Hersteller und Internetanbieter sollen ausweisen, wo Geräte und Firmware hergestellt und entwickelt werden. Behörden, Betreiber kritischer Infrastruktur und öffentlich finanzierte Einrichtungen sollen europäische Netzwerktechnologie nutzen. Und die EU soll neben dem 5G-Instrumentarium vergleichbare Sicherheitsvorschriften für Router und Netzwerktechnologie erlassen.

( dmk )

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heise onlineIndependentCenter6 days ago
Router manufacturers demand control over imported devices

Four German and one Lithuanian router manufacturers have called for strict control over imported internet network devices in Europe, drawing inspiration from the EU's security regulations targeting Chinese products in the 5G mobile sector. They argue that routers and networking equipment must be protected by policymakers just like 5G networks. The companies cite concerns that Chinese state actors could exploit vulnerabilities in these devices for espionage or sabotage during conflicts. The current regulations under the coalition government only apply to 5G providers, excluding home network and

Bias read (Center): The article presents facts and quotes from industry groups without overtly favoring any political side. It reports on calls for regulation without taking a stance on the issue.

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