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WorldHealthOverlooked from the right2 days ago

Rights defender killings hit record high as UN pushes to shore up humanitarian action

A report by the UN Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR) states that attacks on human rights defenders, journalists, and trade unionists have reached record levels, with approximately 950 individuals killed or forcibly disappeared globally in 2025—more than double the number recorded a decade earlier. The report highlights several key findings, including that every 10 hours a human rights defender, journalist, or trade unionist is killed or disappears, and that violence against such individuals has resulted in at least 5,995 deaths since 2015. Additionally, the report notes

In Grafiken

Sichtbar, aber nicht sicher: Die Lage queerer Menschen weltweit

Neue Daten zeigen wachsende Hürden, sinkende Akzeptanz und steigende Gewalt gegen queere Menschen – von Wien bis Washington

Infografik

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Robin Kohrs

Flora Mory

Muzayen Al-Youssef

Trotz Diskriminierung, und zugleich gerade deshalb, gehen Menschen fürLGBTIQ-Rechte auf die Straße.

Der Juni gilt in Österreich und vielen Teilen der Welt als Pride Month – also als Monat queerer Sichtbarkeit und Rechte. Doch wie weit sind die Länder der Welt wirklich darin, alle Menschen vor dem Gesetz gleichzubehandeln? Und wie sicher können sich queere Personen fühlen?

2025 stieg die Zahl der Länder, die einvernehmliche gleichgeschlechtliche Handlungen unter Strafe stellen, erstmals seit Jahrzehnten wieder an. Das zeigen aktuelle Daten von ILGA World , der internationalen Vereinigung lesbischer, schwuler, bisexueller, trans- und intersexueller Organisationen. In 65 UN-Mitgliedstaaten ist Homosexualität noch immer strafbar. In manchen davon droht die Todesstrafe, etwa in Uganda, wo Behörden gezielt und brutal gegen LGBTIQ-Personen vorgehen.

Weltweit arbeiten Rechtspopulisten und Autokraten daran, erkämpfte Rechte zurückzuschrauben, sagt Julia Ehrt, Programmdirektorin von ILGA World, dem STANDARD. Sie zieht eine düstere Bilanz: Regierungen kürzten Entwicklungshilfen und entzogen damit der Zivilgesellschaft zu einem kritischen Zeitpunkt die Mittel. Für illiberale Kräfte wurde, so Ehrt, LGBTIQ-Feindlichkeit zum politischen Kalkül – mit dem Effekt, dass selbst traditionell progressive Parteien zunehmend in die Defensive gerieten. "Es waren bewusste Entscheidungen jener, die an der Macht sind: Gleichberechtigung, Anerkennung und Schutz wurden 2025 gezielt abgebaut", so Ehrt.

"Es waren bewusste Entscheidungen jener, die an der Macht sind: Gleichberechtigung, Anerkennung und Schutz wurden 2025 gezielt abgebaut."

Julia Ehrt, ILGA World

Unter anderem stimmt etwa der Blick in die USA, dem Geburtsort der modernen LGBTIQ-Bewegung, bedenklich: In der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump haben die konservativen Angriffe auf LGBTIQ-Rechte zugenommen, besonders auf Transrechte, die Ehe für alle und das Zeigen von Pride-Flaggen. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass der jahrzehntelange Anstieg der Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Beziehungen in den USA nunmehr stagniert – vor allem, weil mehr Republikaner sie ablehnen. Auch bei der Regenbogenparade in Sofia ist die US-Botschaft als Sponsor abgesprungen – sowie etliche internationale Firmen bei der Pride in Wien oder auch in Athen.

Und auch in Österreich berichten immer mehr queere Personen von Diskriminierung im öffentlichen Raum. Getreu dem Motto "Teile und Herrsche" würden politische Akteure vorsätzlich Gruppen gegeneinander ausspielen, die eigentlich für die gleiche Sache einstehen – die Selbstbestimmung über den eigenen Körper, sagt Ehrt von ILGA World. So würden, unter dem Deckmantel des Frauenschutzes, trans- und intersexuelle Menschen oft attackiert. Doch sie betont: "Unsere Communities haben sich nicht entmutigen lassen – auch in diesem schwierigen Jahr nicht." Und so gab es auch Lichtblicke. Einer davon ist die Verlängerung des Mandates des einzigen Experten des UN-Menschenrechtsrates, der explizit mit dem Schutz queerer Menschen betraut ist.

Europa zwischen Mut und Rückschritt

In Europa sieht die jährliche Rainbow Map von ILGA-Europe , die 49 Länder anhand von 76 Kriterien zu LGBTIQ-Rechten und -Schutzmaßnahmen bewertet, erstmals Spanien an erster Stelle, das Malta nach zehn Jahren von der Spitze verdrängt. Mit 89 von 100 möglichen Prozentpunkten gewann Spanien in einem Jahr elf Prozentpunkte dazu – durch die konsequente Umsetzung seiner LGBTIQ-Gesetze und die Einrichtung einer unabhängigen Gleichstellungsbehörde. ILGA-Europe-Chefin Katrin Hugendubel sieht darin den Beweis, dass Regierungen viel für Gleichstellung machen können.

"Spaniens Platz eins zeigt, was möglich wird, wenn eine Regierung bewusst entscheidet, Gleichstellung voranzutreiben – statt vor ihr zurückzuschrecken."

Katrin Hugendubel, ILGA-Europe

Das Ranking misst nur Gesetzgebung und Politik – nicht gesellschaftliche Akzeptanz oder die Sicherheit von LGBTIQ-Personen im Alltag. Der EU-Durchschnitt liegt bei 52 Prozent, der gesamteuropäische Schnitt inklusive Nicht-EU-Staaten bei 43 Prozent. Zu den größten Aufsteigern zählt Tschechien, das sechs Plätze nach oben wanderte: Das Gesundheitsministerium ermöglichte rechtliche Geschlechtsanerkennung ohne chirurgische Eingriffe – Tschechien war bis 2025 das letzte EU-Land, das Transpersonen für die Änderung des amtlichen Geschlechtseintrags gesetzlich eine Sterilisation voraussetzte. Auch San Marino machte mit acht Plätzen den größten Sprung der gesamten Rangliste.

Demgegenüber stehen deutliche Rückschritte. Die Slowakei verlor durch Verfassungsänderungen, die offiziell nur zwei Geschlechter anerkennen, zwei Plätze:…

Read the full article at Der Standard
Source document: ILGA World

3 reports

Der StandardIndependentCenter2 days ago
Visible, but not certain: The situation of queer people worldwide

The article discusses the global situation of LGBTQ+ individuals, highlighting increasing barriers, declining acceptance, and rising violence against them. It notes that despite discrimination, many people still advocate for LGBTQ+ rights. According to data from ILGA World, the number of countries criminalizing consensual same-sex relationships has increased again, reaching 65 UN member states. In some of these countries, such as Uganda, homosexuality can carry the death penalty. The article mentions efforts by right-wing populists and autocrats to roll back hard-won rights.

Bias read (Center): The article presents factual data without overtly biased language or selective sourcing. It reports on global trends affecting LGBTQ+ communities using information from ILGA World, a recognized organization. There is no clear ideological framing or emphasis on one side over another.

Official sources cited

UN NewsState / PublicCenter4 days ago
Rights defender killings hit record high as UN pushes to shore up humanitarian action

A report by the UN Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR) states that attacks on human rights defenders, journalists, and trade unionists have reached record levels, with approximately 950 individuals killed or forcibly disappeared globally in 2025—more than double the number recorded a decade earlier. The report highlights several key findings, including that every 10 hours a human rights defender, journalist, or trade unionist is killed or disappears, and that violence against such individuals has resulted in at least 5,995 deaths since 2015. Additionally, the report notes

Bias read (Center): The article presents statistical data and findings from an official UN report without overtly favoring any political perspective. It focuses on factual reporting of global human rights issues and does not exhibit clear bias through language, framing, or sourcing.

Official sources cited

France 24 (Français)State / PublicLeft6 days ago
Focus on homosexuality in Africa: criminalization is increasing

The article discusses the increasing criminalization of homosexuality in Africa, highlighting the growing challenges faced by LGBTQ+ individuals across the continent.

Bias read (Left): The article focuses on the criminalization of homosexuality in Africa, which is a highly sensitive and politically charged issue. The framing emphasizes the worsening situation for LGBTQ+ communities, suggesting criticism of current policies without directly citing opposing viewpoints or providing a

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The official sources this coverage is built on. Read them directly to bypass framing.