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CHCulture12 days ago

New eating habits Canteens are losing market share and are now relying on Ultra Fresh

The article discusses changing eating habits and how corporate canteens are losing market share due to increased competition and the rise of remote work. It highlights the example of Felfel, a Zurich-based company that provides smart refrigerators filled with fresh meals, snacks, and drinks for office workers. The company experienced significant growth during the pandemic when traditional restaurants were closed. Felfel positions itself as a complement rather than a competitor to personal canteens but acknowledges that such innovations may challenge traditional canteen models.

Neue Essgewohnheiten

Kantinen verlieren Marktanteile – und setzen auf «Ultrafrische»

Homeoffice und mehr Konkurrenz: Personalrestaurants haben in den letzten Jahren Marktanteile verloren. Die Betreiber setzen deshalb auf «Ultrafrische» und neue Konzepte.

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Als Felfel 2013 gegründet wurde, war die Corona-Pandemie noch weit weg – doch sie sollte die Geschichte der Zürcher Firma entscheidend prägen. Die Geschäftsidee ist simpel: Felfel installiert intelligente Kühlschränke in Firmen und befüllt sie laufend mit frischen Menüs, Snacks und Getränken. Als die Schweiz 2020 in den Lockdown ging, Homeoffice verordnet und Restaurants geschlossen wurden, klingelten die Telefone bei Felfel Sturm. «Wir mussten sehr schnell reagieren und sind dann 50 Prozent gewachsen», erzählt Mitgründerin Daniela Steiner im «Eco Talk».

Legende:

Frische Menüs zum Aufwärmen

Die sogenannt intelligenten Kühlschränke der Zürcher Firma Felfel werden laufend mit frischen Menüs, Snacks und Getränken befüllt.

Keystone / Gaetan Bally

Heute stehen die Felfel-Kühlschränke an 1000 Standorten in der Schweiz. Steiner sieht sich zwar nicht als Konkurrenz zu Personalrestaurants, sondern eher als Ergänzung – etwa dort, wo die Mensa nur mittags geöffnet ist. Dennoch: Es dürften auch solche Konzepte sein, die den klassischen Kantinen zusetzen.

Einbruch vor allem am Freitag

Ein Blick in die Zahlen des Verbands Gastrosuisse zeigt: 2018 entfielen 16 Prozent aller Mahlzeiten und Getränke, die wir ausser Haus konsumierten, auf Kantinen oder Mensen. Sechs Jahre später, 2024, waren es noch 11 Prozent. Der Rückgang zeigt sich laut dem Branchenverband vor allem freitags: An diesem beliebten Homeoffice-Tag brach die Mittagsverpflegung in Personalrestaurants seit Corona um rund einen Drittel ein.

Am Montag laufe es wieder besser, doch «der Freitag ist ganz klar immer noch der schwächste Tag», bestätigt Nadja Lang, Chefin der Zürcher Genossenschaft ZFV, die rund 180 Gastrobetriebe im Portfolio hat. Trotzdem ist die Zahl der Kantinen beim ZFV nicht rückläufig – im Gegenteil.

Gerade wegen der grösseren Konkurrenz durch Convenience-Food oder Take-Away-Angebote habe das klassische Personalrestaurant an Bedeutung gewonnen, sagt Lang. «Man denke daran, dass die Begegnung besonders wichtig ist, wenn man nur noch weniger vor Ort ist. Kolleginnen und Kollegen treffen bei hervorragender Kulinarik, bei einem tollen Barista-Kaffee bekommt eine besondere Bedeutung in der Unternehmenskultur.»

Nicht mehr nur frisch, sondern «ultrafrisch»

Der ZFV musste während der Pandemie zwar Betriebe schliessen. Doch zwischen 2023 und 2025 gab es wieder mehr Eröffnungen als Schliessungen. So bleibt unter dem Strich seit 2019 ein Plus von neun Betrieben.

Man investiere stark in Innovationen und neue Konzepte, so Nadja Lang: Einerseits setze man auf «Ultrafrische» – also frisch vor Ort gekochte Speisen. Andererseits verschmelzen die Restaurantflächen laut Lang immer mehr mit Meeting- und Büroflächen: «Es macht ja keinen Sinn, eine ganze Restaurantfläche nur zwei Stunden über Mittag zu nutzen.» Die Fläche werde deshalb besonders attraktiv gestaltet und über die üblichen Öffnungszeiten nutzbar gemacht.

Es macht keinen Sinn, eine ganze Restaurantfläche nur zwei Stunden über Mittag zu nutzen.

Mit «Ultrafrische» und attraktiven Flächen kann Daniela Steiner von Felfel nicht punkten. Dennoch ist auch sie optimistisch: 2023 übernahm Felfel die Rechte an der Traditionsmarke Usego, die vor allem älteren Kundinnen und Kunden ein Begriff sein dürfte – um neben den hippen Büro-Angestellten auch die Büezer anzusprechen. 2024 wagte Felfel den Schritt ins Ausland und eröffnete einen Ableger in New York. «SpaceX und Amazon essen jetzt auch Felfel – und wir glauben, dass es da sehr viel Potenzial gibt», sagt Daniela Steiner.

SpaceX und Amazon essen jetzt auch Felfel – und wir glauben, dass es da sehr viel Potenzial gibt.

Legende:

Vor allem freitags weniger beliebt

Ein Koch in einer Kantine bereitet ein Gericht zu.

Keystone / Gaetan Bally

Eco Talk, 8.6.26, 22:25 Uhr

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Read the full article at SRF News
Source document: Felfel Company Information

2 reports

SRF NewsState / PublicCenter12 days ago
New eating habits Canteens are losing market share and are now relying on Ultra Fresh

The article discusses changing eating habits and how corporate canteens are losing market share due to increased competition and the rise of remote work. It highlights the example of Felfel, a Zurich-based company that provides smart refrigerators filled with fresh meals, snacks, and drinks for office workers. The company experienced significant growth during the pandemic when traditional restaurants were closed. Felfel positions itself as a complement rather than a competitor to personal canteens but acknowledges that such innovations may challenge traditional canteen models.

Bias read (Center): The article presents factual information about changing dining trends and business strategies without taking a clear ideological stance. It reports on developments in the food service industry without emphasizing any particular political viewpoint or using biased language.

Official sources cited

  • organisation Felfel Company Information
  • organisation Verband Gas (Swiss Food Service Association)
SRF NewsState / PublicCenter12 days ago
New eating habits Canteens are losing market share and are relying on Ultra Fresh

The article discusses changing eating habits and how corporate canteens are losing market share due to increased competition and the rise of home office work. It highlights the example of the Swiss company Felfel, which provides smart refrigerators filled with fresh meals, snacks, and drinks for companies. The company experienced significant growth during the pandemic when traditional restaurants were closed. Felfel positions itself as a complement rather than a competitor to personal canteens but acknowledges that such innovations may challenge traditional canteen models.

Bias read (Center): The article presents factual information about changes in the food service industry without taking a clear ideological stance. It focuses on business strategies and market trends, avoiding any overtly political commentary or biased language.

Official sources cited

  • organisation Felfel Company Information
  • organisation Verband Gas (Swiss Association of Catering and Food Services)

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  • organisationFelfel Company Information
  • organisationVerband Gas (Swiss Food Service Association)
  • organisationVerband Gas (Swiss Association of Catering and Food Services)