ON
← Back to feed
AustriaCulture3 days ago

Millions of bath Mirador on the finish line

The new Mirador pool in Krems, Austria, is nearing completion after two years of construction and an investment of around 40 million euros. The facility includes features such as an infinity pool with views over the Wachau, saunas, and a children's area. It is scheduled to open officially on July 1st with a large celebration, though regular operations will begin gradually. The city sees the project as more than just a recreational facility, aiming to attract both locals and tourists with affordable prices and diverse offerings.

Infinitypool mit Blick über die Wachau, Loftsaunen Richtung Stift Göttweig und ein eigenes Kinderland hinter Glas: Das neue Bad Mirador in Krems nimmt Gestalt an. Am 1. Juli lädt die Stadt zum großen Eröffnungsfest – auch wenn sich die ersten Schwimmerinnen und Schwimmer noch etwas gedulden müssen.

Die Becken sind bereits gefüllt, doch ins Wasser springen darf noch niemand. „Ein paar Wochen wird es noch dauern“, sagt Bürgermeister Peter Molnar (SPÖ). Am 1. Juli wird das neue Bad Mirador zwar mit einem großen Fest eröffnet, der reguläre Badebetrieb startet aber erst schrittweise.

Für die Stadt Krems ist das Projekt weit mehr als ein neues Erlebnisbad. Nach zwei Jahren Bauzeit und Investitionen von rund 40 Millionen Euro steht das größte Infrastrukturprojekt Niederösterreichs dieser Art kurz vor dem Abschluss. „Wir sind auf der Zielgeraden“, sagt Molnar.

Beim Eröffnungsfest am 1. Juli werden die rund 1.500 Besucherinnen und Besucher zwar noch trocken bleiben, dennoch sollen Führungen durch die Anlage die Vorfreude wecken. Die Zielgruppe für das Bad ist breit gesteckt. Einerseits erwarte man sich großen Zuspruch aus der Bevölkerung, andererseits soll das Bad auch zum Touristenmagnet werden. Dafür setze man auf faire Preise und ein breites Angebot, erklärt Molnar.

Sprungturm, Rutschen, Infinitypool

Das Angebot des Mirador reicht daher über ein klassisches Hallenbad hinaus. Herzstück für Sportler ist das neue 50-Meter-Becken, das Schulen und Vereinen künftig deutlich bessere Trainingsmöglichkeiten bieten soll. Ergänzt wird es durch ein eigenes Lehrschwimmbecken, mit dem die Stadt den Schwimmunterricht in der Region stärken will.

Für Familien und Freizeitschwimmer steht ein Erlebnisbereich zur Verfügung. Das Freizeitbecken mit Sprudelanlagen verbindet Innen- und Außenbereich. Dazu kommen ein eigenes Kinderbecken sowie eine neue Wellen-Breitrutsche. Auch die Sprunganlage mit Ein-, Drei- und Fünf-Meter-Turm soll zu den Attraktionen des neuen Bades zählen.

Auch Erholungsuchende sollen auf ihre Kosten kommen: Drei Loftsaunen mit Panoramablick über die Wachau, zwei Ruheräume und ein weitläufiger Panoramagarten bilden das Herzstück des Angebots. Besonderes Augenmerk legen die Betreiber auf den Infinitypool, der optisch mit der Donaulandschaft verschmilzt und dem Bad seinen charakteristischen Auftritt verleihen soll.

Familienrabatt und Preise

Trotz des umfangreichen Angebots soll das Mirador kein Luxusprojekt werden. Die Stadt setzt bewusst auf Tarife, die unter jenen vergleichbarer Anlagen in St. Pölten, Tulln oder Laa an der Thaya liegen. Besonders Familien sollen profitieren. „Uns war wichtig, dass sich Familien einen Besuch leisten können“, sagt Molnar. Im Familientarif zahle jedes Kind für das Freibad einen Euro, wenn ein Erwachsener den Eintritt bezahlt, im Hallenbad fünf Euro. Auch im Wellnessbereich wolle man mit moderaten Preisen punkten. Die Tageskarte für die Loftsauna soll 36 Euro kosten und den Zugang zu allen übrigen Bereichen des Bades beinhalten.

Zusätzlich sind Wertkarten mit Rabattsystem geplant. Geprüft wird außerdem ein eigener Kremser Tarif. Sollte dieser rechtlich umsetzbar sein, könnten Einwohner der Stadt künftig fünf Prozent Nachlass auf sämtliche Eintrittspreise erhalten. Mit dem Preismodell verfolgt die Stadt ein klares Ziel: Das Mirador soll einerseits als modernes Freizeit- und Wellnesszentrum Gäste von außerhalb anziehen, andererseits aber ein kommunales Bad bleiben, das Schulen, Vereinen und Familien offensteht.

Insolvenz und Fliesen-Probleme

Doch noch ist die Baustelle noch nicht finalisiert. Zwar sind die meisten Bade- und Technikbereiche bereits fertiggestellt, zwei Problemfelder sorgen jedoch weiterhin für Verzögerungen. So hinken die Arbeiten im Kinderland dem Zeitplan hinterher, weil es Engpässe bei den Fliesenarbeiten gibt. Zudem wurde die Baustelle durch einen Kabeldiebstahl vergangen November zurückgeworfen.

Auch die Gastronomie bereitete den Verantwortlichen zuletzt Kopfzerbrechen. Ein Lieferant für Kühltechnik musste während der Bauphase Insolvenz anmelden, weshalb kurzfristig Ersatz gefunden werden musste. Trotz der Schwierigkeiten zeigen sich die Verantwortlichen zufrieden mit dem Gesamtfortschritt. Derzeit laufen letzte technische Überprüfungen sowie behördliche und hygienische Abnahmen. Es werden noch Detailarbeiten erledigt, zudem werden Armaturen und Sanitäranlagen montiert. „Das sind jene Arbeiten, die man bewusst erst ganz zum Schluss macht, weil die Materialien besonders empfindlich sind“, erklärt Geschäftsführer und Projektleiter Christian Dewisch .

Projekt bleibt im Rahmen

Positiv fällt aus Sicht der Stadt vor allem die Kostenentwicklung aus. Mit rund 40 Millionen Euro bleibt das Projekt im vorgesehenen Budgetrahmen. Angesichts stark gestiegener Baupreise sei das alles andere als selbstverständlich. „Viele vergleichbare Projekte mussten nachkalkuliert werden. Wir halten unseren Kostenrahmen ein“, sagt Molnar.

Rund 35,3 Millionen Euro davon trägt die Stadt Krems,…

Read the full article at Kurier
Source document: Mayor Peter Molnar (SPÖ)

1 reports

KurierIndependentCenter3 days ago
Millions of bath Mirador on the finish line

The new Mirador pool in Krems, Austria, is nearing completion after two years of construction and an investment of around 40 million euros. The facility includes features such as an infinity pool with views over the Wachau, saunas, and a children's area. It is scheduled to open officially on July 1st with a large celebration, though regular operations will begin gradually. The city sees the project as more than just a recreational facility, aiming to attract both locals and tourists with affordable prices and diverse offerings.

Bias read (Center): The article provides factual information about the construction and features of the Mirador pool without taking a political stance. It quotes the mayor and discusses the economic and cultural significance of the project neutrally.

Official sources cited

  • government Mayor Peter Molnar (SPÖ)

Go to the primary sources (1)

The official sources this coverage is built on. Read them directly to bypass framing.

  • governmentMayor Peter Molnar (SPÖ)