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AustriaHealthOverlooked from the right3 days ago

Rents rose sharply in the first quarter

In the first quarter of this year, rent prices in Austria have increased significantly. According to Statistics Austria, the average rent including operating costs was 10.5 euros per square meter, an increase of 4.8 percent compared to the same period last year and 1.1 percent compared to the fourth quarter of 2025. The monthly rent for an average apartment rose from 663.8 to 695.1 euros. Net rents increased from 502 to 523.9 euros, while operating costs rose slightly from 2.5 to 2.6 euros per square meter. The Momentum Institute, which is close to trade unions, called for a more effectiverent

Wohnkosten

Noch nie waren so viele Mieterinnen und Mieter armutsgefährdet

Jede vierte mietende Person gilt als armutsgefährdet. Das Momentum Institut fordert einen schärferen Mietpreisdeckel und die starke Einschränkung befristeter Verträge

Martin Putschögl

Für den Anstieg der Mieten sind die Nettomieten verantwortlich, und nicht die Betriebskosten, betont man bei der Statistik Austria.

Dass die Mieten in Österreich steigen, ist einerseits keine große Überraschung, denn sie sind üblicherweise an den Verbraucherpreisindex (VPI) gekoppelt. Sie haben sich von 2011 bis 2025 allerdings stärker entwickelt als der VPI, das zeigten die Zahlen der Statistik Austria erst vor wenigen Tagen . Und dies ging auch im ersten Quartal 2026 so weiter, wie die am Donnerstag von der Statistikbehörde veröffentlichten neuen Zahlen zeigen. Demnach stieg zu Jahresbeginn die durchschnittliche Quadratmetermiete inklusive Betriebskosten auf 10,50 Euro, das waren um 4,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und um 1,1 Prozent mehr als im vierten Quartal 2025. Neuerlich war der Anstieg vor allem auf die Steigerung der Nettomieten zurückzuführen, "während die Betriebskosten nur geringfügig zugelegt haben", erklärte Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk.

Das gewerkschaftsnahe Momentum Institut wies am Donnerstag in einer Aussendung darauf hin, dass es einen Höchststand an armutsgefährdeten Personen (mit maximal 60 Prozent des Medianeinkommens, Anm.) unter den österreichischen Mieterinnen und Mietern gebe. In diesem Wohnsegment sei die Armutsgefährdungsquote 2025 auf 26,2 Prozent gestiegen; 2019 waren es noch 20,6 Prozent. "Damit ist inzwischen mehr als jede vierte mietende Person betroffen", heißt es in der Aussendung.

Frauen stärker betroffen

Bei Menschen, die im Eigentum leben, stieg die Armutsgefährdungsquote im selben Zeitraum nur leicht von 8,8 auf 9,2 Prozent. Das gehe aus Daten der Statistik Austria und von EU-SILC hervor ("European Union Statistics on Income and Living Conditions"). Unabhängig von der Wohnform seien Frauen häufiger von Armutsgefährdung betroffen als Männer.

Die Zahlen würden nicht bedeuten, dass "die Wohnform allein Armut verursacht", machten aber deutlich, wie sehr "Menschen mit niedrigen Einkommen auf einen funktionierenden und leistbaren Mietmarkt angewiesen sind", heißt es in der Mitteilung.

"Wirksamer Mietpreisdeckel"

Stark zugenommen habe auch die subjektiv wahrgenommene Wohnkostenbelastung. 2019 bezeichneten elf Prozent aller Haushalte ihre Wohnkosten als starke Belastung, 2025 waren es bereits 27 Prozent. In Gemeindewohnungen stieg dieser Anteil von 27 auf 38 Prozent, in Genossenschaftswohnungen von 16 auf 33 Prozent und bei anderen Hauptmieten von 15 auf 34 Prozent. Auch im Hauseigentum stieg die starke Belastung von acht auf 25 Prozent.

Das Momentum Institut plädiert für einen "wirksameren Mietpreisdeckel" mit Steigerungen von maximal zwei Prozent pro Jahr, mehr leistbaren Wohnraum und einen besseren Schutz von Mietenden. "Befristete Mietverträge sollten nur noch in klar begründeten Ausnahmefällen erlaubt sein", so lautet eine Forderung. Darüber hinaus brauche es wirksame Leerstandsabgaben, "damit ungenutzte Wohnungen wieder auf den Wohnungsmarkt kommen". (red, 18.6.2026)

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Source document: Statistik Austria

2 reports

Der StandardIndependentLeft3 days ago
Never before have so many tenants been at risk of poverty

In Austria, every fourth tenant is now considered at risk of poverty due to rising rents. The Momentum Institute, a think tank close to labor unions, has called for stricter rent controls and stronger restrictions on fixed-term rental contracts. According to Statistics Austria, net rents have been the main driver of increasing costs, while operating expenses have only risen slightly. Average rent per square meter, including operating costs, rose to €10.50 at the start of 2026, up 4.8% compared to the previous year.

Bias read (Left): The article highlights rising poverty among tenants and cites a left-leaning organization (Momentum Institute), which advocates for stricter rent controls and limitations on fixed-term contracts. While it includes data from Statistics Austria, the emphasis on the need for policy intervention aligns

Official sources cited

  • government Statistik Austria
ORF NewsState / PublicCenter3 days ago
Rents rose sharply in the first quarter

In the first quarter of this year, rent prices in Austria have increased significantly. According to Statistics Austria, the average rent including operating costs was 10.5 euros per square meter, an increase of 4.8 percent compared to the same period last year and 1.1 percent compared to the fourth quarter of 2025. The monthly rent for an average apartment rose from 663.8 to 695.1 euros. Net rents increased from 502 to 523.9 euros, while operating costs rose slightly from 2.5 to 2.6 euros per square meter. The Momentum Institute, which is close to trade unions, called for a more effectiverent

Bias read (Center): The article presents statistical data on rising rental prices without overtly favoring any political stance. It includes quotes from both official sources (Statistics Austria) and advocacy groups (Momentum Institute), but does not take a clear position on policy solutions.

Official sources cited

  • government Statistik Austria

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  • governmentStatistik Austria