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GermanyCrime5 days ago

Left-wing extremism: Why the Attorney General is holding Klette's charge

The Federal Prosecutor's Office has initiated a second criminal proceeding against Daniela Klette, a former member of the Red Army Faction (RAF), despite her recent conviction. The General Prosecutor, Jens Rommel, emphasized the importance of clarifying individual guilt for victims and their families, stating that the rule of law must address historical events and personal responsibility in Germany's history. The charges include attempted murder, involvement in bomb attacks, extortion, and robbery. The case involves alleged crimes committed during Klette's time with the RAF, though her formalÂ

16. Juni 2026, 0:15 Uhr

Daniela Klette ist in einem zweiten Verfahren angeklagt. (Archivbild)

© Sina Schuldt/​dpa-pool/​dpa

Das Strafverfahren der Bundesanwaltschaft gegen die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette ist aus Sicht des Generalbundesanwalts ungeachtet der jüngsten Verurteilung notwendig. «Die Feststellung individueller Schuld bleibt nicht zuletzt für Opfer von Straftaten und ihre Angehörigen wichtig», sagte Jens Rommel am Montagabend in Karlsruhe. Der Rechtsstaat müsse Sachverhalte und die Verantwortlichkeit Einzelner «nüchtern und mit Nachdruck auch in diesem ganz wesentlichen Bereich der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland aufklären.»

Taten liegen lange zurück

Die Behörde hat am Oberlandesgericht Frankfurt am Main Anklage gegen die 67-Jährige erhoben. Sie wirft der Deutschen zweifachen versuchten Mord, die Beteiligung an versuchten und vollendeten Sprengstoffanschlägen, erpresserischen Menschenraub sowie besonders schweren Raub in Mittäterschaft vor. Das Gericht hat sich noch nicht dazu geäußert, ob es die Anklage zulässt und Termine für einen Prozess plant.

In Frankfurt geht es um Verbrechen, die Klette während ihrer Zeit bei der Roten Armee Fraktion ( RAF ) begangen haben soll. Sie gehörte der sogenannten dritten Generation an. Ihre Mitgliedschaft in der linksterroristischen Vereinigung ist mittlerweile verjährt. Die Karlsruher Behörde legt Klette aber unter anderem die Mittäterschaft bei drei RAF-Anschlägen zwischen 1990 und 1993 zur Last.

Jüngstes Urteil müsste berücksichtigt werden

Das Landgericht Verden in Niedersachsen hatte Klette Ende Mai zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie zwischen 1999 und 2016 - also nach der RAF-Zeit - mit ihren mutmaßlichen Komplizen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub Geldtransporter und Supermärkte in mehreren Städten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen überfallen hat. Die Vorwürfe lauten unter anderem schwerer Raub, versuchter schwerer Raub, Verstöße gegen Waffengesetze, erpresserischer Menschenraub und schwere räuberische Erpressung.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Sollte es das werden, müsste das Frankfurter Oberlandesgericht die Strafe berücksichtigen, sagte Rommel.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-228539/1

Read the full article at Die Zeit
Source document: Jens Rommel

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Die ZeitIndependentCenter5 days ago
Left-wing extremism: Why the Attorney General is holding Klette's charge

The Federal Prosecutor's Office has initiated a second criminal proceeding against Daniela Klette, a former member of the Red Army Faction (RAF), despite her recent conviction. The General Prosecutor, Jens Rommel, emphasized the importance of clarifying individual guilt for victims and their families, stating that the rule of law must address historical events and personal responsibility in Germany's history. The charges include attempted murder, involvement in bomb attacks, extortion, and robbery. The case involves alleged crimes committed during Klette's time with the RAF, though her formalÂ

Bias read (Center): The article presents facts about the legal proceedings against Daniela Klette without overtly favoring any political perspective. It quotes officials from the Federal Prosecutor's Office and outlines the charges and rationale for the trial. There is no evident bias in language, sourcing, or framing.

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  • government Jens Rommel

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