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GermanyMedicine8 days ago

War in Ukraine: Crimea is a mess for Putin

The article discusses the increasing challenges faced by Russia in supplying troops on the Crimean Peninsula due to Ukrainian drone attacks disrupting logistics. A passenger train was hit by a drone, leading to casualties and the suspension of rail services. Russian officials blame Kyiv for complicating peace efforts, while Ukrainian leaders claim they are targeting Russian military supply lines across occupied territories.

Ausgerechnet die Versorgung der Krim , mit der 2014 Wladimir Putins ukrainische Eroberungen begannen, wird für den russischen Herrscher zu einem immer größeren Problem. Ukrainische Drohnen lähmen zusehends die Logistik auf der Schwarzmeerhalbinsel, die für den Nachschub der Invasoren in der Südukraine wichtig ist.

Der Passagierverkehr auf der Krim wurde am Montagmorgen russischen Angaben zufolge eingestellt. In der Nacht habe eine Drohne die Lokomotive eines Zuges getroffen, der aus Moskau in die Krim-Hauptstadt Simferopol unterwegs gewesen sei, hieß es vonseiten der Besatzer. Ein Helfer des Lokomotivführers sei getötet, Letzterer verletzt worden. Alle Passagierzüge auf der Krim seien evakuiert worden. Putins Sprecher, Dmitrij Peskow, sprach von „verbrecherischen Handlungen des Kiewer Regimes“, die „weitere Versuche, zu einer friedlichen Lösung überzugehen, verkomplizieren“.

Kiew will Moskaus „logistischen Lockdown“

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte jüngst gesagt, die  Verteidiger seien jetzt in der Lage, „die russische Militärlogistik in praktisch allen zeitweilig besetzten Gebieten“ zu treffen. Laut dem ukrainischen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow will man den Druck auf die Invasoren so erhöhen, dass sie ihre Angriffsfähigkeit verlieren; Ziel sei der „logistische Lockdown“.

Seit Mai nehmen die ukrainischen Verteidiger vermehrt russische Nachschubwege und Logistikrouten der Besatzer ins Visier, lenken Drohnen in Lastkraftwagen und Züge sowie in wichtige Infrastruktur. Dabei kommen auch Drohnen mit KI-Technologie zum Einsatz, um die Zielgenauigkeit auch aus größerer Entfernung zu steigern. Mit Erfolg: Seit dem 21. Mai haben die Besatzer den Verkehr auf der von ihnen „Noworossija“ (Neurussland) genannten Schnellstraße, die das südwestrussische Rostow am Don über die russisch kontrollierten Städte Mariupol und Melitopol mit der Krim verbindet, „eingeschränkt“.

Davon ausgenommen sollen militärische Güter, Medikamente, Treibstoff und die wichtigsten Lebensmittel sein. Die Soldaten müssen fahren; russische Kriegsblogger veröffentlichen Fotos von Armeelastwagen mit schwarz-weißem, an Zebras erinnerndem Anstrich, der dazu dienen soll, die computergestützte Zielauswahl zu hintertreiben. Dagegen sind offenbar immer weniger zivile Fahrer und Logistikunternehmer willens, das Risiko der Fahrten auf sich zu nehmen. Seit Ende voriger Woche klagen Krimbewohner in sozialen Medien darüber, dass unter anderem Nudeln, Reis, Buchweizen und Zucker in vielen Supermärkten ausverkauft seien.

Benzin nur auf Bezugsschein

An Treibstoff mangelt es auch in einigen russischen Regionen, sogar in und um die Metropolen Moskau und Sankt Petersburg. Grund sind die ukrainischen Drohnenangriffe auf Raffinerien und Speicher; erst in der Nacht auf Montag brach Kiew zufolge ein Brand in einem Ölproduktelager in der Schwarzmeerhafenstadt Noworossijsk aus. Doch nirgends ist die Lage so prekär wie auf der Krim. Vor Tankstellen bilden sich Schlangen. Benzin gibt es seit voriger Woche nur auf Bezugsschein.

Am Wochenende gelang es der Ukraine, eine der Brücken aus dem russisch besetzten Teil des südukrainischen Gebiets Cherson auf die Krim mit Drohnen zu treffen. Sie ist die Hauptnachschubroute der russischen Armee für die Front bei Huliaipole südlich von Saporischschja. Die Brücke von Tschonhar sei dabei erheblich beschädigt und der Verkehr von den Besatzern ausgesetzt worden, teilte Kiews Militär mit. Ein von der Ukraine veröffentlichtes Video zeigte Löcher in der Fahrbahn. Laut den Besatzern wurde der Verkehr am Montag wieder aufgenommen, zunächst im Wechselverkehr.

Nicht nur eine Trunkenheitslaune

Schon vor dem Angriff auf die Ukraine von 2022 hatten die Besatzer zeitweise Schwierigkeiten damit, die Krim mit Energie und Wasser zu versorgen. In Russland wird die Entscheidung des sowjetischen Staats- und Parteichefs Nikita Chruschtschow von 1954, die Halbinsel von der Russischen auf die Ukrainische Sowjetrepublik zu übertragen, meist als Trunkenheitslaune abgetan. In Wirklichkeit hatten seinerzeit Gründe wie die wirtschaftliche Anbindung und die Versorgung über die direkt angrenzende Ukraine den Ausschlag gegeben. Jetzt scheint es Kiew dank der verbesserten Drohnen zu gelingen, die Halbinsel von einem militärischen Trumpf zu einer Last zu machen.

Derweil teilte der ukrainische Oberbefehlshaber Olexandr Syrskyj mit, dass seine Streitkräfte allein im Mai im Saldo fast 100 Quadratkilometer mehr Land befreit hätten, als Russland erobern konnte. Seit Jahresbeginn seien insgesamt mehr als 600 Quadratkilometer Ukraine befreit worden, erklärte Syrskyj auf Telegram. Die Lage an der Front bleibe jedoch „schwierig und dynamisch“, vor allem die Zahl der Gefechte habe „deutlich zugenommen“.

Read the full article at Frankfurter Allgemeine (FAZ)
Source document: Ukrainian officials

3 reports

Focus OnlineParty-alignedCenter8 days ago
We will isolate Crimea: Ukraine intensifies attacks on logistics of the Russian occupiers

The article reports that Ukraine has intensified attacks on the logistics infrastructure of Russian forces occupying Crimea, with Ukrainian officials stating their goal is to isolate the peninsula.

Bias read (Center): The article presents a factual report without overtly biased language or selective sourcing. It quotes Ukrainian officials' stated objective but does not take a stance on the legitimacy or morality of the actions described.

Official sources cited

  • government Ukrainian officials
Frankfurter Allgemeine (FAZ)Independent🔒Center13 days ago
War in Ukraine: Crimea is a mess for Putin

The article discusses the increasing challenges faced by Russia in supplying troops on the Crimean Peninsula due to Ukrainian drone attacks disrupting logistics. A passenger train was hit by a drone, leading to casualties and the suspension of rail services. Russian officials blame Kyiv for complicating peace efforts, while Ukrainian leaders claim they are targeting Russian military supply lines across occupied territories.

Bias read (Center): The article presents both Russian and Ukrainian perspectives without overtly favoring one side. It reports on events objectively, quoting statements from both sides without editorializing or using biased language.

Official sources cited

  • government Russian Officials
  • government Ukrainian President Volodymyr Zelenskyy
  • government Ukrainian Defense Minister Mykhailo Fedorov
BildParty-alignedRight13 days ago
Vladimir Putin is using oligarch Abramovich as an ambassador!

The article discusses Russian President Vladimir Putin using oligarch Abramovich as a messenger, with Ukrainian President Zelenskyy responding coolly.

Bias read (Right): The article uses strong, emotionally charged language such as 'nutzt' (uses) which implies negative intent towards Putin, and describes Zelenskyy's response as 'kühl' (cool), suggesting disapproval. The framing emphasizes Putin's actions in a critical light without providing balanced perspectives or

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  • governmentUkrainian President Volodymyr Zelenskyy
  • governmentUkrainian Defense Minister Mykhailo Fedorov