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GermanySports9 days ago

Can the host of the U.S. at the 2026 World Cup bring euphoria?

The United States is set to host the FIFA World Cup after 32 years, aiming to generate enthusiasm for soccer. The article questions whether this goal is realistic, noting that while soccer has grown in popularity, it remains far from being a national sport in the U.S.

"Wir sind ein Land, das Basketball und American Football liebt. Es ist schwer, die einzufangen", sagt Joe Scally, Abwehrspieler bei Borussia Mönchengladbach in der Fußball-Bundesliga gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). "Aber ich denke, wir sind sehr nah dran. Die WM wird da noch mehr Begeisterung bringen."

Auch sein Gladbacher Teamkollege und Mitspieler im US-Team Gio Reyna verweist auf die positive Entwicklung der vergangenen Jahre. "Wir haben noch einen Weg zu gehen, aber der Fortschritt der vergangenen vier oder fünf Jahren war schön zu sehen. Ein gutes Turnier würde sicherlich helfen."

Noch keine WM-Euphorie?

Der erste Auftritt des Co-Gastgebers USA bei der Fußball-Weltmeisterschaft steht am Samstag (3.00 Uhr MESZ) mit dem Spiel gegen Paraguay an. Dass auch zwei Tage vor dem Anpfiff noch Tickets für die Partie im Stadion von Los Angeles (70.000 Plätze) zu bekommen sind, mag einerseits an den hohen Preisen liegen.

Es zeigt aber vielleicht auch, dass sich die Amerikaner erst von ihrem Team begeistern lassen wollen, bevor sie die Arena füllen. Das Testspiel gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft  vor einigen Tagen in Chicago war ausverkauft.

Im Soccer sind die US-Frauen Weltklasse - Spielerinnen wie Alex Morgan (l.) oder Megan Rapinoe (r) absolute Top-Stars Bild: John Walton/empics/picture alliance

Fußball oder Soccer, wie er dort heißt, war früher in den USA eher eine Sportart der Einwanderer und wurde lange Zeit von den US-Frauen sehr viel professioneller und vor allem erfolgreicher betrieben als von den Männern. Das Frauen-Team der USA ist viermaliger Weltmeister, fünfmaliger Olympiasieger und gewann neunmal den Gold Cup, die Kontinentalmeisterschaft des Nordamerikanischen Verbands CONCACAF.

Major League Soccer - langer Weg zu starker Liga

Die Major League Soccer (MLS) der Männer gab es lange Zeit gar nicht. Ende der 1970er Jahre gab es eine kurze Hochphase, als unter anderem die Fußball-Legenden Franz Beckenbauer und Pelé bei Cosmos New York unter Vertrag standen oder Bundesliga-Rekordtorjäger Gerd Müller in Fort Lauderdale.

Allerdings war die MLS damals eher eine Showveranstaltung auf eher niedrigem sportlichen Niveau. Die Altstars aus Europa und Südamerika konnten hier am Ende der Karriere ohne großen Aufwand nochmal gutes Geld verdienen - vergleichbar mit den Ligen in Katar oder Saudi-Arabien heute.

Erst nach der WM 1994 in den USA gab es eine Wiedergeburt. Seit 1996 läuft der Ligabetrieb wieder - der Neustart erfolgte mit nur zehn Mannschaften. Nach schweren Anfangsjahren mit geringem Zuschauerinteresse und finanziellen Problemen, in denen die Liga fast schon wieder verschwunden wäre, hat sie sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt.

Lionel Messi spielt seit 2023 für Inter Maimi CF und hat viele Fans in den USA für die MLS begeistert Bild: Mohammad Karamali/OPA Images/IMAGO

Mittlerweile spielen 30 Klubs in der MLS. Aktueller Meister ist Inter Miami CF, wo Argentiniens Weltmeister und Superstar Lionel Messi spielt. Messis und das Engagement anderer Top-Stars wie David Beckham (2007 bis 2012 bei LA Galaxy) oder Thomas Müller (seit 2025 bei den Vancouver Whitecaps) hat sicher auch zum Wachstum und gesteigerten Interesse beigetragen.

Diese Stars sind aber auch deswegen in der Liga, weil potente Sponsoren viel Geld bereitstellen. Red Bull gehört dazu, die City Football Group aus Abu Dhabi, die auch Manchester City besitzt und einige andere.

Pull-Faktor für den Fußball durch die WM?

Fußball ist daher beliebt, aber andere Sportarten sind nach wie vor präsenter im Alltag. Wenn Kinder oder Jugendliche in Parks oder auf der Straße spielen, haben sie normalerweise einen Basketball, einen Football oder einen Baseball in der Hand

Nun soll die WM dem Wachstum des Fußballs und seiner Bedeutung in den USA einen ordentlichen Schub verpassen - ein gutes Abschneiden der US-Boys wäre dafür von enormem Wert.

"Wir US-Spieler und Fans haben dieses Stigma auf der Welt, dass wir nicht wissen, wovon wir sprechen. Aber die Realität ist, dass es hier viel Liebe für Fußball gibt", sagte Torwart Matt Turner. Turner spielt in der MLS für New England Revolution.

Christian Pulisic (2.v.l.) und Weston McKennie (2.v.r.) sind zwei der amerikanischen Top-Spieler Bild: Marco Alpozzi/AP Photo/picture alliance

Die Hälfte des WM-Kaders von Coach Mauricio Pochettino spielt in den USA, die andere ist bei Klubs in Europa beschäftigt - darunter Top-Spieler wie Christian Pulisic von der AC Mailand, Weston McKennie von Juventus Turin oder Top-Talente wie Malik Tillman von Bundesliga-Klub Bayer 04 Leverkusen oder Ricardo Pepi von der PSV Eindhoven.

Pochettino, ein Argentinier, ist Realist und beurteilt die Qualität seiner Spieler eher zurückhaltend. Einen Spieler unter den Top 100 gebe es in seinem Team nicht, sagte er schon im Frühjahr. Ein Fußball-Wunder und den WM-Sieg im Finale am 18. Juli will aber auch er nicht ausschließen

"Warum nicht wir? Warum nicht wir? Warum nicht wir?", fragte Pochettino. "W…

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Deutsche Welle (Deutsch)State / PublicCenter9 days ago
Can the host of the U.S. at the 2026 World Cup bring euphoria?

The United States is set to host the FIFA World Cup after 32 years, aiming to generate enthusiasm for soccer. The article questions whether this goal is realistic, noting that while soccer has grown in popularity, it remains far from being a national sport in the U.S.

Bias read (Center): The article presents a neutral inquiry into the potential success of the U.S. hosting the World Cup without taking a stance on the issue. It frames the discussion as an open question rather than promoting any particular viewpoint.