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GermanyEconomy6 days ago

IW study: Baby boomers' earnings leave a large gap in the labour market

A study by the Institute for Work (IW) suggests that the retirement of the baby boomer generation will leave a larger gap in the labor market than previously assumed. The study provides the federal government with several recommendations.

IW-Studie zum Arbeitsmarkt

Babyboomer-Lücke wird größer als erwartet

Stand: 13.06.2026 • 15:56 Uhr

Wenn die Babyboomer in Rente gehen, werden sie eine größere Lücke im Arbeitsmarkt hinterlassen als bisher angenommen. Davon geht eine IW-Studie aus, die der Bundesregierung einige Handlungsempfehlungen mit auf den Weg gibt.

Der Renteneintritt der Babyboomer-Generation wird den deutschen Arbeitsmarkt einer Prognose zufolge stärker treffen als zuletzt angenommen. "Am Ende fehlt ein Potenzial von mehr als vier Millionen Arbeitskräften", heißt es in einer Berechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die dem Evangelischen Pressedienst epd vorliegt.

Damit werde die Lücke um etwa 1,3 Millionen größer als bisher erwartet. Vor zwei Jahren sei die Prognose noch von einer Lücke von drei Millionen ausgegangen. Als einen Grund nennt das arbeitgebernahe Institut die Migrationspolitik der Bundesregierung.

Laut IW wird der letzte Jahrgang der Babyboomer 2036 das Rentenalter erreichen. Als Babyboomer oder Boomer werden die zahlenmäßig starken Geburtsjahrgänge nach dem Zweiten Weltkrieg bezeichnet. Der Zeitraum ist wissenschaftlich nicht klar definiert, oft wird 1946 bis ungefähr Mitte der 1960er-Jahre genannt. In der Bundesrepublik Deutschland begann der deutliche Geburtenanstieg etwas später als in anderen westlichen Industriestaaten.

Es sterben weit mehr Menschen als geboren werden

Die Bevölkerung schrumpfe schneller als angenommen , betont das Kölner Institut. 2024 habe man noch damit gerechnet, dass Deutschland bis 2040 wächst. Doch im vergangenen Jahr ging die Bevölkerungszahl laut dem Statistischen Bundesamt erstmals seit vielen Jahren wieder zurück.

2045 werden voraussichtlich nur noch etwa 81,1 Millionen Menschen in der Bundesrepublik leben - fast drei Prozent weniger als jetzt. Es sterben weit mehr Menschen als geboren werden.

Zuwanderung gleicht nicht mehr aus

Bislang wurde diese Entwicklung durch Zuwanderung wieder ausgeglichen, heißt es weiter. Allerdings sei die Zahl der Zuzüge stark gesunken. Als Gründe nennt das Institut unter anderem die "Migrationswende" der Bundesregierung. Außerdem habe das Interesse an Deutschland "auch wegen der anhaltenden Schwäche der Wirtschaft und wachsender Arbeitsmarktprobleme" abgenommen.

Die aktuelle Legislaturperiode sei "die letzte Chance, Maßnahmen einzuleiten", um die Folgen der Babyboomer-Verrentung abzumildern, mahnt das IW. Die Fachkräftezuwanderung sei "ausbaufähig". Die Erwerbsbeteiligung könne erhöht werden und es gebe Potenziale bei der Pro-Kopf-Arbeitszeit, so die Wirtschaftswissenschaftler. Sie schlagen außerdem vor, die Belastung mit Steuern und Sozialbeiträgen zu senken.

Read the full article at Tagesschau (ARD)
Source document: Statistisches Bundesamt

2 reports

n-tvParty-alignedCenter6 days ago
When baby boomers retire: the labour market is driven to millions of jobs

The article discusses the potential labor market gap caused by the retirement of baby boomers, highlighting concerns over the shortage of skilled workers and the impact on Germany's economy.

Bias read (Center): The article presents a factual overview of demographic trends and their economic implications without overtly favoring any political perspective. It focuses on statistical projections and expert opinions rather than taking a stance on policy solutions or ideological positions.

Official sources cited

Tagesschau (ARD)State / PublicCenter8 days ago
IW study: Baby boomers' earnings leave a large gap in the labour market

A study by the Institute for Work (IW) suggests that the retirement of the baby boomer generation will leave a larger gap in the labor market than previously assumed. The study provides the federal government with several recommendations.

Bias read (Center): The article presents findings from an independent economic study without overtly favoring any political side. It reports the study's conclusions and mentions that it offers recommendations to the government, but does not include commentary or framing that would indicate a political lean.

Official sources cited

  • study IW-Studie

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