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GermanyOverlooked from the right24 days ago

Illegal landfill in Gelsenkirchen: Of course the toxic waste is

An illegal landfill site at the Grimberg harbor in Gelsenkirchen has been found to contain hazardous substances such as heavy metals that can cause cancer and contaminate groundwater, according to an analysis by CORRECTIV using waste and water samples. However, both the city of Gelsenkirchen and the property owner, RAG Aktiengesellschaft, claim there is no danger to people or the environment based on their own recent assessment, though they did not provide details.

Die illegale Deponie am Hafen Grimberg in Gelsenkirchen ist offenbar mit gesundheits- und umweltgefährdenden Stoffen belastet. Das ergibt eine Auswertung von Müll- und Wasserproben, die CORRECTIV genommen hat. Die Analyse in einem Fachlabor zeigt: In den Proben finden sich Schwermetalle, die Krebs verursachen und das Grundwasser verunreinigen können. Ein Experte warnt: „Dieser Müll ist giftig.“

In offiziellen Verlautbarungen kommen derartige Befunde bis heute nicht vor. Sowohl die Stadt Gelsenkirchen als auch die RAG Aktiengesellschaft (ehemals Ruhrkohle AG), der das betroffene Grundstück gehört, sehen keinen Grund zur Sorge: „Die Analysen bestätigen, dass keine Gefahren für Mensch und Umwelt von den Massen ausgehen“, teilte eine RAG-Sprecherin auf Anfrage von CORRECTIV mit. Sie berief sich dabei auf ein aktuelles Gutachten, das die RAG in Auftrag gegeben hat. Details daraus nannte sie nicht.

Rund eine Million Tonnen Müll, darunter Asche aus einer Hausmüll-Verbrennungsanlage, lagert hier seit Jahren illegal auf einem früheren Betriebsgelände. Die Müllberge sind Wind und Wetter ausgesetzt, Regenwasser kann ungehindert durchsickern und Stoffe auswaschen. Trotzdem soll laut Stadt und Eigentümer keine Gefahr bestehen. Kann das wirklich sein?

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Um das zu überprüfen, hat CORRECTIV an verschiedenen Stellen der illegalen Deponie vier Proben entnommen. Die Zahl der Proben ist klein, das Ergebnis nicht repräsentativ. Und dennoch: Alle Proben weisen problematische Stoffe auf.

Vorgeschriebener Wert deutlich überschritten

Besonders auffällig ist das Wasser, das sich in einer Senke auf dem Gelände angesammelt hat. Die Probe, die wir daraus geschöpft haben, enthält mehrere Schwermetalle, unter anderem Nickel. Der Stoff kann allergische Reaktionen und Haut-Ekzeme auslösen, Nickelverbindungen gelten als krebserregend.

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Um Gefahren für Mensch und Umwelt abzuwehren, gibt es gesetzliche Regelwerke wie die Bundesbodenschutzverordnung. Sie enthält sogenannte Prüf- und Maßnahmenwerte für Schadstoffe. Bei einer Überschreitung müssen Behörden vertiefende Untersuchungen und gegebenenfalls Schutzmaßnahmen einleiten. Der Nickelgehalt in unserer Wasserprobe übersteigt den Prüfwert um mehr als das Sechsfache. Auch Konzentrationen von anderen Schwermetallen wie Kupfer und Zink liegen über den vorgegebenen Werten. Beide Stoffe gelten als wassergefährdend. Viele Flüsse und Seen in Deutschland sind mit diesen Schwermetallen belastet.

Die Verbindung macht das Gift

Eine andere Probe stammt aus einem grau-schwarzen Hügel, vermutlich die Asche aus einer Verbrennungsanlage für Hausmüll. Die Analyse zeigt: Auch diese Probe weist hohe Schwermetallgehalte auf. Besonders die Werte für Kupfer und Zink sind auffällig hoch. Von der Müllasche sollen mehr als 300.000 Tonnen auf dem Gelände liegen.

Müllberge am Hafen Grimberg: Insgesamt rund eine Million Tonnen Abfall türmt sich hier auf. Credit: CORRECTIV

Hohe Kupfer- und Zink-Werte seien typisch für Asche aus einer Verbrennungsanlage für Hausmüll, erklärt Franz-Georg Simon von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung im Gespräch mit CORRECTIV. Entscheidend dafür, ob der Abfall als gefährlich eingestuft wird, sei aber, welche konkreten Verbindungen dieser Schwermetalle vorliegen. Simon hat viele Jahre zu Asche aus der Abfallverbrennung geforscht. Sein Fazit: Die Konzentrationen von Verbindungen, die als gefährlich eingestuft werden, seien gering. „Es gibt Ausnahmen, in der Regel ist Hausmüll-Verbrennungsasche aber ungefährlich“, sagt er.

Kritischer fällt die Bewertung durch den Wissenschaftler Günter Dehoust aus: „Natürlich sind das giftige Abfälle“, sagt er über die Müllasche. Dehoust hat bis zu seinem Ruhestand mehr als 30 Jahre lang am Öko-Institut in Darmstadt und Berlin geforscht, unter anderem zur Müllverbrennung. Er weist darauf hin, dass Asche aus einer Verbrennungsanlage für Hausmüll neben Kupfer und Zink auch Blei, Nickel und Cadmium enthält. „Das sind krebserregende Stoffe“, warnt Dehoust. Genau diese Stoffe befanden sich auch in unserer Probe. Laut Dehoust seien auch geringere Konzentrationen ein Problem, denn: „Das ist eine schleichende Belastung.“

D…

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Source document: RAG Aktiengesellschaft statement

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CORRECTIVIndependentLeft24 days ago
Illegal landfill in Gelsenkirchen: Of course the toxic waste is

An illegal landfill site at the Grimberg harbor in Gelsenkirchen has been found to contain hazardous substances such as heavy metals that can cause cancer and contaminate groundwater, according to an analysis by CORRECTIV using waste and water samples. However, both the city of Gelsenkirchen and the property owner, RAG Aktiengesellschaft, claim there is no danger to people or the environment based on their own recent assessment, though they did not provide details.

Bias read (Left): The article highlights findings from independent testing showing hazardous materials, which contradict official claims of safety. The framing emphasizes potential health and environmental risks while questioning the credibility of official assurances, suggesting skepticism toward corporate and local

Official sources cited

  • organisation RAG Aktiengesellschaft statement
  • government City of Gelsenkirchen statement

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  • organisationRAG Aktiengesellschaft statement
  • governmentCity of Gelsenkirchen statement