Goodbye Big Tech
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Autor:
15.06.2026, 11:17
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Es fühlt sich an, als gäbe es in der digitalen Welt kein Entkommen von Big Tech. Dabei gäbe es top Alternativen! So reduzieren Sie Ihre Abhängigkeit in fünf zentralen Bereichen Ihres digitalen Lebens..
1. Das Tor zum Internet: Browser & Suchmaschinen
Unser Zugang zum Internet wird durch zwei Instanzen kontrolliert: Die erste ist der Browser – also das Programm, mit dem wir im Netz unterwegs sind. Am weitesten verbreitet sind «Chrome» von Google und «Edge» von Microsoft, während auf Apple-Geräten standardmässig «Safari» zum Einsatz kommt.
Der Browser hat eine wichtige Funktion: Er vermittelt zwischen uns und den Webseiten, die wir besuchen. Dabei kann er entweder unsere Privatsphäre und Sicherheit schützen oder aber Daten über uns sammeln, was Google und Microsoft fleissig tun.
Alternative Browser
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Das sind einige Browser, die nicht von Big Tech kommen und unsere Privatsphäre vorbildlich schützen:
Firefox : Das ist sicher die bekannteste und eine der benutzerfreundlichsten Optionen. Firefox wird quelloffen von der Mozilla Foundation betrieben. Wer noch mehr Privacy wünscht, kann die Varianten «Firefox Klar», «LibreWolf» oder den «Mullvad Browser» probieren.
Brave: Ein quelloffener Browser aus den USA, der Werbung und Tracking blockiert.
DuckDuckGo: Ein Datenschutz-Browser aus den USA, der keine persönlichen Informationen sammelt und Tracking blockiert. Er bietet viele Gadgets wie eine eigene Suchmaschine, einen Video-Player, der Youtube de-personalisiert, einen Cookiebanner-Blocker und ein Flämmchen, um ganz einfach den Browserverlauf zu löschen.
Epic: Dieses Programm legt besonderen Wert auf den Schutz der Privatsphäre. Es basiert auf derselben technischen Grundlage wie Google Chrome, wird jedoch von einem anderen Anbieter entwickelt.
Tor: Der Tor-Browser ist auf maximale Privatsphäre und Anonymität ausgelegt. Aller Datenverkehr wird über mehrere fremde Computer umgeleitet, damit man Incognito surfen kann.
All diese Browser lassen sich einfach aus dem Internet, respektive dem App- oder Playstore, herunterladen. Öffnet man den Browser via Icon, wird man direkt gefragt, ob man ihn als «Standardbrowser» festlegen möchte und muss nur noch «Ja» anwählen. Als nächstes sollte man in die Einstellungen gehen und Dinge wie Privatsphäre- und Cookie-Einstellungen prüfen und die Suchmaschine auswählen.
Der zweite Schritt ist die Suchmaschine – zumindest bis diese von KI-Chatbots ersetzt wird. Suchmaschinen bringen uns zu den Inhalten, die wir suchen: ob Informationen, Shops oder Unterhaltung. Dabei wählt die Suchmaschine aus, was uns angezeigt wird. Auch die Suchmaschine kann viele intime Daten über uns sammeln, da sie uns beim Surfen immer begleitet.
Alternative Suchmaschinen
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Das sind einige Suchmaschinen, die nicht von Big Tech stammen, die Ergebnisse nicht personalisieren und unsere Privatsphäre schützen:
DuckDuckGo : Die bekannteste alternative Suchmaschine lässt sich in vielen Browsern direkt in den Einstellungen anwählen. Die Suchresultate stammen vom eigenen Webcrawler und hunderten weiteren Quellen wie Yahoo und Bing.
Brave Search : Die Suchmaschine des US-Browsers Brave lässt sich auch von anderen Browsern aus nutzen. Sie blockiert Tracking und Werbung. Die Suchresultate basieren auf einem eigenen Index.
StartPage : Startpage schickt Suchanfragen anonymisiert an Google. Damit bekommt man den Service von Google – ganz ohne das Datensammeln.
MetaGer : Eine quelloffene Suchmaschine aus Deutschland, betrieben von der Uni Hannover und einem gemeinnützigen Verein. Die Resultate stammen aus eigenen Crawlern und Suchmaschinen wie Bing, Yahoo und Brave.
Ecosia : Ecosia stammt aus Deutschland und basiert auf dem Index von Bing. Es sammelt mehr Daten als obenstehende Suchmaschinen, aber immerhin für einen guten Zweck: mit dem Erlös werden Bäume gepflanzt.
All diese Suchmaschinen lassen sich gratis nutzen. Um gemütlich via Adressleiste suchen zu können, muss man die jeweilige Suchmaschine in den Einstellungen des Browsers als «Standardsuchmaschine» setzen.
2. Kommunikation: Chat & E-Mail
Bei der physischen Post wird viel Wert auf Diskretion gelegt – es gibt sogar das «Briefgeheimnis». Umso erstaunlicher, wie sorglos wir mit der digitalen Post umgehen. Häufig sind E-Mails nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt. Dass heisst: E-Mail-Provider könnten mitlesen.
Wer von Big Tech wie Gmail von Google und Outlook von Microsoft loskommen möchte, sollte auf eine starke Verschlüsselung und solide Sicherheitsfunktionen achten.
Alternative E-Mail-Anbieter
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Die Liste von alternativen E-Mail Anbietern ist lang, hier eine kleine Auswahl:
Proton : Ein Anbieter aus der Schweiz, bei dem Privatsphäre an erster Stelle steht. Verschlüsselt leider die Betreffzeile nicht und ist nicht vollständig quelloffen. Bietet dafür eine Reihe weite…
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