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GermanySports7 days ago

FIFA World Cup 2026, all games: Four goals and a card change

The article covers two matches from the 2026 FIFA World Cup qualifiers: Australia's 2:0 victory over Turkey and Scotland's 1:0 win against Haiti. It highlights Australia's unexpected performance, noting player Connor Metcalfe's goal for Australia despite his lack of success with his club team. The tone is informal and conversational.

Fußball-WM 2026, alle Spiele : Außenseiterfußball

Die Türkei konnte den Aussies nichts entgegensetzen und verliert 2:0. Heute Abend trifft Curaçao auf den Underdog Deutschland.

Überraschung: Die Aussies sind doch nicht solche Fußball Außenseiter

Rick Rycroft/AP/dpa

104 Spiele werden bei dieser WM der Superlative gespielt. Jedes hat seinen besonderen Moment. Auf dem Feld, in der Kneipe beim Public Viewing oder zu Hause beim Checken der Ergebnisse nach dem Aufstehen. Das WM-Team der taz sammelt sie ein.

Australien – Türkei 2:0 (1:0)

Ups, damit war nun wirklich nicht zu rechnen, vielleicht habe ich den großen Moment des Spiels schon verpasst. Als ich mich kurz nach 7 Uhr einschalte, die Partie zwischen Brasilien und Marokko (siehe unten) ist einfach zu spät abgepfiffen worden, führt Australien 1:0. Und das Überraschungsteam ist dabei, das Ergebnis fachmännisch einzubetonieren. So kurz dabei und schon alles gesehen? Denkste! Gleich beim ersten Versuch, doch die türkische Hälfte zu betreten, trifft Australien erneut. Connor Metcalfe, der beim Bundesligaabsteiger St. Pauli nicht einmal in der ganzen Saison traf, platziert den Ball mit einem Flachschuss im unteren rechten Eck. Wenn das kein großer Moment ist. Außenseiterfußball in Bestform. ( jok )

Haiti – Schottland 0:1 (0:1)

Hallo, Ihr Lieben,

Hier mein kurzer Bericht zum Schottenspiel. Nö, ich bleibe nicht bis 5 Uhr wach, das Ergebnis müsst Ihr bitte nachtragen.

Klare Sache, die Schotten werden Weltmeister. Mit der selbstironischen Hymne „It Only Takes One Lion“ der Indie-Pop-Band Belle and Sebastian haben sie den besten WM-Song, auch wenn er nicht die offizielle Hymne ist. Zugegeben: Der Titel ist ein kaum subtiler Seitenhieb auf Englands Hymne „Three Lions“ – den Song von Baddiel und Skinner , der diesen Sommer seinen 30. Geburtstag feiert. Während es dort aber heißt, dass Paul Ince „bereit für den Krieg“ sei, besingen Belle and Sebastian die friedliche Tartan Army, die Schottenkaro-Armee der Fans: „Du kannst einer Armee beitreten, die für den Frieden ist.“

Ach ja, das Spiel: Schottland besiegte Haiti mit 1:0. Es gab schon vor dem Spiel einen Trikottausch, aber der war einseitig: Die Haitianer mussten sich umziehen, weil auf den ursprünglichen Trikots eine Illustration der Schlacht von Vertières aus dem Jahr 1803, die Haitis Unabhängigkeit sicherte, zu sehen war . [Link auf Beitrag 8503564] Kriegerisches hat auf US-Sportplätzen nichts zu suchen, schließlich will Donald Trump den Friedensnobelpreis gewinnen.

Zum Finale, in dem Schottland das Team aus Curaçao besiegen wird, bleibe ich aber wach. (Ralf Sotscheck)

Brasilien – Marokko 1:1 (1:1)

Ein befriedigendes Gefühl hat Marokko beim 1:1 gegen Brasilien hinterlassen. Das Team aus Nordafrika ist ja quasi noch amtierender WM-Halbfinalist und letztlich noch nicht ganz fix ausgerufener Afrika-Cup-Gewinner . Es kann also Fußball spielen. Und zwar einen schönen Fußball des 21. Jahrhundert, ein Jogo Bonito 2.0. Mit enormem Schwung kam Marokko auf den Platz und hat Brasilien von Beginn an unter Druck gesetzt – mit einem schönen Lupfer von Ismail Saibari zum 1:0 (21.). Brasilien, das sich als nicht ganz vollständiges Starensemble präsentierte, kam nicht ins Spiel, schon gar nicht ins schöne Spiel. Eine Einzelaktion von Vinicius Jr. sorgte für den 1:1-Ausgleich.

Dann hatte sich die Seleção leidlich gefangen, aber ganz am Schluss war es doch noch mal Marokko, das sich aufbäumte und beinahe (soll heißen: sehr beinahe) den Siegtreffer erzielt hätte. Zur hoffnungsfrohen Zusammenfassung geht man nach diesem Spiel in New York zum Bücherregal (dessen Nähe ja einer der sehr wenigen Vorteile des Fernsehfußballguckens ist) und liest diesen Satz: „Die Krise besteht gerade in der Tatsache, dass das Alte stirbt und das Neue nicht zur Welt kommen kann.“ Steht bei Gramsci und beschreibt die Umbruchsituation des Weltfußballs ganz gut. (mak)

Katar – Schweiz 1:1 (0:1)

Wer dieses Spiel gewinnt, war allen klar: WM-Geheimfavorit Schweiz. Auch ich habe ihnen beim Tippspiel ein lockeres 4:1 gegen Katar zugetraut. Doch wahrscheinlich waren die Schweizer selbst zu siegessicher und holten sich so in der Nachspielzeit einen Gegentreffer ein. Mit dem 1:1-Ergebnis jubelt Katar über seinen ersten WM-Punkt jemals – ist doch schön, wenn diese WM auch Überraschungen bereithält. ( cas )

USA – Paraguay 4:1 (3:0)

Das war ein Auftakt nach Maß für Paraguays Damian Bobadilla: Nur sieben Minuten nach Anpfiff gegen Gastgeber USA schob er den Ball unhaltbar für den Keeper ins Tor. Leider ins eigene. Das war denn doch gar nicht mal so gut. Aber die US-amerikanische Mannschaft, die sich zugutehalten kann, auch das Eigentor durchaus provoziert zu haben, dachte gar nicht daran, es dabei zu belassen. Womöglich befreit durch die Abwesenheit von Präsident Donald Trump im Stadion in Los Angeles schoss Stürmer Folarin Balogun gleich noch drei Tore, von denen immerhin zwei zählten.

Giovanni Reyna, zum Befremden des bundesligaunkundigen taz-Chronisten a…

Read the full article at taz – die tageszeitung

3 reports

Die WeltParty-aligned🔒Center7 days ago
Football World Cup 2026: Turkey shocked - Australia spoils favorite's tournament start

The article discusses the surprise defeat of Turkey by Australia in a crucial match affecting their chances in the 2026 FIFA World Cup qualifiers.

Bias read (Center): The article covers a sports event with no explicit political commentary or framing. The focus is on the outcome of a football match and its implications for team qualification, which is inherently neutral in terms of political bias.

Focus OnlineParty-alignedCenter7 days ago
Australians shock Turkey! Underdog wins against favorites

The article reports on an underdog victory by Australia against Turkey in a sports match.

Bias read (Center): The article focuses on a sports event with no political implications. The headline uses standard sports terminology ('underdog', 'favoriten') without any biased language or framing. There is no mention of political figures, policies, or controversial issues.

taz – die tageszeitungIndependentCenter9 days ago
FIFA World Cup 2026, all games: Four goals and a card change

The article covers two matches from the 2026 FIFA World Cup qualifiers: Australia's 2:0 victory over Turkey and Scotland's 1:0 win against Haiti. It highlights Australia's unexpected performance, noting player Connor Metcalfe's goal for Australia despite his lack of success with his club team. The tone is informal and conversational.

Bias read (Center): The article provides factual match results and commentary without overt political or ideological framing. It focuses on sports outcomes and player performances, avoiding any partisan language or emphasis on political issues.