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GermanySports2 days ago

Bundesliga: RB Leipzig to part ways with coach Ole Werner

RB Leipzig has announced the termination of its cooperation with head coach Ole Werner. The club stated that after analyzing the previous season, they decided to reappoint a new head coach. Werner's contract was set to expire in 2027. Reports suggest there were content-related concerns and alleged questionable communication. His relationship with Jürgen Klopp, Head of Global Soccer at RB, reportedly deteriorated. Werner's new tactical approach did not fully convince some observers, and the team's qualification for the Champions League was said to have relied too much on luck.

Das Urlaubsgefühl dürfte Ole Werner schnell vergehen. Kaum war der 38 Jahre alte Trainer von seiner Reise durch Malaysia zurückgekehrt, musste er bei seinem Arbeitgeber zum Rapport erscheinen. RB Leipzig hat ihn für ein Gespräch einbestellt. Von einer ausführlichen Unterredung ist nicht auszugehen. Werner wurde seine Entlassung mitgeteilt, wie der Fußball-Bundesligaklub am Mittwoch bekanntgab.

Ohne Übertreibung darf behauptet werden, dass Werners Rausschmiss zu den kuriosesten der jüngeren Bundesligahistorie gehört. Was schon allein daran liegt, dass selten Trainer entlassen werden, die eine erfolgreiche Saison hinter sich haben. Als Tabellendritter gelang Leipzig souverän die Rückkehr in die Champions League, dazu holte Werner mit 65 Punkten die zweitbeste Ausbeute in der jungen Bundesligageschichte des Klubs. So weit, so gut. Sollte man meinen.

Hinter den RB-Kulissen tobt ein Machtkampf

Was erfolgreich ist und was nicht, darüber tobt in Leipzig derzeit hinter den Kulissen eine erbitterte Debatte, die gleichzeitig einen Blick auf die internen Machtverhältnisse lenkt. Im Mittelpunkt stehen die Protagonisten Oliver Mintzlaff, Jürgen Klopp und Marcel Schäfer.

Erste Gerüchte um eine mögliche Demission Werners hatte es bereits im Frühjahr gegeben. Die Zeitschrift „Sport-Bild“ berichtete, dass man intern prüfe, ob man mit Werner ins letzte Vertragsjahr gehe. Als Hintergrund sollte man wissen, dass es seit Jahren einen regen personellen Austausch zwischen dem Red-Bull-Konzern und dem Springer-Verlag gibt, zu dem „Sport-Bild“ gehört. In Leipzig arbeiten inzwischen viele ehemalige Springer-Mitarbeiter. Die Nachricht darf als lanciert gelten, so überraschend, wie sie zu diesem Zeitpunkt daherkam.

Werner hätte damals noch den Leipziger Punkterekord brechen können, die Qualifikation zur Champions League war so gut wie sicher. Intern aber rumorte es. Red-Bull-Firmenchef Oliver Mintzlaff ist bekanntlich kein Freund davon, mit Angestellten in ein letztes Vertragsjahr zu gehen, wenn nicht klar ist, wie die Tendenz mit demjenigen ist. Werners Arbeitspapier ist auf den 30. Juni 2027 datiert, bis zum Frühjahr soll es nach F.A.Z.-Informationen aber bereits zwei Ablösungsversuche gegen Werner durch Jürgen Klopp, den globalen Chef der RB-Fußballsparte, gegeben haben. Verhindert wurden diese dem Vernehmen nach durch Marcel Schäfer, den Leipziger Sportgeschäftsführer.

Schäfer soll sich vehement vor seinen prominentesten Mitarbeiter gestellt haben. Inzwischen kann aber auch er Werner nicht mehr im Job halten. Kurios dabei ist, dass es Schäfer war, der im vergangenen Sommer gerne auf andere Kandidaten gesetzt hätte, Klopp aber angeblich Werner durchdrückte. Inzwischen hat sich die Verteilung der Sympathien geändert. Schäfer ist zum Werner-Fan geworden, Klopp dagegen von ihm abgerückt.

Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff (links) und der globale Fußballchef Jürgen Klopp machen beim Heuern und Feuern gemeinsame Sache. dpa

Die Gründe wirken angesichts von Werners Bilanz und der Tatsache, dass er im vergangenen Sommer einen schwierigen Umbruch bestens moderierte, schwer nachvollziehbar. Zur Erinnerung: Vor zwölf Monaten verließen RB in Person von Loïs Openda, Benjamin Šeško und Xavi Simons die drei wichtigsten Offensivspieler, nachdem sich der Klub erstmalig nicht für einen internationalen Wettbewerb hatte qualifizieren können. Deshalb wurden die öffentlich kommunizierten Erwartungen an Werner verhältnismäßig defensiv formuliert. Rückkehr nach Europa und der Aufbau einer neuen Mannschaft, die attraktiven Fußball zeigt.

Nachdem Werner die Vorgaben mehr als zur Genüge erfüllt hat, wollen die Leipziger Entscheider davon nichts mehr wissen. Intern bemängeln sie, Werner habe aus der Saison ohne Zusatzbelastung durch einen europäischen Wettbewerb zu wenig rausgeholt: zu großer Rückstand auf Meister Bayern (24 Punkte) und zu wenige Punkte gegen die anderen Spitzenteams. Gegen Bayern, Dortmund, Stuttgart, Hoffenheim und Leverkusen konnte RB nur acht Punkte gewinnen. Zu Platz drei reichte es trotzdem. Klopp hatte auch andere Ansichten als Werner, was taktische Formation oder Anlaufhöhe angeht.

Am schwersten wiegt der Vorwurf, Werner habe zu wenige Spieler entwickelt beziehungsweise die Einsatzzeiten zu einseitig verteilt. Vor allem die nicht ganz günstigen Andrija Maksimović und Johan Bakayoko, für deren Verpflichtungen sich Klopp starkgemacht hatte und die Leipzig zusammen mehr als 30 Millionen Euro gekostet haben, seien zu schlecht weggekommen. Überhaupt sei die Abhängigkeit von Yan Diomande zu groß. Jener Diomande, der gerade bei der WM für die Elfenbeinküste spielt und Leipzig nach dem Turnier für einen hohen zweistelligen Millionenbetrag verlassen könnte. Der Vorwurf der verpassten Wertsteigerung, in Leipzig wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells, lässt sich nicht halten. Zumal bei Maksimović und Bakayoko auch andere Faktoren berücksichtigt werden müssen. Beide spielten auch weniger, weil andere auf ihren Positionen besser waren…

Read the full article at Frankfurter Allgemeine (FAZ)
Source document: RB Leipzig

9 reports

Die ZeitIndependentCenter2 days ago
Football Bundesliga: Coach Ole Werner after being sent off at RB: It was an honor for me

RB Leipzig has parted ways with coach Ole Werner after just one season, despite leading the team to third place in the Bundesliga and qualifying for the Champions League. Werner publicly addressed his departure on LinkedIn, expressing gratitude toward his players and stating that he fulfilled his mission of returning RB to European competition and improving the team's dynamics. He described the separation as a new opportunity.

Bias read (Center): The article reports on a sports-related event without taking a stance on political issues. It presents facts about the coaching change and includes direct quotes from the involved parties without apparent bias or ideological framing.

BildParty-alignedCenter2 days ago
This is how Ole Werner feels about ending up at RB Leipzig

The article discusses Ole Werner's thoughts on his departure from RB Leipzig following his dismissal.

Bias read (Center): The article focuses on a sports-related event (a manager's exit from a football club), which is inherently apolitical. There is no indication of biased framing, loaded language, or one-sided sourcing. The content appears to be a straightforward report on the subject's perspective.

BildParty-alignedCenter4 days ago
Ole Werner fired from RB Leipzig

RB Leipzig has fired their head coach, Ole Werner.

Bias read (Center): The article reports a sports-related event without political commentary or framing. The firing of a football coach is a routine sports matter with no inherent political charge.

Der SpiegelIndependentCenter4 days ago
Bundesliga: RB Leipzig to part ways with coach Ole Werner

RB Leipzig has announced the termination of its cooperation with head coach Ole Werner. The club stated that after analyzing the previous season, they decided to reappoint a new head coach. Werner's contract was set to expire in 2027. Reports suggest there were content-related concerns and alleged questionable communication. His relationship with Jürgen Klopp, Head of Global Soccer at RB, reportedly deteriorated. Werner's new tactical approach did not fully convince some observers, and the team's qualification for the Champions League was said to have relied too much on luck.

Bias read (Center): The article provides factual information about the termination of a football coach without evident ideological framing or biased language. It reports on events and quotes from the club and external sources without taking a stance.

Official sources cited

  • organisation RB Leipzig
  • press release kicker
  • press release Sport Bild
Die ZeitIndependentCenter4 days ago
Bundesliga: Despite success, coach Werner has to go to Leipzig

RB Leipzig has announced that coach Ole Werner will leave the club despite achieving success, including reaching the Champions League. The decision was made after an internal review, with the club stating that a new approach is needed for future challenges. Assistant coaches Tom Cichon and Patrick Kohlmann will also depart. Reports suggest that Argentine former player Martín Demichelis could become the new head coach.

Bias read (Center): The article reports on a sports-related personnel change without taking a stance on the decision or using biased language. It presents facts from the club's statement and mentions media reports without endorsing them. There is no indication of ideological framing or slanted sourcing.

Official sources cited

  • organisation RB Leipzig Statement
Die ZeitIndependentCenter4 days ago
RB Leipzig: RB Leipzig has parted ways with coach Ole Werner

RB Leipzig has ended its collaboration with head coach Ole Werner. The club announced the decision after analyzing the previous season. Assistant coaches Tom Cichon and Patrick Kohlmann were also released. Sports director Marcel Schäfer stated the decision was made to pursue content development and a new approach for future tasks.

Bias read (Center): The article reports on a sports-related personnel change without any political commentary, framing, or biased language. It presents facts objectively, citing the club's statement and the reasons provided by the sports director.

Official sources cited

  • organisation RB Leipzig's official statement
Frankfurter Allgemeine (FAZ)Independent🔒Center4 days ago
Ole Werner not good enough for Leipzig

RB Leipzig has announced the dismissal of coach Ole Werner shortly after his return from a trip to Malaysia. Despite leading the team to third place in the Bundesliga and securing qualification for the Champions League with 65 points—the second-highest total in club history—Werner was let go. The decision comes amid internal power struggles within the club, involving figures such as Oliver Mintzlaff, Jürgen Klopp, and Marcel Schäfer. Earlier rumors about Werner possibly stepping down had been reported by the magazine 'Sport-Bild' earlier this year.

Bias read (Center): The article presents factual information about the coaching change at RB Leipzig without overtly favoring any side. It mentions the success of the season under Werner but also notes the internal conflicts that led to his dismissal. There is no clear ideological or political framing, and the tone is

Official sources cited

  • organisation RB Leipzig official statement
  • press release Sport-Bild
BildParty-alignedCenter7 days ago
RB Leipzig: To Mallorca! How Jürgen Klopp discovered the new coach Martin Demichelis

The article discusses how Jürgen Klopp discovered Martin Demichelis, who has been appointed as the new coach of RB Leipzig. It mentions that this discovery happened on the island of Mallorca.

Bias read (Center): The article focuses on sports personnel changes and does not involve political commentary, framing, or bias. The content is factual and centered around the appointment of a football coach.

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