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AustriaEconomy3 days ago

Agreement on the family allowance fund: EU funds

The Austrian Finance Ministry has announced details regarding an agreement between the federal government, states, and municipalities on funding for the planned reduction of employer contributions to the Family Allowance Fund (FLAF) starting in 2028. The reduction, which amounts to two billion euros in total, will create a shortfall of approximately 600 million euros in the FLAF. To address this, the states and municipalities will contribute 200 million euros annually, while the federal government will cover two-thirds of the costs. This funding arrangement is limited to the current financial-

Online seit gestern, 17.27 Uhr

Nach der Grundsatzeinigung zwischen Bund und LĂ€ndern ĂŒber die Finanzierung der geplanten Senkung der DienstgeberbeitrĂ€ge zum Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) um einen Prozentpunkt ab 2028 hat das Finanzministerium gestern nun Details bekanntgegeben.

Bekannt war bereits, dass die LĂ€nder ein Drittel der entstehenden LĂŒcke im FLAF ĂŒbernehmen (200 Mio.). Diese erhalten die lange geforderten Mittel aus dem EU-Wiederaufbau- und Resilienzplan (RRF) (166 Mio.). Die Einigung sei am Mittwoch „in mehrstĂŒndigen GesprĂ€chen“ zwischen Vertretern von Bund, LĂ€ndern und Gemeinden erfolgt, hieß es gestern in einer Aussendung aus dem Finanzressort.

Die ab 2028 geplante Senkung der Lohnnebenkosten umfasse ein Volumen von zwei Mrd. Euro, diese fĂŒhre zu einem Minus im Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) in Höhe von etwa 600 Mio. Euro. In den GesprĂ€chen einigte man sich darauf, dieses Minus gemeinsam zwischen Bund, LĂ€ndern und Gemeinden auszugleichen.

Finanzministerium: Mehreinnahmen fĂŒr Gemeinden

Wie schon zuvor mitgeteilt, beteiligen sich die LĂ€nder und Gemeinden mit 200 Mio. Euro pro Jahr an der Finanzierung. Der Bund ĂŒbernimmt zwei Drittel der Kosten. BestĂ€tigt wurde, dass die Finanzierung nur bis zum Ende der laufenden Finanzausgleichsperiode gilt – also befristet fĂŒr das Jahr 2028. Eine WeiterfĂŒhrung der Regelung darĂŒber hinaus soll Teil der Verhandlungen zum nĂ€chsten Finanzausgleich (ab 2029) sein.

Festgehalten wurde seitens des Finanzministeriums, dass den LĂ€ndern und Gemeinden durch die Maßnahmen im Doppelbudget 2027/2028 Mehreinnahmen zugutekommen. Zudem stellt der Bund den LĂ€ndern einen Investitionszweckzuschuss in der Höhe von 166,86 Mio. Euro zur VerfĂŒgung. Zur StĂ€rkung der Gemeinden wird noch im Jahr 2026 ein Infrastruktur-Investitionspaket in der Höhe von 30 Mio. Euro auf den Weg gebracht.

„Schulterschluss zwischen Bund und LĂ€ndern“

Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) sprach von einem „fairen Modell zur Aufteilung der Finanzierung“ der „grĂ¶ĂŸten Senkung der Lohnnebenkosten, die es in Österreich je gegeben hat“. Von einem „Schulterschluss zwischen Bund und LĂ€ndern“ und einem „wichtigen Signal fĂŒr den Standort“ sprach StaatssekretĂ€rin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP). StaatssekretĂ€r Josef Schellhorn (NEOS) betonte, man ziehe „an einem Strang“, diesen „gesamtstaatlichen Reformgeist“ brauche es jetzt auch in der „Reformpartnerschaft“.

Landeshauptleute-Konferenz-Vorsitzender und Tirols Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) freute sich ĂŒber einen „erfolgreichen Abschluss“ der Verhandlungen. Gemeindebund-PrĂ€sident Johannes Pressl (ÖVP) betonte, dass es angesichts der Finanzlage vieler Gemeinden „kein leichter Schritt“ gewesen sei, dass sich auch die Gemeinden beteiligen mĂŒssen.

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Source document: Austrian Finance Ministry Announcement

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ORF NewsState / PublicCenter3 days ago
Agreement on the family allowance fund: EU funds

The Austrian Finance Ministry has announced details regarding an agreement between the federal government, states, and municipalities on funding for the planned reduction of employer contributions to the Family Allowance Fund (FLAF) starting in 2028. The reduction, which amounts to two billion euros in total, will create a shortfall of approximately 600 million euros in the FLAF. To address this, the states and municipalities will contribute 200 million euros annually, while the federal government will cover two-thirds of the costs. This funding arrangement is limited to the current financial-

Bias read (Center): The article presents factual information about a financial agreement involving the federal government, states, and municipalities without apparent ideological framing or biased language. It focuses on the distribution of financial responsibilities and does not take a stance on the policy itself.

Official sources cited

  • government Austrian Finance Ministry Announcement

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  • governmentAustrian Finance Ministry Announcement