ON
← Back to feed
AustriaEconomy8 days ago

Third office of WKW head Walter Ruck converted for 660,000 euros

The president of the Vienna Chamber of Commerce has a office located on the grounds of Schloss Hernstein in Lower Austria.

Walter Ruck ist erneut in den Schlagzeilen. Anfang des Jahres ist der Wiener Wirtschaftskammerpräsident aufgrund des Vorwurfs des Postenschachers – der KURIER hat berichtet – massiv unter Druck geraten. Im Mai gelang ihm die Trendwende, mit 99,18 Prozent der Stimmen wurde er als Obmann des ÖVP-Wirtschaftsbunds wiedergewählt. Nur knapp einen Monat später stehen nun neue Vorwürfe ins Haus – oder besser gesagt ins Schloss. Konkret ins Schloss Hernstein (Bezirk Baden) in Niederösterreich.

Immer wieder stand das Schloss, das seit den 1960er-Jahren der WKW gehört und heute als Hotel geführt wird, in der Kritik. Unter anderem deshalb, weil Walter Ruck auf dem Anwesen – genauer gesagt im denkmalgeschützten Pförtnerhäuschen – sein Drittbüro untergebracht hat.

Mieterin und Vermieterin

Neu ist nun aber, dass das Pförtnerhäuschen zuletzt neu ausgestattet wurde. Insgesamt 660.000 Euro sollen in das 110 Quadratmeter große Häuschen am Rande des Schlossparks geflossen sein, wie Profil und die Kronen Zeitung berichten. 220.000 Euro sollen in die Adaptierung als Büro geflossen sein, weitere 440.000 Euro in die Sanierung. Hervorgehen soll das aus internen Unterlagen der Wirtschaftskammer Wien, heißt es in den Medienberichten.

Gemietet hat die WKW das einstige Pförtner-Domizil als Büro übrigens seit Ende 2022 – auf unbestimmte Zeit und um 1.500 Euro netto pro Monat, heißt es. Vermieterin ist quasi die WKW selbst. Steht doch die Schloss Hernstein Hotelbetriebsgesellschaft mbH über eine Zwischengesellschaft im Eigentum der WKW.

kurier.at

|

13.06.2026, 18:39

Read the full article at Kurier

1 reports

KurierIndependentCenter8 days ago
Third office of WKW head Walter Ruck converted for 660,000 euros

The president of the Vienna Chamber of Commerce has a office located on the grounds of Schloss Hernstein in Lower Austria.

Bias read (Center): The article provides a factual statement without any apparent ideological framing, word choice, emphasis, or sourcing that suggests a particular political leaning. It simply reports on the location of an office belonging to a business leader.