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GermanyEconomy20 days ago

The Commission has already made a number of proposals to the Council.

The article examines the claim by Bavarian Minister of Economics Hubert Aiwanger that burning firewood is better for the climate than heating oil or fracking gas. The piece investigates whether this statement holds true, consulting experts in forestry and forest policy. It outlines the energy content of heating oil and firewood, discusses carbon emissions from burning wood, and explores the complexity of the climate balance of firewood. The source of firewood used in Germany and the release of harmful substances during combustion are also addressed.

„Brennholz = Klimaschutz“, steht neben einem Video des bayerischen Wirtschaftsministers, Hubert Aiwanger, auf Facebook und Instagram . Darin sagt er, ein Ster Brennholz ersetze 120 Liter Heizöl (Ster ist eine Maßeinheit für Brennholz und entspricht einem Kubikmeter gestapelten Holzscheiten). Aiwanger geht es also darum, dass Brennholz besser für das Klima sei als Heizöl oder Fracking-Gas, dessen Förderung als besonders klimaschädlich gilt .

Das Video wurde bei der Agrarmesse Grüne Woche im Januar 2026 in Berlin aufgenommen. Auf Facebook erreichte Aiwanger damit rund 390.000 Aufrufe. In den Kommentaren diskutieren Nutzerinnen und Nutzer, ob seine Behauptung richtig ist oder nicht.

Ausschnitt aus dem Kurzvideo von Hubert Aiwanger auf Facebook (Quelle: Facebook / Hubert Aiwanger; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

Wir fragten Fachleute für Waldpolitik und Forstwirtschaft nach ihrer Einschätzung zu Aiwangers Behauptung. Dabei zeigt sich: Hubert Aiwanger hat mit seiner Aussage, Brennholz sei besser für das Klima als Öl und Gas, mit Blick auf Deutschland (noch) Recht.

Inhaltsverzeichnis:

So viel Energie enthalten Heizöl und Brennholz

Beim Verbrennen von Holz wird so viel CO2 abgegeben wie im Baum gespeichert

Die Klimabilanz von Brennholz ist komplex

Woher stammt in Deutschland verwendetes Brennholz?

Verbrennen von Holz setzt auch schädliche Stoffe frei

Brennholz kann eine Alternative zu Kohle, Gas und Öl sein

Fachleute empfehlen längerfristige Nutzung von Holz vor dem Verbrennen

Wie gut die Klimabilanz von Brennholz ist, hängt unter anderem davon ab, ob man damit Öl, Gas und Kohle ersetzen kann. Im Jahr 2025 lag laut UBA der Anteil der Erneuerbaren am Endenergieverbrauch Wärme bei 19,0 Prozent, der Anteil von Holzbrennstoffen bei rund 7 Prozent (siehe Tabelle 3, Seite 21 ).

Fachleute schlagen vor: Holz erst dann zum Heizen zu nutzen, nachdem es in Möbeln oder anderen, langlebigen Produkten verwendet wurde.

So viel Energie enthalten Heizöl und Brennholz

Wir haben uns zunächst Aiwangers Behauptung angeschaut, dass man mit einem Ster Brennholz 120 Liter Heizöl ersetzen könne. Um das zu berechnen, muss man wissen, wie viel Energie in einem Liter Heizöl und dem entsprechenden Brennholz steckt. Dafür gibt es den Heizwert – der kann sich stark unterscheiden, je nachdem, ob es sich bei um Scheitholz aus Buche, Fichte oder um Holzpellets handelt. Der Heizwert ( auch Energiedichte genannt ) beziffert die nutzbare Wärmemenge, die bei der Verbrennung freigesetzt wird.

Michael Köhl, ehemals Professor am Institut für Holzwissenschaften der Universität Hamburg, schreibt uns, Aiwangers Berechnung könne im Mittel als richtig angesehen werden. Sie überschätze jedoch den Heizwert von Fichte und unterschätze den Heizwert von Buche. Ein Ster, also rund ein Kubikmeter Buchenholz enthalte den Heizwert von 139,5 Litern Heizöl und ein Ster Fichtenholz den Heizwert von 98,5 Litern Heizöl.

Das bedeutet aber auch, dass Brennholz eine geringere Energiedichte als Heizöl hat. Die konkreten Unterschiede zeigt eine Grafik des Technologie und Förderzentrums im Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus. Es braucht also mehr Pellets oder Holzscheite, um einen Liter Heizöl zu ersetzen.

Heizöl enthält mehr Energie als verschiedene Arten Brennholz (Quelle: Technologie und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe, Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

Beim Verbrennen von Holz wird so viel CO2 abgegeben wie im Baum gespeichert

Doch wie steht es um die Behauptung Aiwangers, dass Brennholz gleich Klimaschutz sei? Grundsätzlich gilt: Im Unterschied zu Heizöl, das beim Verbrennen zusätzliches CO2 für die Atmosphäre bedeutet, wird beim Verbrennen von Holz genauso viel CO2 abgegeben, wie der Baum zuvor gespeichert hatte. Auch wenn das Holz im Wald verrottet, gibt es das CO2 an die Atmosphäre ab – allerdings langsamer als beim Verbrennen.

Abgestorbenes Holz im Wald hat eine wichtige Funktionen für dessen Ökosystem. „In den unterschiedlichen Stadien und insbesondere bei fortgeschrittener Zersetzung entstehen am und im Totholzkörper die für die Artenvielfalt wertvollen Strukturen und damit wichtige Lebensräume beispielsweise für Spechte, Käfer oder Pilze“, schreibt zum Beispiel das Bundesamt für Naturschutz .

Hubert Aiwanger schreibt uns dazu: „Die nachhaltige Nutzung von Holzenergie ist aktiver Klimaschutz, denn Holz gibt bei der Verbrennung nur das CO2 frei, das vorher beim Wachsen aufgenommen wurde und Holz verdrängt fossile Energieträger […] Im Gegensatz zu Holz handelt es sich bei den fossilen Brennstoffen um CO2, das viele Millionen Jahre im Erdboden gespeichert war und nun bei der Verbrennung zusätzlich in den Kohlenstoffpool der Atmosphäre und Biosphäre gelangt.“

Eigentlich also ein Kreislauf, jedoch unter mehreren Bedingungen.

Die Klimabilanz von Brennholz ist komplex

Nachhaltig ist der Verbrauch von Holz etwa nur dann…

Read the full article at CORRECTIV
Source document: Facebook / Hubert Aiwanger

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CORRECTIVIndependentCenter20 days ago
The Commission has already made a number of proposals to the Council.

The article examines the claim by Bavarian Minister of Economics Hubert Aiwanger that burning firewood is better for the climate than heating oil or fracking gas. The piece investigates whether this statement holds true, consulting experts in forestry and forest policy. It outlines the energy content of heating oil and firewood, discusses carbon emissions from burning wood, and explores the complexity of the climate balance of firewood. The source of firewood used in Germany and the release of harmful substances during combustion are also addressed.

Bias read (Center): The article presents a balanced examination of Aiwanger's claim without overtly favoring one side. It consults multiple expert opinions and provides a detailed breakdown of the environmental impacts of firewood versus fossil fuels, allowing readers to form their own conclusions.

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