ON
← Back to feed
GermanyHealth2 days ago

Up to 90 percent savings: HPE is luring VMware's disgruntled customers

HPE is offering VMware customers incentives to switch to its virtualization platform, including free licenses for HPE Morpheus VM Essentials and discounted migration tools. The company aims to reduce the financial burden of switching platforms by providing these services at no cost for the first year. HPE also offers interest-free financing for its CloudOps software over three years.

HPE will den Wechsel weg von VMware mit kostenlosen Lizenzen und Migrationssoftware erleichtern. Zugleich baut der Hersteller Funktionen und Partnerökosystem seiner KVM-basierten Virtualisierungsplattform aus. Berechtigte Kunden erhalten die VMware-Alternative HPE Morpheus VM Essentials im ersten Jahr kostenlos. Auch die für den Umzug benötigten Zerto-Migrationslizenzen sind in diesem Zeitraum für 1 US-Dollar erhältlich. Zusätzlich bietet der Hersteller eine zinsfreie Finanzierung seiner CloudOps-Software über drei Jahre an.

HPE zielt damit auf ein bekanntes Problem bei Plattformwechseln: Zunächst entstehen Mehrkosten, weil Unternehmen in die neue Zielplattform, Tests und Migration investieren müssen. Gleichzeitig muss die bestehende VMware-Umgebung weiter betrieben und bezahlt werden. „Wir wollen unsere Kunden von diesem Doppelaufwand befreien, indem wir unsere eigenen Leistungen für ein Jahr kostenfrei bereitstellen“, sagte HPE-CTO Fidelma Russo in ihrer Keynote bei der HPE Discover 2026 in Las Vegas. Von dem Angebot profitieren allerdings nur Kunden, die einen längerfristigen Vertrag mit HPE abschließen.

VMware und HPE parallel verwalten

HPEs Virtualisierungsangebot ist nicht nur kompatibel, sondern soll auch umfassender als VMware sein. Bestehende VMware-Umgebungen können zunächst weiterlaufen, neue virtuelle Maschinen werden dann unter HPE VM Essentials angelegt. HPE kombiniert dafür seinen KVM-basierten Hypervisor mit einer gemeinsamen Verwaltungsoberfläche für HPE VM Essentials und VMware-ESXi-Cluster.

Der Hersteller verkauft den Wechsel nicht nur als Austausch des Hypervisors. HPE Morpheus soll Provisionierung, Orchestrierung und Verwaltung unterschiedlicher Virtualisierungs-, Container- und Cloud-Umgebungen zusammenführen. Das grenzt das Angebot von VMware ab. Zugleich kann HPE so eigene Software wie Morpheus Enterprise, OpsRamp und Zerto mit anbieten.

Bis zu 90 Prozent Einsparung

HPE zufolge können Unternehmen ihre Virtualisierungskosten mit VM Essentials um bis zu 90 Prozent senken. Ein wesentlicher Faktor ist das Lizenzmodell: HPE berechnet die Software pro CPU-Sockel, VMware seine Abonnements üblicherweise nach der Zahl der Prozessorkerne. Auf Servern mit vielen Kernen kann das zu deutlichen Preisunterschieden führen.

Die Rechnung berücksichtigt allerdings nur die Lizenzkosten. Ob und wie schnell sich ein Wechsel rechnet, hängt auch vom Aufwand für Migration und Anwendungstests ab. Nach Angaben des Herstellers setzen inzwischen mehr als 2000 Kunden VM Essentials auf zusammen über einer Million Prozessorkernen ein. Außerdem habe HPE mehr als 75 ISVs für die Plattform zertifiziert.

Morpheus 9 verwaltet verteilte Installationen

Neu vorgestellt wurde auch Morpheus 9. HPE hat die Plattform für größere und verteilte Umgebungen erweitert. Morpheus Central fasst mehrere Installationen über Rechenzentren, Regionen und Edge-Standorte hinweg zusammen. Administratoren erhalten so einen gemeinsamen Überblick über Softwarestand, Ressourcennutzung und Kosten aller angeschlossenen Systeme.

Neu ist zudem Stretch Clustering. Dabei lässt sich ein logischer Cluster über mehrere Standorte verteilen, um bei Ausfällen Workloads automatisch auf den jeweils anderen Standort zu verschieben. HPE integriert zudem Zerto und Veeam enger für Migration, Datensicherung und Wiederherstellung.

Citrix soll Desktop-Workloads absichern

Zusätzliche Unterstützung für HPEs Virtualisierungsangebot kommt von Citrix. Beide Unternehmen planen, Citrix DaaS sowie Citrix Virtual Apps and Desktops mit HPE GreenLake und Morpheus VM Essentials zu integrieren. Damit sollen Unternehmen Citrix-Desktops sowohl im eigenen Rechenzentrum als auch in hybriden Umgebungen betreiben können.

Für HPE ist das ein weiterer Schritt im Wettbewerb mit VMware. Denn Citrix-Desktop-Virtualisierung gehört in vielen Unternehmen zu den Workloads, die eng mit der VMware-Infrastruktur verzahnt sind. Wer solche Systeme migrieren will, braucht neben einem alternativen Hypervisor auch getestete Anwendungs-, Management- und Supportpfade. Bislang handelt es sich bei der Kooperation nur um eine Absichtserklärung. HPE und Citrix wollen die Lösungen gemeinsam entwickeln, validieren und vermarkten. Konkrete Produktversionen oder Verfügbarkeitstermine nennen die Partner noch nicht.

HPE greift VMware also auf mehreren Ebenen an. Der Hersteller senkt zunächst die Kosten des Parallelbetriebs und ermöglicht einen schrittweisen Wechsel. Vor allem aber bietet er den Einstieg in eine neue, breiter aufgestellte Infrastruktur. „Wer auf HPE wechselt, tauscht nicht nur den Hypervisor, sondern das Betriebsmodell“, sagte Russo.

( fo )

Read the full article at heise online
Source document: HPE CTO Fidelma Russo's statement at HPE Discover 2026

1 reports

heise onlineIndependentCenter2 days ago
Up to 90 percent savings: HPE is luring VMware's disgruntled customers

HPE is offering VMware customers incentives to switch to its virtualization platform, including free licenses for HPE Morpheus VM Essentials and discounted migration tools. The company aims to reduce the financial burden of switching platforms by providing these services at no cost for the first year. HPE also offers interest-free financing for its CloudOps software over three years.

Bias read (Center): The article discusses a business strategy involving technology products and does not take a stance on political issues. It provides factual information about HPE's offerings without apparent bias or ideological framing.

Official sources cited

  • statement HPE CTO Fidelma Russo's statement at HPE Discover 2026

Go to the primary sources (1)

The official sources this coverage is built on. Read them directly to bypass framing.

  • statementHPE CTO Fidelma Russo's statement at HPE Discover 2026