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AustriaMedicine2 days ago

After the exchange of fire: Israel and Hezbollah agree to a ceasefire

Israel and the Iran-aligned Hezbollah militia in Lebanon have agreed to a ceasefire, according to U.S. officials. The ceasefire was set to take effect at 4:00 PM local time on Friday. A senior U.S. government representative confirmed the agreement between Hezbollah and Israel, noting that the U.S. and Qatar mediated the deal with support from Iran. This ceasefire is part of a broader framework agreement between the governments of Washington and Tehran. Prior to this, intense mutual attacks between Israel and Hezbollah had threatened the framework agreement aimed at ending the Iran war shortly.

Nahost

Von einer Waffenruhe im Libanon fehlt weiter jede Spur

Während der US-Präsident deftige Postings absondert, haben Israel und die Hisbollah bei Trumps Deal nichts mitzureden. Daran halten sollen sie sich aber schon

Maria Sterkl

Die libanesische Nabatieh wurde durch Israels Angriffe stark beschädigt.

Von wegen Waffenruhe: Am Mittwoch gingen die Kämpfe im Libanon weiter. Israels Armee griff an mehreren Orten an, laut libanesischen Berichten gab es einige Verletzte. Die Hisbollah griff ihrerseits israelische Stellungen auf libanesischem Gebiet mit Kampfdrohnen an. Niemand wurde dabei verletzt.

Am Montag hatte US-Präsident Donald Trump verkündet, dass im Nahen Osten nun die Waffen schweigen würden. Laut dem Text der Absichtserklärung, die am Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden soll, umfasst diese Waffenruhe nicht nur den Iran, Israel und die Golfstaaten, sondern auch den Libanon.

Nichts mitzureden

Das ist insofern bemerkenswert, als beide Kampfparteien im Libanon bei dieser Absichtserklärung nichts mitzureden hatten, sich nun aber an sie halten sollen. Israel hat laut US-Medien darum gebeten, wenigstens nachträglich einen Blick auf den Text der Vereinbarung werfen zu dürfen – doch selbst diese Bitte blieb verwehrt.

Somit mussten auch Israels Entscheidungsträger sich auf informellem Weg darüber informieren, was der Deal von ihnen verlangt. Arabische Medien hatten den mutmaßlichen Wortlaut veröffentlicht. "Von nun an werden sie keine feindseligen Aktionen mehr unternehmen und von der Androhung von Gewalt absehen", heißt es da laut Al-Arabiya. "Sie" – das sind die Hisbollah und Israels Armee.

Was aber ist mit "Androhung von Gewalt" gemeint? Ist eine israelische Truppenpräsenz im Südlibanon schon als solche Androhung zu verstehen? Teheran sagt ja: Laut iranischen Angaben wird von Israel erwartet, dass sich die Armee schrittweise aus dem Libanon zurückzieht.

Rückenwind vom US-Botschafter

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hingegen stellte klar, dass die eigenen Truppen "so lange wie nötig" im Libanon bleiben werden, um Israels Grenze abzusichern. Und er erhielt dafür den Rückhalt des US-Botschafters in Israel, Mike Huckabee. "Israel benötigt keine iranische Erlaubnis, sich zu verteidigen", schrieb er auf X.

Ob auch Trump das so sieht, ist unklar. Schließlich hat er es dem Iran ermöglicht, die Ereignisse im Libanon mit jenen im Iran zu verknüpfen. Der erste Punkt der 14-Punkte-Erklärung sieht eine Waffenruhe im Libanon vor.

Das ist paradox: Schließlich laufen parallel dazu seit Wochen Verhandlungen zwischen Israel und der libanesischen Regierung. Das Ziel der Gespräche in Washington ist es, dass die libanesische Regierung im Libanon stark genug ist, um die Hisbollah zu entwaffnen.

Stärkung der Hisbollah

Nun überlassen die USA dem Iran die Entscheidung darüber, wie es im Libanon weitergeht. Das stärkt die proiranischen Kräfte im Libanon – also die Hisbollah. In Israels Militär stellt man sich die Frage, wie man die unklaren Grenzen der Vereinbarung so weit ausreizen kann, dass man auch weiter die militärischen Ziele im Libanon verfolgen kann, ohne zugleich Trumps Ärger auf sich zu ziehen.

Der US-Präsident hatte zuletzt deutlich gemacht, dass ihm schön langsam der Geduldsfaden reißt, was Israels Vorgehen im Libanon betrifft. "Ich bin nicht zufrieden damit, wie Israel mit dem Libanon und der Hisbollah umgegangen ist. Es zieht sich einfach endlos hin. Und das wirft ein schlechtes Licht auf das große Abkommen, nämlich das Abkommen mit dem Iran", sagte Trump am Rande des G-7-Gipfels. Letzteres sei schließlich eine "Mauer gegen die Atombombe", der Iran wolle einen Deal machen.

Trump sprach sich dafür aus, dass Syrien den Kampf gegen die Hisbollah übernimmt. Ob das ein ernst gemeinter Vorschlag ist oder doch nur ein rhetorisches Mittel, um Israel unter Druck zu setzen, ist unklar.

Israels Armee hofft nun auf klare Anweisungen der Regierung, wie man im Libanon weiter vorgehen soll. Das Militär drängt darauf, dass die Pufferzone im Südlibanon bestehen bleibt.

Deftiges Posting

Ganz so frei wie zuvor ist die Armee in ihrem Vorgehen im Libanon jedoch offenbar nicht mehr: Laut einem N12-Bericht gibt es neue Richtlinien für die Offensive gegen die Hisbollah. Demnach muss jeder Angriff im Libanon nun vorab von einem hohen Offizier der regionalen Brigade genehmigt werden.

Ganz so sicher, dass es wirklich zu einem Abkommen mit dem Iran kommt, ist sich der US-Präsident am Mittwoch aber ohnehin nicht. In einem Posting stellte er auf seine Art klar: "Wenn es mir nicht gefällt, werden wir wieder schießen." (Maria Sterkl aus Haifa, 17.6.2026)

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Source document: U.S. Government Representative

4 reports

KurierIndependentCenter2 days ago
After the exchange of fire: Israel and Hezbollah agree to a ceasefire

Israel and the Iran-aligned Hezbollah militia in Lebanon have agreed to a ceasefire, according to U.S. officials. The ceasefire was set to take effect at 4:00 PM local time on Friday. A senior U.S. government representative confirmed the agreement between Hezbollah and Israel, noting that the U.S. and Qatar mediated the deal with support from Iran. This ceasefire is part of a broader framework agreement between the governments of Washington and Tehran. Prior to this, intense mutual attacks between Israel and Hezbollah had threatened the framework agreement aimed at ending the Iran war shortly.

Bias read (Center): The article presents a balanced account of the ceasefire agreement between Israel and Hezbollah, citing a U.S. government official and mentioning the involvement of mediators such as the U.S. and Qatar, as well as Iran's role. It does not exhibit clear bias through loaded language, one-sided sources

Official sources cited

  • government U.S. Government Representative
  • government Lebanese Health Ministry
ORF NewsState / PublicCenter2 days ago
Lebanon: 15 killed in Israeli attack on Hezbollah

Israeli military continues attacks on Hezbollah in southern Lebanon despite a US-Iran framework agreement aimed at ending the conflict. At least 15 people were killed in the attacks, according to the Lebanese state news agency. The Israeli military stated the strikes were in response to repeated violations of the ceasefire by Hezbollah. France has called on Israel to halt its attacks, with French Foreign Minister Jean-Noel Barrot urging the US to exert pressure on Israel. France also mentioned ongoing efforts to organize an international conference to support the Lebanese army.

Bias read (Center): The article presents factual information without overtly biased language or selective sourcing. It reports on events objectively, citing both Israeli military statements and French diplomatic responses. There is no clear ideological framing or emphasis on one side over another.

Official sources cited

  • government Israeli military statement
  • government French Foreign Minister Jean-Noel Barrot
KurierIndependentCenter3 days ago
The new peace of Versailles: that's in Trump's Iran deal

US President Donald Trump signed a framework agreement with Iran aimed at ending the conflict, announced during a banquet at the conclusion of the G7 summit in Versailles. The agreement includes provisions for an immediate cessation of military operations and refraining from threats or use of force against each other, involving all allies in the current war and applying across all fronts, including Lebanon. The final peace treaty is expected to be negotiated within 60 days.

Bias read (Center): The article presents factual information about the signing of a framework agreement between the US and Iran without overtly favoring either side. It reports on the content of the agreement neutrally, mentioning key points such as the cessation of hostilities and inclusion of allies like Lebanon. No

Der StandardIndependentCenter4 days ago
There is still no sign of a ceasefire in Lebanon

The article reports ongoing fighting between Israel and Hezbollah in Lebanon, with no signs of a ceasefire. It mentions U.S. President Donald Trump's announcement of a regional ceasefire agreement that includes Lebanon but notes that neither Israel nor Hezbollah were involved in negotiating the deal. The article highlights that Israel requested to review the agreement but was denied.

Bias read (Center): The article presents factual information without overtly biased language or selective sourcing. It reports on the situation in Lebanon and the involvement of international actors without taking a clear stance or emphasizing one side over another.

Official sources cited

  • government Libanesische Berichte
  • government US-Medien

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The official sources this coverage is built on. Read them directly to bypass framing.

  • governmentU.S. Government Representative
  • governmentLebanese Health Ministry
  • governmentIsraeli military statement
  • governmentFrench Foreign Minister Jean-Noel Barrot
  • governmentLibanesische Berichte
  • governmentUS-Medien