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GermanyTechnology3 days ago

Is all of Russia facing a fuel crisis?

Russia is facing growing fuel supply shortages due to drone attacks by Ukraine on oil refineries, disrupting supplies in multiple regions. The situation could worsen if the intensity of the attacks continues and damaged refineries cannot resume normal operations. Fuel stations have imposed restrictions or completely halted gasoline sales in more than ten Russian regions. The situation on Crimea is particularly tense, with fuel shortages caused by drone attacks that have paralyzed traffic on the 'Novorossiya Highway,' a key supply route connecting Crimea to Russia. Ukrainian Defense Minister My

In Russland verschärfen sich die Engpässe bei der Treibstoffversorgung . Drohnenangriffe der Ukraine auf Ölraffinerien haben die Versorgung in mehreren Regionen unterbrochen.

Dies könnte erst der Anfang sein: der Druck auf den Treibstoffmarkt wird sich in den kommenden Monaten weiter verstärken. Wenn die Intensität der Angriffe mit Drohnen nicht abnimmt und beschädigte Raffinerien nicht zum Normalbetrieb zurückkehren können, besteht die Gefahr, dass sich lokale Ausfälle zu einer umfassenden Krise ausweiten.

Laut öffentlich zugänglichen Quellen, die von der DW ausgewertet wurden, kam es in den vergangenen Wochen in mehr als zehn russischen Regionen zu Unterbrechungen der Treibstoffversorgung. Tankstellen verhängten teilweise Beschränkungen oder stellten den Benzinverkauf vollständig ein.

"Logistik-Lockdown"

Die Lage auf der annektierten Krim ist besonders angespannt. Der Treibstoffmangel entstand durch Drohnenangriffe, mit denen der Verkehr auf der sogenannten "Noworossija-Autobahn" lahmgelegt wurde. Diese verbindet die Halbinsel Krim mit der russischen Region Rostow und ist eine wichtige Versorgungsroute für Treibstoff.

Dieser "Logistik-Lockdown", wie der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow die Angriffe auf die Transportwege zwischen der Krim und Russland bezeichnet, zwang die russischen Besatzungsbehörden der Halbinsel zu strengen Maßnahmen.

So gibt es Superbenzin nur noch gegen Bezugsscheine. Laut lokalen Medien verkaufen die großen Tankstellenketten dieses seit einigen Wochen nicht mehr an Privatpersonen. Normalbenzin ist nur noch in Mengen von maximal 20 Litern erhältlich.

Vor wenigen Tagen stellten 15 Tankstellen in der Region Krasnodar auf dem russischen Festland den Kraftstoffverkauf ein. Das ist auf den ersten Blick nur eine geringe Anzahl, verglichen mit den rund 1000 Tankstellen, die es den lokalen Behörden zufolge in der Region gibt.

Wo gibt es Treibstoffmangel?

Doch in den sozialen Medien häufen sich die Klagen, dass Benzin regelmäßig auch an Tankstellen ausgeht, die keine Einstellung des Verkaufs angekündigt haben. Viele führen dies auf den Zustrom von Autofahrern von der Krim zurück, die zum Tanken in die Region Krasnodar kommen. Der Gouverneur der Region Krasnodar, Wenjamin Kondratjew, beschreibt die Lage als "schwierig" und spricht von einem "künstlichen Ansturm".

Warteschlangen an Tankstellen auf der Krim sind mittlerweile alltäglich Bild: DW

Der Treibstoffmangel, wenn auch weniger gravierend, betrifft mittlerweile fast das ganze Land. In Zentralrussland kam es in den Regionen Kursk, Belgorod, Rjasan und Orjol an einzelnen Tankstellen zu Engpässen. Sogar aus Moskau und der Moskauer Region sind vereinzelt Beschwerden zu hören.

Und auch im Nordwesten gibt es Probleme - in St. Petersburg sowie in den Regionen Leningrad, Pskow, Nowgorod, Murmansk und in Karelien. Aus Sibirien und dem Fernen Osten werden ebenfalls Engpässe gemeldet.

In den meisten Fällen handelt es sich um kleine Tankstellen, die nicht mit Mineralölkonzernen verbunden sind. Von einer ausgewachsenen Krise kann man daher noch nicht sprechen. Aber die Beschwerden mehren sich, und die Benzinpreise steigen seit einigen Wochen stetig an - um bis zu 0,5 Prozent pro Woche.

Welchen Schaden richten Drohnen an?

Russland erlebt fast jedes Jahr einen mehr oder weniger akuten Engpass bei Treibstoffen. Im Sommer steigt traditionell die Nachfrage nach Benzin und Diesel aufgrund der landwirtschaftlichen Arbeiten und der Ferienzeit. Zudem führen Ölraffinerien planmäßige Wartungsarbeiten durch.

In den Jahren 2024 und 2025 wurden diese Faktoren durch ukrainische Drohnenangriffe verstärkt, was zu Krisen über das übliche Maß hinaus führte. In diesem Jahr begann sich eine Krise abzuzeichnen, noch bevor saisonale Faktoren voll zum Tragen kamen, weil Drohnenangriffe früher begannen und offenbar auch effektiver wurden.

Nach Berechnungen von Bloomberg wurden allein im Mai acht der zehn größten Ölraffinerien Russlands von Drohnen angegriffen, wobei einige davon, wie beispielsweise die Raffinerien von  Lukoil  in Nischni Nowgorod und Perm, bereits wiederholt attackiert worden waren.

Jaroslaw Kabakow, Strategie-Direktor bei Finam, einer der größten Investmentgesellschaften in Russland mit Hauptsitz in Moskau, sagt, dass die Angriffe nicht nur die Primärverarbeitung wie in den Vorjahren, sondern auch Sekundäranlagen für die Herstellung von Benzin und Diesel betreffen. "Die Reparatur von diesen Anlagen dauert Monate und wird durch Sanktionen, die die Lieferung von Ausrüstungen einschränken, zusätzlich erschwert", erläutert er.

Rauch über einer Raffinerie in Rjasan nach einem Drohnenangriff Bild: Alexander Ryumin/TASS/picture alliance

Die russischen Statistiken zur Kraftstoffproduktion sind größtenteils geheim. Einige Daten wurden jedoch veröffentlicht und deuten auf einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr hin.

Laut der russischen Statistikbehörde Rosstat sank die Produktion von Erdölprodukten im April 2026 um neun Pro…

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2 reports

Deutsche Welle (Deutsch)State / PublicCenter3 days ago
Is all of Russia facing a fuel crisis?

Russia is facing growing fuel supply shortages due to drone attacks by Ukraine on oil refineries, disrupting supplies in multiple regions. The situation could worsen if the intensity of the attacks continues and damaged refineries cannot resume normal operations. Fuel stations have imposed restrictions or completely halted gasoline sales in more than ten Russian regions. The situation on Crimea is particularly tense, with fuel shortages caused by drone attacks that have paralyzed traffic on the 'Novorossiya Highway,' a key supply route connecting Crimea to Russia. Ukrainian Defense Minister My

Bias read (Center): The article presents factual information about fuel shortages in Russia caused by drone attacks without overtly favoring either side. It includes details from public sources and describes the situation objectively, avoiding loaded language or clear bias toward one party.

Official sources cited

  • government Publicly available sources evaluated by DW
taz – die tageszeitungIndependentLeft7 days ago
Supply problems in the aggressor state: Russia is running out of fuel

The article discusses fuel shortages in Russia due to Ukrainian drone attacks targeting Russian oil infrastructure and the Kremlin's war chest. The attacks have disrupted oil supplies, leading to gasoline shortages, particularly on the Crimean Peninsula, which has been under Russian occupation since 2014. The article references satellite images showing smoke from an attack on an oil terminal and includes quotes from a tourist stranded due to lack of fuel.

Bias read (Left): The article frames Russia as the aggressor state ('Aggressorstaat') and emphasizes the impact of Ukrainian actions on Russian infrastructure and civilian life. It highlights the humanitarian consequences of the conflict, such as fuel shortages affecting tourists and residents, without providing a nu

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