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CHMedicine6 days ago

Votes from June 14 – The transition from military to civil service is being complicated

The Swiss population approved with 52.5% to 47.5% a proposed amendment to the Civil Service Act, which aims to make it more difficult to switch from military service to civil service. The federal council and parliament supported the change. Political scientists noted that public opinion followed a familiar pattern with official proposals, where people tend to vote 'yes' when they are unsure of the details. While the result represents support for strengthening the military, nearly half of the population voted against it, potentially leading to further discussions.

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Gemäss SRG-Hochrechnung stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung mit 53 Prozent zu 47 Prozent für eine Änderung des Zivildienstgesetzes.

Der Fehlerbereich der Hochrechnung liegt bei ±2 Prozent.

Bundesrat und Parlament wollen mit der Gesetzesänderung den Wechsel vom Militär in den Zivildienst erschweren. Dagegen wurde das Referendum ergriffen.

«Die Leute wollen die Armee grundsätzlich stärken, es ist keine Zeit für Experimente zur Schwächung der Armee», sagt Lukas Golder, Politologe bei GFS Bern. Dieses Argument, die Armee in schwierigen Zeiten zu unterstützen, habe überwogen.

Zivildienstgesetz

Eidg. Vorlage: Änderung des Bundesgesetzes über den zivilen Ersatzdienst

JA

54.9 %

901'393

Stimmen

NEIN

45.1 %

739'706

Stimmen

Laut Politologe Urs Bieri von GFS Bern folgte die Meinungsbildung einem bekannten Muster von Behördenvorlagen. «Wenn man nicht genau weiss, um was es geht, stimmt man eher Ja», sagt er gegenüber SRF. Man habe dem Ja von Bundesrat und Parlament vertraut – auch, da das Zivildienstgesetz im Vergleich zur Initiative «Keine 10-Mio-Schweiz» kaum diskutiert wurde.

Massnahmen sollen Zugang zum Zivildienst erschweren

Wer den Militärdienst nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, kann heute ein Gesuch stellen, um in den Zivildienst zu wechseln. Dabei sind 1.5 Mal so viele Diensttage zu leisten, wie in der Armee noch verbleiben würden. Wer bereit ist, diese zusätzliche Zeit aufzubringen, belegt damit einen Gewissenskonflikt.

Die sechs Massnahmen des geänderten Zivildienstgesetzes

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Das geänderte Zivildienstgesetz erschwert den Zugang zum Zivildienst mit folgenden Massnahmen:

Mindestanzahl von 150 Zivildiensttagen, egal wie viele Tage Militär geleistet wurden.

Faktor 1.5-mal länger als Militärdienst gilt auch für Unteroffiziere und Offiziere.

Keine Einsätze mehr im Zivildienst, die ein Medizinstudium voraussetzen.

Keine Zulassung von Angehörigen der Armee mit null Restdiensttagen.

Nach Zulassung zum Zivildienst gilt eine jährliche Einsatzpflicht.

Wird das Gesuch während der Rekrutenschule gestellt, muss der lange Zivildiensteinsatz spätestens im Kalenderjahr nach der Zulassung abgeschlossen sein.

Mit einem Ja zur Vorlage müssen alle Gesuchstellenden nach der Rekrutenschule mindestens 150 Tage Zivildienst leisten, unabhängig davon, wie viele Diensttage ihnen bei der Armee noch fehlen. Wer alle Armeeausbildungstage geleistet hat, kann künftig gar nicht mehr zum Zivildienst wechseln und auf diesem Weg die Schiesspflicht umgehen. Auch für Unteroffiziere und Offiziere gälte in Zukunft der Faktor 1.5 Zivildiensttage pro Militärdiensttag.

Legende:

Wer nicht Militärdienst leisten will, kann ein Gesuch stellen, um in den Zivildienst zu wechseln.

KEYSTONE/Christian Beutler

Weiter bringt das angepasste Gesetz auch beim Zivildienst eine jährliche Einsatzpflicht. Werden Wechselgesuche während der Rekrutenschule bewilligt, müssen «Zivis» neu ihren langen Einsatz spätestens bis zum Ende des Jahres nach der Zulassung leisten, früher als heute. Und Einsätze, die ein Medizinstudium erfordern, sind nicht mehr vorgesehen.

Stärkung der Armee oder kontraproduktiv?

Das Ja-Lager zeigt sich nach den Hochrechnungen erfreut. SVP-Nationalrat Michael Götte sagt: «Der Tag ist noch nicht zu Ende, aber die Erleichterung ist gross.» In den Augen der Befürworterinnen und Befürworter wechseln heute zu viele Dienstpflichtige von der Armee zum Zivildienst. Der Zivildienst sei zur bequemen Alternative zum Militär geworden, obwohl gemäss Verfassung keine Wahlfreiheit zwischen Militärdienst und Zivildienst besteht. So würde der Armee zu viel Personal verloren gehen, sodass die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz gefährdet sei. Auch der Zivilschutz sei von der Entwicklung betroffen.

SRF-Inlandredaktor: «Abstimmungsergebnis ist kein Freipass»

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Inlandredaktor Tobias Gasser: Die Vorlage stand im Schatten der 10-Millionen-Initiative der SVP. Im Verhältnis dazu war die öffentliche Debatte um den Zivildienst klein. Kommt hinzu, dass die Vorlage eine technische Seite hatte. Die sechs zusätzlichen Erschwernisse beim Übertritt zum Zivildienst – wer konnte sie aus dem Stand aufzählen? Das hat dazu geführt, dass, wer unsicher war, Bundesrat und den bürgerlichen Parteien einen Vertrauensvorschuss schenkte.

Gleichzeitig haben Linke und die GLP eine Kampagne für den Zivildienst geführt, die weit übers eigene Milieu hinaus überzeugte. Das Abstimmungsergebnis lässt also offen, was die Bevölkerung über weitere Verschärfungen beim Zivildienst denkt.

Das Abstimmungsergebnis ist also kein Freipass. Die Gewissensprüfung wie die so genannten Sicherheitsdienstpflicht – ein Zusammenlegen des Zivilschutzes und des Zivildienstes – könnten es bei einer nächsten Abstimmung schwerer haben.

Die Gegnerinnen und Gegner der Vorlage sprachen von vierzig Prozent weniger Zivildienstleistenden, die mit der Neuerung fehlen würden. «Zivis» erfüllten wichtige Aufgaben für den sozialen und kulturellen…

Read the full article at SRF News
Source document: Federal Council and Parliament

3 reports

SWI swissinfo.chState / PublicCenter6 days ago
International press relieved by Swiss immigration vote

The international press has expressed relief following Switzerland's decision on immigration.

Bias read (Center): The summary presents the outcome of the Swiss immigration vote without taking a stance or using biased language. It reports on the international press's reaction neutrally, indicating relief but not favoring any particular perspective.

SRF NewsState / PublicCenter7 days ago
Votes from June 14 – The transition from military to civil service is being complicated

The Swiss population approved with 52.5% to 47.5% a proposed amendment to the Civil Service Act, which aims to make it more difficult to switch from military service to civil service. The federal council and parliament supported the change. Political scientists noted that public opinion followed a familiar pattern with official proposals, where people tend to vote 'yes' when they are unsure of the details. While the result represents support for strengthening the military, nearly half of the population voted against it, potentially leading to further discussions.

Bias read (Center): The article presents the voting results and quotes political analysts without overtly favoring any side. It includes balanced perspectives from both supporters and critics of the proposal, avoiding loaded language or one-sided emphasis.

Official sources cited

  • government Federal Council and Parliament
  • organisation GFS Bern (Political Scientists)
SRF NewsState / PublicCenter7 days ago
Polls from June 14th – Forecast shows: 53 percent support the Civil Service Law

According to an SRG prediction, 53% of Swiss voters supported the amendment to the Civil Service Act, with a margin of error of ±2%. The amendment aims to make it harder to switch from military service to civil service. A referendum was held against the proposal. Political scientists suggest that public opinion followed a familiar pattern where people tend to support official proposals if they are not well-informed about the details.

Bias read (Center): The article presents the results of a vote and includes balanced quotes from political scientists without overtly favoring either side. It does not use emotionally charged language or selectively present information to sway the reader's perception.

Official sources cited

  • organisation SRG Prediction
  • organisation GFS Bern

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  • organisationGFS Bern (Political Scientists)
  • organisationSRG Prediction
  • organisationGFS Bern