Die Ukraine hat die russischen Behauptungen über die Einnahme der strategisch wichtigen Stadt Kostjantyniwka im Osten des Landes entschieden zurückgewiesen. Am Samstag bestätigte ein Sprecher des ukrainischen Generalstabs, dass die Stadt weiterhin unter ukrainischer Kontrolle sei und die russischen Angaben als „Falschmeldungen“ bezeichnet wurden. Dies folgt auf eine Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums, wonach Generalstabschef Waleri Gerassimow Präsident Wladimir Putin über die Einnahme der Stadt informiert hatte. Die ukrainische Seite betont, dass die Stadt Teil der zentralen Verteidigungslinie der Ukraine in der industriell starken Region Donezk sei und daher von großer militärischer Bedeutung sei.
Die Situation in Kostjantyniwka bleibt hochspannungsgeladen. Obwohl die russischen Streitkräfte seit längerer Zeit behaupten, Teile der Stadt unter ihrer Kontrolle zu haben, bestätigt die ukrainische Armee, dass die Stadt weiterhin von ihren Truppen verteidigt wird. In einem Morgenbericht des Generalstabs wurde erwähnt, dass in der Kleinstadt weiterhin Gefechte stattfinden und auch in Dörfern nahe russischen Positionen wie Iwanopyllja kämpft. Die ukrainische Armee betont, dass ihre Einheiten, insbesondere das 19. Armeekorps, die Stadt an festgelegten Linien sowie an ihren Zugängen verteidigen. Die Bevölkerung der Stadt ist stark reduziert worden – von fast 70.000 vor Beginn des Krieges auf etwa 2.000.
Präsident Wolodymyr Selenskij stimmte der ukrainischen Armee in dieser Haltung zu und verwies auf die russischen Behauptungen als „Lügen“. Auf der sozialen Plattform X schrieb er, dass die Einnahme der Stadt durch Russland „nur eine weitere russische Lüge“ sei. Er betonte zudem, dass die Stadt weiterhin unter ukrainischer Kontrolle stehe und dass dies eine Voraussetzung dafür sei, dass Putin ihn in Kostjantyniwka treffen könne, um einen diplomatischen Weg zur Beendigung des Krieges zu suchen. Der Kreml lehnte dieses Angebot umgehend ab. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, dass Selenskij nach Moskau komme, wenn er bereit sei, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen, und erinnerte daran, dass Putin sich bereits bereit erklärt habe, Selenskij in Moskau zu empfangen. Peskow betonte, dass Moskau die Hauptstadt der Russischen Föderation sei und nicht Kostjantyniwka.
Nachdem die russischen Streitkräfte die Einnahme der Stadt ankündigten, boten sie überraschend eine Feuerpause in Kostjantyniwka an, um den Austausch von Leichen gefallener Soldaten zu ermöglichen. Die sechsstündige Pause war für Dienstag geplant und wurde vom russischen Verteidigungsministerium angekündigt. Die ukrainische Seite wird bis Sonntagmittag auf die Reaktion warten. Diese Entwicklung zeigt, dass die Situation in der Region weiterhin unklar bleibt und sowohl Seiten versuchen, ihre Positionen zu stärken oder zu legitimieren.
Von strategischer Bedeutung ist Kostjantyniwka, da sie als eine der wichtigsten Bastionen im sogenannten Festungsgürtel der Ukraine gilt. Analysten warnen, dass eine Einnahme der Stadt den russischen Streitkräften einen Brückenkopf bieten würde, um weiter nach Norden vorzudringen. Allerdings wird erwartet, dass jeder weitere Vormarsch langwierig und verlustreich sein wird, was an die Belagerungen anderer ostukrainischer Städte wie Pokrowsk und Awdijiwka erinnert. Putin selbst lobte die Einnahme der Stadt als einen „strategischen Erfolg“ und betonte, dass sie ein wichtiges Verkehrszentrum und ein großes Industriezentrum des Donbass sei. Gleichzeitig wies er die ukrainische Behauptung, der Vormarsch im Osten habe sich verlangsamt, als „Informationskampagne“ zurück, mit der Kiew angebliche Erfolge zur Schau stellen wolle.
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KurierVicino a un partitoCentro16 h fa Nach Jubel von Putin: Ukraine dementiert Einnahme wichtiger Stadt durch RusslandThe Ukrainian military has denied Russian claims that the strategically important city of Kostyantynivka has been captured by Russian forces. A representative of the Ukrainian General Staff stated that these reports are false and confirmed that the city remains under Ukrainian control. The Russian Defense Ministry had previously reported that General Staff Chief Valery Gerasimov informed President Vladimir Putin of the capture. This claim aligns with Russia’s long-term objective during its advance in the Donetsk region. Kostyantynivka is one of four key cities forming a critical defensive line for Ukraine in the heavily industrialized area. Ukrainian President Volodymyr Zelenskyy also dismissed the Russian claims, calling them another lie and emphasizing that the city remains under Ukrainian control. Meanwhile, the Kremlin rejected Zelenskyy’s offer to meet in Kostyantynivka, stating that Moscow is the capital of the Russian Federation and not Kostyantynivka. In response to ongoing tensions, Russia unexpectedly offered a six-hour ceasefire in Kostyantynivka to allow both sides to exchange the bodies of fallen soldiers. The Ukrainian side is expected to respond by Sunday afternoon.
Lettura del bias (Centro): While the article presents information from both Ukrainian and Russian sources, it does not exhibit clear ideological leaning. It provides balanced reporting by including statements from both sides—Ukraine denying Russian claims and Russia making assertions—and includes reactions from both leaders.
ORF NewsStatale / pubblicoSinistraieri Kiev nega la conquista di KostyantynivkaL'articolo riporta affermazioni contrastanti sullo status della città ucraina di Kostyantynivka. I funzionari russi, tra cui il ministro della Difesa Sergei Shoigu e il portavoce del Cremlino Dmitry Peskov, affermano che la Russia ha catturato la città strategicamente importante. In risposta, il portavoce militare ucraino Andriy Kyrylenko nega queste affermazioni, affermando che sono "false" e sottolineando che la città rimane sotto il controllo ucraino. Il presidente ucraino Volodymyr Zelenskyy respinge anche la rivendicazione russa, definendola un'altra "bugia" e deridendo l'idea che la Russia potrebbe utilizzare la città come sede di colloqui diplomatici. Il ministero della difesa russo ha confermato la cattura, con il capo di stato maggiore Valery Gerasimov che informa il presidente Vladimir Putin, che l'ha elogiata come una vittoria strategica significativa. Nel frattempo, l'ufficiale militare austriaco colonnello Matthias Wasinger conferma che le forze ucraine detengono ancora posizioni nell'area.
Lettura del bias (Sinistra): L'articolo inquadra la situazione evidenziando le smentite ucraine delle affermazioni russe e citando funzionari ucraini come fonti credibili. Sottolinea la narrazione russa come falsa e ritrae la leadership ucraina come resistente all'aggressione russa.
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