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Vučić veut démissionner  pour rester au pouvoir en Serbie
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Vučić veut démissionner pour rester au pouvoir en Serbie

Le président serbe Aleksandar Vučić a annoncé à plusieurs reprises son intention de démissionner de son poste et d'appeler à de nouvelles élections, mais les analystes pensent qu'il vise à rester au pouvoir en prenant le rôle de Premier ministre. Son régime a été caractérisé par des pratiques autoritaires, y compris de sévères répressions contre les manifestants et une prétendue manipulation des processus juridiques.

In der Slowakei findet am Samstag ein Referendum statt, bei dem die Wähler entscheiden sollen, ob die lebenslange Pension für Politiker und Politikerinnen mit zwei aufeinanderfolgenden vollen Amtszeiten abgeschafft und die Sonderstaatsanwaltschaft, die sich auf die Bekämpfung von Korruption und Extremismus spezialisiert hat, wieder eingerichtet werden soll. Dieses Referendum gilt als direkte Kritik an der Regierung des linkspopulistischen Premiers Robert Fico, der seit Oktober 2023 erneut im Amt ist. Die Initiative, die das Referendum ermöglicht, wird von der außerparlamentarischen Partei der Demokraten initiiert, die 350.000 Unterschriften für die Volksabstimmung gesammelt hat. Obwohl es erwartet wird, dass das Referendum scheitert, dient es doch als Zeichen der Opposition und als Versuch, die protestierende Bevölkerung erneut zu mobilisieren, insbesondere vor den bevorstehenden Kommunalwahlen im Herbst.

Robert Fico steht seit seiner Wiederkehr im Amt unter heftigem Druck, insbesondere wegen seiner politischen Entscheidungen, die als Auslöschung demokratischer Rechte interpretiert werden. Er hat den Druck auf Medien und NGOs erhöht, wobei der öffentlich-rechtliche Sender durch einen neuen ersetzt wurde. Fico regiert mit einem ideologisch breit aufgestellten, aber instabilen Bündnis aus seiner linksnationalen SMER-Partei, der proeuropäischen HLAS und der euroskeptischen, nationalkonservativen SNS. Die Kritik an seiner Regierung wird zunehmend lauter, insbesondere nachdem das EU-Parlament kürzlich Alarm geschlagen hat, weil es befürchtet, dass die Slowakei in Richtung einer möglichen autoritären Herrschaft driftet. Die Schwächung der Antikorruptionsinstitutionen und die Vorwürfe von Veruntreuung von EU-Mitteln haben die Sorge der Europäischen Union verstärkt.

Im November 2023 gab es in der Slowakei erneute Proteste, diesmal gegen eine geplante Änderung des Wahlrechts, die besagt, dass Auslandsslowaken nur noch in offiziellen Vertretungen oder in speziell eingerichteten Wahllokalen ihre Stimme abgeben dürfen. Die Briefwahl soll künftig nicht mehr möglich sein. Die Opposition betrachtet diese Regelung als Schikane, da bei den letzten Wahlen eine große Mehrheit der Slowaken im Ausland für die Opposition gestimmt hat. Zuvor hatten Tausende Kulturschaffende und ihre Unterstützer gegen die Kulturpolitik unter Fico demonstriert, insbesondere gegen die Kulturministerin Martina Simkovicova, die seit ihrem Amtsantritt staatliche Kultureinrichtungen neu organisierte und Förderungen für alternative Kultur stark reduzierte.

Ein weiterer Punkt, der zum Streit führt, ist die Erweiterung der Politikerpensionsregel auf Minister- und Parlamentspräsidenten, was nach dem Attentatsversuch auf Fico im Mai 2024 erfolgte. Zuvor galt diese Regel nur für ehemalige Präsidenten, und derzeit erfüllt nur Fico diese Bedingungen. Die Partei der Demokraten, die das Referendum initiiert hat, möchte diese Regelung abschaffen und fordert auch die Wiederherstellung der Sonderstaatsanwaltschaft, die 2024 unter großem Protest aufgelöst wurde. Laut Michal Hvorecky, einem regierungskritischen Autor, hat die Partei der Demokraten gute Chancen, wieder ins Parlament einzuziehen.

Eine weitere Studie, die von Prof. Mihály Fazekas von der Central European University (CEU) in Wien geleitet wird, zeigt, dass höhere Gehälter für lokale Politiker, insbesondere Bürgermeister, das Korruptionsrisiko im öffentlichen Beschaffungswesen signifikant verringern können. Die Forscher analysierten Gemeinden, in denen die Bezahlung der Bürgermeister an Einwohnergrenzen gekoppelt ist, und fanden heraus, dass höhere Gehälter den Wettbewerb unter Unternehmen fördern und somit die Kosten für öffentliche Aufträge senken. Die Studie betont, dass höhere Gehälter allein nicht ausreichen, aber zusammen mit anderen Maßnahmen wie transparenten Vergaberegeln und effektiven Antikorruptionsbehörden eine wichtige Rolle spielen können. In Ländern mit hohem Korruptionsrisiko, wie Ungarn und der Slowakei, zeigt sich dieser Effekt besonders stark.

In Serbien hingegen kündigt Präsident Aleksandar Vučić immer wieder seinen Rücktritt an, um Neuwahlen zu veranstalten, während er gleichzeitig versucht, seine Macht als Premierminister zu sichern. Sein Regime, das seit 2014 besteht, wird als autokratisch beschrieben, und die Gewaltenteilung in Serbien funktioniert nicht mehr richtig. Die jüngsten Ereignisse zeigen, wie manipulativ und autoritär das Regime ist, insbesondere nachdem Ermittlungen gegen Studierende begonnen wurden, die den Einsatz einer Schallwaffe bei einer Demonstration kritisiert hatten. Die Justiz wird beschuldigt, politischen Druck nachzugeben und die Ermittlungen in eine politische Verfolgung der Demonstranten umzuleiten. NGOs fordern daher die Einsetzung einer Untersuchungskommission durch den UN-Menschenrechtskommissar, um die Situation zu klären.

In beiden Ländern, Slowakei und Serbien, zeigt sich ein Trend hin zu einer zunehmenden politischen Polarisation und einer Schwächung demokratischer Strukturen. Während die Slowakei mit einem Referendum versucht, die Opposition zu stärken und die Regierung zu kritisieren, steht Serbien vor einer möglichen Eskalation, wenn Vučić seine Macht weiter ausbauen will. Die Zukunft beider Länder hängt von der Fähigkeit ihrer politischen Eliten ab, die Balance zwischen Macht und Demokratie zu finden, sowie von der Reaktion der Zivilgesellschaft, die in beiden Ländern aktiv bleibt und sich für Transparenz und Rechtsstaatlichkeit einsetzt.

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3 articles

ORF News logoORF NewsPublic / d’ÉtatGaucheFactualité 90Objectivité 85hier
Initiative de résistance contre Fico

In Slovakia, over 4.3 million voters are set to decide on two issues in a referendum: abolishing lifetime pensions for politicians who serve two consecutive terms and reinstating a special anti-corruption and extremism prosecutor’s office. The initiative is seen as a protest against Prime Minister Robert Fico’s leftist populist government. Despite expectations that the referendum will fail, it aims to highlight opposition and reinvigorate a weakened protest movement ahead of upcoming local elections. Critics argue that Fico has been undermining democratic rights, increasing pressure on media and NGOs, and weakening anti-corruption institutions. Concerns were raised by the European Parliament regarding the state of democracy in Slovakia, including allegations of potential misuse of EU funds and moves toward authoritarian governance.

Lecture du biais (Gauche): The article frames the referendum as a direct challenge to Prime Minister Robert Fico’s government, highlighting criticisms of his policies, alleged erosion of democratic norms, and actions targeting media and NGOs. It emphasizes concerns about authoritarian tendencies and includes quotes from a pro

Pourquoi ces scores (Factualité 90 · Objectivité 85): The article accurately reports on the referendum in Slovakia targeting Fico’s government. It provides context about the political situation and includes quotes from critics. However, the tone leans slightly towards opposition views, which affects objectivity.

Kurier logoKurierLié à un partiCentreFactualité 85Objectivité 90il y a 5 j
La corruption dans les communautés: le prix de l'intégrité

Une nouvelle étude dirigée par le professeur Mihály Fazekas de l'Université d'Europe centrale (CEU) de Vienne suggère que des salaires plus élevés pour les politiciens locaux, en particulier les maires, pourraient réduire les risques de corruption dans les marchés publics. La recherche a analysé les communautés où les salaires des maires étaient liés aux seuils de population, permettant des comparaisons entre des municipalités similaires. Les résultats indiquent que l'augmentation des salaires est en corrélation avec un risque de corruption plus faible, car des salaires plus élevés peuvent encourager une plus grande concurrence entre les soumissionnaires, ce qui entraîne des économies de coûts pour les municipalités. Bien que l'étude ne mesure pas directement la corruption, elle identifie des indicateurs indirects tels que les paiements directs sans soumission concurrentielle ou des délais inhabituellement courts. Fazekas note que, bien que des salaires plus élevés puissent contribuer aux efforts de lutte contre la corruption, ils ne sont pas une solution autonome et doivent compléter des institutions solides, des organes de surveillance et des règles d'approvisionnement transparentes.

Lecture du biais (Centre): L'article présente une analyse équilibrée des résultats de l'étude, sans inclinaison idéologique manifeste.Il fait état à la fois de la corrélation entre des salaires plus élevés et des risques de corruption réduits, ainsi que des limites des seules augmentations de salaire.Le ton reste objectif, citant des sources académiques et des experts.

Pourquoi ces scores (Factualité 85 · Objectivité 90): The article presents a study by Mihály Fazekas from CEU Wien linking higher salaries for mayors to lower corruption risk. The methodology and findings are clearly explained, though some details like the exact scope of the study are not elaborated. The tone remains neutral and balanced.

Der Standard logoDer StandardIndépendantGaucheFactualité 75Objectivité 65il y a 5 j
Vučić veut démissionner pour rester au pouvoir en Serbie

Le président serbe Aleksandar Vučić a annoncé à plusieurs reprises son intention de démissionner de son poste et d'appeler à de nouvelles élections, mais les analystes pensent qu'il vise à rester au pouvoir en prenant le rôle de Premier ministre. Son régime a été caractérisé par des pratiques autoritaires, y compris de sévères répressions contre les manifestants et une prétendue manipulation des processus juridiques.

Lecture du biais (Gauche): L'article critique le régime de Vučić comme étant autoritaire et souligne la répression de la dissidence, suggérant une perspective de gauche qui met l'accent sur les valeurs démocratiques et les droits de l'homme.

Pourquoi ces scores (Factualité 75 · Objectivité 65): The article discusses Vučić’s potential resignation as a strategy to maintain power. While it mentions his regime's actions, it uses emotionally charged language like 'autocratic regime' and 'manipulative', which reduces objectivity. Some claims lack sufficient supporting evidence.

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