Australien hat ein Verbot für Social-Media-Nutzung durch Personen unter 16 Jahren eingeführt, doch die Wirksamkeit bleibt fraglich. Die Regierung plant nun, die Strafen für Nichtbeachtung der Vorschriften zu verdoppeln, was bedeutet, dass Unternehmen, die die Regeln nicht einhalten, bis zu 99 Millionen Australische Dollar (ca. 60 Millionen Euro) zahlen müssen. Obwohl das Verbot im Dezember eingeführt wurde, berichten Umfragen, dass 61 % der Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren weiterhin Zugang zu ihren Konten haben. Die Alterskontrollen werden oft nachlässig durchgeführt, wodurch das Verbot kaum wirkt. Die Kommunikationsministerin Anika Wells kritisiert, dass Tech-Konzerne wie Meta oder Google nicht ausreichend Maßnahmen ergreifen, um Minderjährige von ihren Plattformen fernzuhalten. Die Regierung möchte die eSafety-Kommission stärken, um die Einhaltung der Vorschriften besser zu überwachen.
Lectura del sesgo (Izquierda): Der Artikel betont die mangelnde Wirksamkeit des Verbots und kritisiert die Tech-Konzerne als 'große Technologiekonzerne', was einen linken Framing suggeriert. Zudem wird die Regierung als aktiver Akteur dargestellt, der Maßnahmen ergreift, während die Rolle der Tech-Unternehmen als passiv und unkoö


