Ungarn hat sein einziges Atomkraftwerk Paks aufgrund des extrem niedrigen Pegels der Donau abgeschaltet. Ministerpräsident Peter Magyar warnte vor einer kritischen Situation in der Stromversorgung, insbesondere während einer erwarteten Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius. Das Kraftwerk, das auf Kühlwasser aus dem Fluss angewiesen ist, läuft aktuell mit weniger als zehn Prozent seiner Kapazität. Magyar appellierte an Unternehmen, Kommunen und Privathaushalte, ihren Stromverbrauch zwischen 17 und 22 Uhr zu reduzieren. Die Regierung plant, große Verbraucher zu freiwilligen Einsparungen zu bewegen und bei Bedarf verbindliche Maßnahmen zu ergreifen. Die Energiekrise könnte die bereits stagnierende ungarische Wirtschaft zusätzlich belasten, mit geschätzten Mehrkosten von 100 bis 200 Milliarden Forint.
Bias read (Center): Der Artikel berichtet neutral über die Entscheidung Ungarns, das Atomkraftwerk Paks abzuschalten, und beschreibt die damit verbundenen Auswirkungen auf die Stromversorgung. Es wird keine politische Position favorisiert, sondern Fakten und offizielle Äußerungen des Regierungschefs sowie der Regierung




