Der Bundesminister für Antisemitismus, Felix Klein, kritisiert die israelische Siedlungspolitik im Westjordanland als völkerrechtswidrig und warn vor einer Verwechslung von Kritik an Israel mit Antisemitismus. Er nennt die Siedlungen illegal und betont, dass sie die Zwei-Staaten-Lösung gefährden. Klein fordert die israelische Regierung auf, diplomatisch zu handeln und die Gewalt gegen Palästinenser zu bekämpfen. Ein neuer Zwischenfall, bei dem ein Israeli einen 17-jährigen Palästinenser erschoss, zeigt nach seiner Ansicht die Unfähigkeit israelischer Sicherheitskräfte, gewalttätige Konflikte zu entschärfen. Klein weist zudem darauf hin, dass Kritik an Israel nicht automatisch antisemitisch sei, solange sie nicht das Existenzrecht Israels infrage stellt oder Israel dämonisiert. Er verlässt seinen Post am Ende des Monats, um OSZE-Botschafter zu werden.
Bias read (Progressive): Die Berichterstattung betont die Kritik an der israelischen Siedlungspolitik und wirft die Verantwortung auf die israelische Regierung, ohne gleichzeitig die Position Israels als nationales Rechtssubjekt in Frage zu stellen. Die Sprache ist eher kritisch gegenüber der israelischen Politik und betont



