Der Artikel behandelt die schwere Dürre, die die alpinen Weiden in Niederösterreich betrifft, wobei insbesondere die Situation am Zeisel-Hinteralm hervorgehoben wird. Bauern wie Josef Mayerhofer berichten, dass der Mangel an Tau und unzureichender Niederschlag zu trockenem, blassem Gras geführt hat, das ums Überleben kämpft. Das Problem begann im Winter mit wenig Schneefall, gefolgt von einem nassen Mai, aber dann extremer Hitze und trockenen Nächten. Infolgedessen mussten viele Bauern ihr Vieh aufgrund von Futtermangel abziehen, wobei im Vergleich zu üblich rund drei Viertel weniger Tiere in den Alpen weiden. Auf dem Zeisel-Hinteralm sind von 189 in diesem Jahr aufgezogenen Tieren nur noch rund 90 übrig. Die Bauern kämpfen darum, genügend Wasser zu liefern, da einige Gebiete keinen Zugang zu Wasserquellen haben und sie gezwungen sind, Tiere an anderer Stelle zu verlegen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel beschreibt die Umweltprobleme, mit denen die Landwirte in Niederösterreich konfrontiert sind, und konzentriert sich dabei auf die natürlichen Bedingungen wie Dürre und Regenmangel.





