Die US-Notenbank hielt die Zinssätze während ihrer jüngsten Sitzung trotz anhaltender Inflationsbedenken unverändert. Die Zinssätze der Federal Funds blieben im Bereich von 3,50 bis 3,75 Prozent, wobei drei von neun Mitgliedern des Federal Open Market Committee (FOMC) für eine Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte stimmten. Die Entscheidung wurde beeinflusst durch die Lockerung des Inflationsdrucks, der mit den Energiepreisen aufgrund des Iran-Konflikts verbunden ist, sowie durch den Wunsch der Fed, sekundäre Effekte wie weitere Preiserhöhungen und Lohnsteigerungen zu vermeiden. Während die Inflation im Juni über dem Ziel der Fed von 2,0 Prozent bei 3,5 Prozent bleibt, ist das Beschäftigungswachstum hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der neue Fed-Vorsitzende Christopher Waller hat eine aggressivere Haltung gegenüber hoher Inflation gezeigt und Reformen eingeleitet, die darauf abzielen, die Herangehensweisen der Zentralbank bei der Inflationskontrolle zu verbessern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über den Entscheidungsfindungsprozess der Fed, einschließlich der unterschiedlichen Meinungen der Ausschussmitglieder und der wirtschaftlichen Faktoren, die die Entscheidung beeinflussen.






