Die Federal Reserve hat die Zinssätze trotz einer hitzigen internen Debatte unter ihren 12 Mitgliedern unverändert gehalten. Präsident Kevin Warsh beschrieb die Diskussion als "einen echten Familienkampf" und betonte, dass sich der Vorstand auf grundlegende Fragen der Geldpolitik konzentrierte. Während die Wirtschaft mit positiven Wachstumstrends und stabiler Beschäftigung Widerstandsfähigkeit gezeigt hat, bleibt die Inflation über dem 2-Prozent-Ziel. Das Federal Open Market Committee (FOMC) stimmte 9 gegen 3 für die Beibehaltung des Federal Funds Rate zwischen 3,5% und 3,75%. Drei regionale Bankpräsidenten - Beth Hammack, Neel Kashkari und Lorie Logan - lehnten die Entscheidung ab und plädierten für höhere Zinssätze, um anhaltende Inflation anzugehen. Warsh äußerte sich unwillig, klare Signale über die zukünftige Geldpolitik zu geben und schuf Unsicherheit vor der nächsten Sitzung.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Entscheidung der Federal Reserve und die internen Debatten in ausgewogener Weise und zitiert sowohl die Mehrheitsmeinung als auch abweichende Ansichten.





