Der Bürgermeister Zoran Janković erklärte sich auf Facebook als "reinrassige Mischrasse" und lehnte Etiketten wie "cefur" ab, ein abfälliger Begriff, der oft verwendet wird, um jemanden mit gemischtem Erbe in Slowenien zu beschreiben.
Die Erklärung des Bürgermeisters spiegelte seine breitere Herangehensweise an die Führung wider. Er beschrieb, wie der Erfolg im Leben kommt, wenn man es genießt, zur Arbeit zu gehen, sei es in einem Büro, auf einer Baustelle oder auf der Straße oder in Golovca. Umgekehrt bemerkte er, dass Härten die Suche nach Alternativen erfordern. Sein Ton war optimistisch und verbunden mit der Gemeinschaft, insbesondere durch familiäre Bindungen. Er äußerte Freude am täglichen Leben und erwähnte, dass seine Enkel ihn häufig anrufen und ihn sogar zu Mahlzeiten oder Sportveranstaltungen einladen. Für ihn stellen diese Momente die größten Errungenschaften im Leben dar.
Der Beitrag wurde auf der Facebook-Seite des Bürgermeisters veröffentlicht, die zu einer Plattform für die Äußerung seiner Ansichten über Identität, Kultur und Gemeinschaft geworden ist.
Im Herzen der Stadt, in der Nähe des Marktplatzes, veranstaltete ein historischer Veranstaltungsort, der als Šentjakobsko gledališče (Šentjakob-Theater) bekannt ist, ein Gespräch, das seine reiche Geschichte und bleibende Bedeutung hervorhob. Die Diskussion fand in einem restaurierten alten Stadthaus statt, das mit den Echos vergangener Aufführungen gefüllt war. Zu den Teilnehmern gehörten namhafte Persönlichkeiten aus der Theaterwelt, darunter Bojan Kapelj, ein angesehener Schauspieler mit über 1.000 Stücken seit 1974, und seine Frau Breda Kapelj, die seit 1968 im Theater tätig ist.
Die Atmosphäre war intim und gleichzeitig lebendig, was den einzigartigen Charakter dieses Raumes widerspiegelt. Das Theater ist mehr als nur eine kulturelle Institution, es dient als Symbol für Leidenschaft, Hingabe und Gemeinschaftsgeist. Seine 105-jährige Geschichte wird bewahrt und erzählt von denen, die zu seinem Vermächtnis beigetragen haben, von Schauspielern, die einst ihre Jugend auf seiner Bühne zurückgelassen haben, und von Betreuern, die dafür sorgen, dass das Licht auf der Bühne weiterhin leuchtet.
Nach einem tragischen Vorfall mit einem Bäcker und einem verlorenen Ring wurde das ehemalige Anwesen einer Adelsfrau zum Standort einer Wohltätigkeitsinitiative. Schließlich wurde das Gebäude in ein Heim für Waisen umgewandelt und erhielt aufgrund des häufigen Waschens und Trocknens der Wäsche den Spitznamen usrana šola ( (nasse Schule). Im Laufe der Zeit beschloss der Verwaltungsbezirk Šentjakob, das Waisenhaus zu verlegen und Platz freizugeben, der später zum Theater wurde. Das Theater wurde im Dezember 1920 in einer Taverne namens Lozar gegründet und zog 1921 an seinen heutigen Standort.
Die reiche Geschichte des Theaters beinhaltet zahlreiche Triumphe und unerwartete Wendungen, die alle zu seinem Status als kulturelles Wahrzeichen beitragen. Der laufende Dialog im Theater unterstrich seine Rolle nicht nur als Ort der Unterhaltung, sondern auch als lebendiges Archiv der slowenischen kulturellen Erinnerung. Sowohl die öffentliche Erklärung des Bürgermeisters als auch die historische Erzählung des Theaters spiegeln breitere Themen von Identität, Widerstandsfähigkeit und kultureller Kontinuität wider. Während einer von persönlichem Erbe und Gemeinschaft spricht, hebt der andere das kollektive Gedächtnis und die künstlerische Tradition hervor. Zusammen illustrieren sie das komplexe Zusammenspiel von individuellen und gesellschaftlichen Erzählungen bei der Gestaltung der modernen Landschaft Sloweniens.
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