Der Artikel von Günter Traxler kritisiert die Führung der Österreichischen Sozialdemokratischen Partei (SPÖ), wobei er sich insbesondere auf Andreas Babler konzentriert, der trotz sinkender Beliebtheit weiterhin Parteivorsitzender ist. Der Autor schlägt vor, dass Babler nicht die notwendigen Schritte unternommen hat, um interne und externe Herausforderungen anzugehen, wie zum Beispiel den Beitritt von potenziellen Nachfolgern wie Gerhard Zeiler. Der Artikel diskutiert auch die Rolle der Medien, insbesondere der Boulevardzeitung "Kronen Zeitung", bei der Gestaltung der öffentlichen Meinung gegen Babler und porträtiert ihn als Sündenbock für die Kämpfe der Partei. Der Autor argumentiert, dass die Forderung nach Bablers Rücktritt, ohne tragfähige Alternativen zu präsentieren, schädlich für die Partei ist, und hebt breitere Probleme innerhalb der politischen Landschaft Österreichs hervor, einschließlich des Einflusses des ehemaligen Kanzlers Sebastian Kurz auf die aktuelle Politik.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel stellt die Führungskrisen der SPÖ in einem negativen Licht dar und kritisiert Andreas Babler, wobei seine weitere Führung für die Partei schädlich ist.






