Der Artikel beschreibt die Bemühungen des Iraks, die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und dem Iran auszugleichen, während sich die US-Truppen auf den Rückzug vorbereiten. Er hebt hervor, wie Bagdad traditionell ein empfindliches Gleichgewicht zwischen der Reaktion auf den Druck der USA gegen den iranischen Einfluss und der Erhaltung der Beziehungen zu Teheran aufrechterhalten hat. Dieser Ausgleichsakt hat die Fähigkeit des Iraks, inländische Reformen umzusetzen und eine unabhängige Außenpolitik zu verfolgen, eingeschränkt. Der Artikel stellt fest, dass jüngste Initiativen wie die Stärkung der staatlichen Institutionen, die Diversifizierung der Energiepartnerschaften und der Drang auf Reformen des Sicherheitssektors dem Irak ermöglichen können, seine Beziehungen zu beiden Mächten neu zu gestalten. Premierminister Ali al-Zaidi betont institutionelle Reformen, die darauf abzielen, den Zugang zu internationalen Finanzen zu verbessern, den Energiesektor zu stärken und die staatliche Kontrolle über Waffen zu stärken. Diese Reformen werden als potenziell begrenzender Einfluss des Iran durch Änderungen im Bankensektor angesehen. Darüber hinaus erweitert der Irak die Energiepartnerschaften mit den USA, um die Abhängigkeit von iranischen Gasimporten zu verringern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Sicht der geopolitischen Situation im Irak und diskutiert sowohl die Einflüsse der USA als auch des Iran, ohne offen eine Seite zu begünstigen.




